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Kundgebung am 2. Juni: Bundeswehr raus aus dem SchwuZ – Keine Werbung für Krieg, Ausbeutung und Überwachung

Am 2. Juni 2018 findet im SchwuZ die LGBT Job- und Karrieremesse STICKS & STONES statt, an der als Aussteller die Bundeswehr und Unternehmen wie ThyssenKrupp, Google und der Axel-Springer-Verlag beteiligt sind. Wir wollen nicht, dass an einem fortschrittlichen Ort für Militarisierung, für Rüstungskonzerne und für prekäre Arbeitsverhältnisse geworben wird und rufen deswegen zu einer Protestkundgebung auf.

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Offener Brief von NoWar Berlin an das SchwuZ wegen Jobmesse mit Bundeswehr

Wir haben mit Entsetzen festgestellt, dass am 2. Juni 2018 im SchwuZ die LGBT Job- und Karrieremesse STICKS & STONES stattfindet, an der als Aussteller auch die Bundeswehr beteiligt ist. Auf eurer Internet-Seite heißt es: „Wir begrüßen 80 stolze Arbeitgeber_innen – von Start-Ups bis Großkonzern.“

Wir finden es unerträglich, dass an einem von uns als alternativ und emanzipatorisch wahrgenommenen Ort, Werbung für das Töten und Sterben von Menschen gemacht werden kann. Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie jeder andere, denn das Töten von Menschen darf nicht als normaler Beruf durchgehen. Die Bundeswehr drängt immer stärker in den öffentlichen Raum und sucht Nachwuchskräfte für ihre weltweiten Kriegseinsätze. Wir wollen keine Soldat*innen im SchwuZ und stellen uns gegen Militarisierung und Krieg!
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Proteste gegen Rheinmetall am 7./8. Mai

Am 8. Mai findet in Berlin im Maritim-Hotel die Hauptversammlung von Rheinmetall statt. Rheinmetall ist die größte deutsche Rüstungsfirma. Weltweit ist Rheinmetall auf Platz 26 der größten Rüstungskonzerne. Rheinmetall machte im Militärbereich im Jahr 2016 3,3 Milliarden Dollar Umsatz, Waffen machen 52 Prozent des Gesamtgeschäfts von Rheinmetall aus. Panzer, Flugabwehrsysteme und Munition werden produziert. Rheinmetall ist einer der Hauptlieferanten der Bundeswehr. Das Unternehmen liefert Waffen in Kriegsgebiete und an diktatorische Staaten wie die Türkei und Saudi-Arabien. Rheinmetall arbeitet mit türkischen Rüstungsunternehmen zusammen und soll die im türkischen Besitz befindlichen Leopard-2-Panzer aufrüsten. Kommt zu den Protesten!

Demonstration | 7. Mai | 17:30 | Platz des 18. März
Kundgebung | 8. Mai | 9:00 | Hotel Maritim | Stauffenbergstr. 26

Offenes Treffen am 16. Mai 2018: Antimilitaristische Perspektiven

Im November jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Erste Weltkrieg revolutionierte die Kriegsführung: zum einen durch neue strategische und technische Mittel, zum anderen dadurch, dass er auf alle gesellschaftlichen Bereiche Wirkung zeigte. Zum Beispiel begann damals die Militarisierung des Luftraums mit dem ersten Einsatz von Kampfflugzeugen und entwickelte sich bis heute zum automatisieren Drohnenkrieg. Und während damals die Bevölkerung mittels Hurra-Patriotismus emotional in den Krieg getrieben wurde, werden heute westliche Werte im Krieg gegen den Terrorismus am Hindukusch verteidigt. Beides hat eine Brutalisierung der Gesellschaft zur Folge, die nicht nur durch eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft Ausdruck findet, sondern auch rassistische und nationalistische Tendenzen befeuert. Heute gibt es jedoch keine starke link(sradikal)e Friedens- und antimilitaristische Bewegung. Das wollen wir ändern. Wir wollen dafür ein antimilitaristisches Workshopwochenende im Herbst/Winter organisieren. In einem kurzen Input werden beim Treffen die Idee und mögliche Themen vorgestellt. Im Anschluss wollen wir über die Umsetzung dieser Idee diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Mai 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Veranstaltung „Lieber tot als rot“ mit Malte Meyer am 24.4


Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär wollen wir in der Diskussion mit Malte Meyer anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund gehen. Im Zentrum sollen außerdem die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten sowie Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990 stehen.

Referent: Malte Meyer (lebt in Köln und beschäftigt sich seit längerem mit historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik)

Dienstag, 24. April 2018 | BAIZ | Schönhauser Allee 26A | 19 Uhr | Kosten: 2,00 Euro

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Hellen Panke e. V. in Kooperation mit der FAU Berlin und der antimilitaristischen Initiative NoWar Berlin, mit freundlichen Herberge des BAIZ.

