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Offenes Treffen am 20. November 2019: Solidarität mit Rojava!

Derzeit führt die türkische Armee einen Angriffskrieg im Norden und Osten Syriens mit der offiziellen Begründung, eine „Sicherheitszone“ einzurichten. Doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Angriff auf die sich seit 2011 dort etablierenden demokratischen Strukturen. Die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien, besser bekannt unter ihrem kurdischen Namen Rojava, ist nach dem demokratischen Konföderalismus organisiert. Damit werden emanzipatorische, basisdemokratische und feministische Ansätze in die Tat umgesetzt. Die Selbstverteidigungseinheiten der YPG und die Frauenkampfverbände YPJ spielten zudem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den IS in Syrien. Auf den Rückzug der USA aus der Region folgte der Einmarsch der türkischen Armee, der Mord an und Flucht und Vertreibung von unzähligen Menschen zur Folge hat und der das emanzipatorische Projekt Rojava akut in seiner Existenz bedroht. Tatkräftig unterstützt wurde dieser Angriff im Vorfeld durch deutsche Rüstungsexporte, die sich bereits in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf 250,4 Millionen Euro beliefen.

Beim offenen Treffen wollen wir über das emanzipatorische Projekt Rojava und über die aktuelle Lage informieren und uns darüber austauschen, wie wir unsere Solidarität mit Rojava ausdrücken können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. November 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Offenes Treffen am 16. Oktober 2019: Bundeswehr zerschlagen

Am 12. November 2019 – anlässlich ihres 64-jährigen Bestehens – will die Bundeswehr vor dem Reichstag ein öffentliches Gelöbnis abhalten. Das wollen wir nicht unwidersprochen lassen. Bei unsrem offenem Treffen wollen wir überlegen was wir dem Rekrutengelöbnis entgegensetzen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Oktober 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

Offenes Treffen am 18. September 2019: Antimilitaristisch aktiv in Berlin

Bei unserem offenen Treffen wollen wir das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Unterlüß auswerten und weitere Aktionen planen. Nach gut einer Woche Diskussion und Aktion gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall wollen wir über das Erlebte berichten, Erfolge und Misserfolge besprechen und uns die Frage stellen, wie wir mit der neu gewonnenen Kraft Antimilitarismus in Berlin sichtbar machen können. Falls ihr während des Camps von Repression betroffen wart, kommt vorbei, damit wir gemeinsam solidarisch damit umgehen können. Ansatzpunkte für antimilitarische Aktionen in Berlin gibt es genug: Lobbyvereine der Rüstungsindustrie, Think-Tanks der Kriegsstrateg*innen und nicht zuletzt das Kriegsministerium tummeln sich in Berlin. Der öffentliche Raum wird mit Bundeswehrwerbung überschwemmt, durch mehr feierliche Gelöbnisse sollen auch öffentliche Plätze militarisiert werden. Außerdem hat Deutschland sich zur militärlogistischen Drehscheibe entwickelt: Militärs und ihre Gerätschaften starten hier in Manöver und Kriegseinsätze. Und last but no least: Was tun wenn die türkische Armee das emanzipatorische Projekt Rojava angreift? Gründe, antimilitaristisch aktiv zu sein, finden sich also mehr als genug. Kommt daher zum offenen Treffen, um darüber zu diskutieren, wo wir in Berlin am besten Sand im Getriebe der Kriegsmaschinerie sein können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. September 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

Auf nach Unterlüß – Rheinmetall Entwaffnen

Lasst uns gemeinsam nach Unterlüß zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp fahren: Zusammen wollen wir campen, diskutieren, demonstrieren und blockieren. Am Freitag – ab den frühen Morgenstunden – werden wir die Kriegs-Produktion der Rheinmetall-Fabrik in Unterlüß lahmlegen.

Solibus-Anreise

  • 3. September (Dienstag)
    10:00 Uhr | O-Platz | Tickets für 14 Euro in linken Buchläden
  • Treffpunkte gemeinsame Zuganreise (Queer durchs Land)

  • 4. September (Mittwoch)
    11:30 Uhr | Hauptbahnhof | Gleis 7 zwischen C und D
  • 5. September (Donnerstag)
    11:30 Uhr | Hauptbahnhof | Gleis 7 zwischen C und D
  • Weitere Infos zum Camp
    rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

    Rüstungslobby-Verband markiert – Rheinmetall entwaffnen!