Fahhraddemo 31.3. Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan!

Die Berliner Kampagne „Tatort Kurdistan“ ruft unter dem Motto „Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan!“ für den 31. März zu einer Fahrrad-Demonstration um 15 Uhr ab U Turmstraße in Berlin auf.


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Offenes Treffen am 18. April 2018: Rheinmetall entrüsten!

Rheinmetall ist das größte deutsche Rüstungsunternehmen und stellt Kanonen für Panzer und Artillerie sowie Munition und andere Waffentechnik her. Der Umsatz der Rheinmetall-Rüstungssparte ist 2017 um drei Prozent auf gut drei Milliarden angestiegen. Rheinmetall ist einer der Profiteure des Krieges der türkischen Regierung gegen den kurdischen Kanton Afrîn in Nordsyrien. Die türkische Armee greift seit Mitte Januar zusammen mit dschihadistischen Verbänden die kurdischen Gebiete in Nordsyrien an. Ihre Leopard-2-Panzer entstammen der deutschen Waffenschmiede Rheinmetall. Rheinmetall soll außerdem die Aufrüstung von 100 der insgesamt 350 Leopard-Panzer, die sich in türkischem Besitz befinden, durchführen. Der Konzern betreibt das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark, dort wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Am 8. Mai 2018 findet die Hauptversammlung der Rheinmetall AG um 10 Uhr, im Maritim Hotel in Berlin statt. Diese Versammlung der Kriegsprofiteur*innen wollen wir nicht ungestört über die Bühne gehen lassen. Bei unserem offenen Treffen im April wollen wir über Rheinmetall sprechen und überlegen wie wir unseren Protest gegen Rheinmetall am 8. Mai auf die Straße tragen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. April 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Offenes Treffen von NoWar Berlin am 21. März 2018

Die Berliner Erwerbsloseninitiative Basta wirft beim Offenen Treffen einen Blick auf die seit Jahren bestehende Kooperation zwischen Bundeswehr und der Bundesagentur für Arbeit. So präsentiert sich die Bundeswehr auf tausenden Veranstaltungen in Berufsinformationszentren, Schulen oder beim Volksfest als gewöhnlicher Arbeitgeber. Gleichzeitig wurde in der Bundesagentur für Arbeit, verantwortlich unter anderem für die Jobcenter, durch den ehemaligen Offizier Frank Weiße ein militärisches Denken verankert. Führung und Disziplin ziehen sich so seit Jahren durch die Strukturen der Bundesagentur. Das diese nun auch als ein Auffangbecken für ausrangierte Militärs beworben wird, ist nur ein weiterer Baustein dieser Allianz.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. März 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

Veranstaltung am 20. Februar: Lieber tot als rot


Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär wollen wir in der Diskussion mit Malte Meyer anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund gehen. Im Zentrum sollen außerdem die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten sowie Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990 stehen.

Referent: Malte Meyer (lebt in Köln und beschäftigt sich seit längerem mit historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik)

Dienstag, 20. Februar 2018 | BAIZ | Schönhauser Allee 26A | 19 Uhr | Kosten: 2,00 Euro

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Hellen Panke e. V. in Kooperation mit der FAU Berlin und der antimilitaristischen Initiative NoWar Berlin, mit freundlichen Herberge des BAIZ.

Offenes Treffen am 17. Januar 2018: Bundeswehr raus aus Afghanistan

Die Mitte Dezember 2017 hat der Bundestag sieben Kriegs­einsätze der Bundeswehr um drei Monate verlängert. Dazu gehört neben den Einsätzen in Mali, Südsudan, Irak und im Mittelmeer auch der Einsatz in Afghanistan. Dort ist die Bundeswehr seit 2001 am Krieg und an der Besatzung beteiligt. Auf den ISAF-Einsatz folgte seit 2015 die »Resolute Support Mission«, die aktuell bis zum 31. März 2018 befristet ist und an der sich bis zu 980 Soldat*innen beteiligen. Der Nato-Krieg hat für die Bevölkerung Leid und Zerstörung gebracht. Tausende Afghan*innen sind durch Bombardierungen und Drohnenangriffe ums Leben gekommen. Wir wollen uns bei unserem offenen Treffen mit der Rolle der Bundeswehr in Afghanistan beschäftigen. Des Weiteren werden wir auf die linken Organisationen in Afghanistan eingehen, die gegen die Nato-Besatzung, die Taliban und gegen die Warlords kämpfen. Dazu gehören die Solidaritätspartei Afghanistans und RAWA (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan). Außerdem wollen wir überlegen, welche Aktionen wir gegen die kommenden Mandatsver­längerungen im März 2018 in Berlin organisieren können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. Januar 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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