    Quelle Indymedia: Am 14. August 2019 haben antimilitaristische Aktivist*innen in Berlin den Bundesverband für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) in der Friedrichstraße 60 besucht und mit zwei Papiertransparenten und Stencils markiert. Auf den Transparenten steht „Rheinmetall entwaffnen“ und „BDSV-Rüstungslobby zerschlagen“.
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    Offenes Treffen am 17. Juli 2019: Rheinmeltall entwaffenen!

    Wie 2018 findet auch dieses Jahr vom 1. bis 9. September am Rheinmetall-Standort Unterlüß ein mehrtägiges Diskussions- und Aktions-Camp unter dem Motto »Rheinmetall entwaffnen!« statt. Rheinmetall ist der zweitgrößte Rüstungskonzern Deutschlands und die von ihm produzierten Panzer rollen in vielen Kriegen an vorderster Front mit – wie etwa unter türkischer Flagge gegen die kurdischen Gebiete in Syrien. Das Camp soll ein Ort sein, an dem Perspektiven gegen Krieg und Militarisierung diskutiert und praktisch umgesetzt werden. Bei diesem offenen Treffen wollen wir uns mit der langen Geschichte des Rheinmetall-Standorts in Unterlüß beschäftigen, von den Erfahrungen des Camps im letzten Jahr berichten und über die Aktivitäten auf dem diesjährigen Camp informieren.

    Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Juli 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

    ↗ Meute bleibt!

    Bericht Protest gegen Rheinmetall-Hauptversammlung

    Etwa 150 Menschen beteiligten sich am 28. Mai 2019 an der Demo gegen die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin unter dem Motto „Gegen Rheinmetall – Für das Leben“. Gleichzeitig störten 50 Aktivist*innen im Saal des Maritim-Hotels die Hauptversammlung, die für 45 Minuten unterbrochen wurde.

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    Offenes Treffen am 19. Juni 2019: Sand in die Kriegsmaschinerie

    Die Bundeswehr und ihre Verbündeten ölen ihre Kriegsmaschinen. Neben der Debatte, dass alle Nato-Mitgliedsstaaten zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für ihre Rüstungshaushalte ausgegeben sollen, dass die EU das Konzert der Großmächte um eine eigene Armee ergänzen will, werden bereits konkrete Projekte angegangen. Die Bundeswehr zeichnet sich zum Beispiel verantwortlich für die Logistik für die regelmäßigen Nato-Truppentransporte ins Baltikum quer durch Deutschland und reaktiviert bereits aufgegebene Liegenschaften, um dort Munitionsdepots einzurichten. Gleichzeitig nimmt die Präsenz von Soldat*innen im öffentlichen Raum spürbar zu. Bei regelmäßigen Manövern der Bundeswehr mit und ohne Verbündete üben sie dafür, dass die Kriegsmaschine reibungslos läuft. Teilweise wird die Bevölkerung dabei sogar in die Übungen mit einbezogen, wie im Mai in Pasewalk und Berchtesgaden. Die übenden Truppen wurden dort auf den Auslandseinsatz in Afghanistan vorbereitet. Beim nächsten offenen Treffen wollen wir uns die militärische Infrastruktur in Deutschland angucken und wie diese von der Bundeswehr genutzt wird, um dann zu diskutieren, wie wir Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine streuen können.

    Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Juni 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

    ↗ Meute bleibt! ↗ Polizei & Bundeswehr raus aus der Fusion!

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    Anti-Rheinmetall-Block auf der 1.-Mai-Demo

    Hier ein paar Eindrücke vom Anti-Rheinmetall-Block auf der Revolutionären 1.-Mai-Demo in Berlin-Friedrichshain zur Mobilisierung gegen die Rheinmetall-Hauptversammlung am 28. Mai in Berlin und zum antimilitaristischen Camp in Unterlüß im September.

    Offenes Treffen am 15. Mai 2019: Rheinmetall zu Altmetall

    Bei unserem Offenen Treffen im Mai sprechen wir über aktuelle Themen wie Militarisierung, Bundeswehr-Aufritte im öffentlichen Raum und die deutsche Kriegspolitik. Am 28. Mai findet die Rheinmetall Aktionär*innenkonferenz im Maritim Hotel in unmittelbarer Nähe zum Kriegsministerium statt. Komm vorbei, wenn du dich dagegen engagieren oder ganz allgemein gegen Krieg und Militarisierung aktiv werden willst.

    Offenes Treffen | Mittwoch | 15. Mai 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg