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Offenes Treffen am 21. Oktober 2020: Entschädigung aller griechischen NS-Opfer

Durch die deutsche Aggressions- und Okkupationspolitik wurden 500000 Menschen – mehr als sieben Prozent der damaligen griechischen Bevölkerung getötet. Nach dem Rückzug der Wehrmacht waren 800000 Menschen chronisch krank oder invalide. Große Teile der Infrastruktur waren zerstört. Die paramilitärische Aufrüstung der Kollaborationsregierung durch die Deutschen legte außerdem den Grundstein für den folgenden verheerenden Bürgerkrieg. Entschädigungen von deutscher Seite gab es bisher so gut wie keine. Nach dem Krieg wurden Reparationen bis zu einem zukünftigen Friedensvertrag verschoben. Als 1990 der Zwei-plus-Vier-Vertrag abgeschlossen wurde der einem faktischen Friedensvertrag entspricht durfte der nicht so heißen und überhaupt sei die Zeit jetzt abgelaufen für irgendwelche Forderungen. Entschädigungen und Reparationen werden bis heute kategorisch abgelehnt. Der Film „Schuld und Schulden, Kriegsverbrechen in Griechenland“ zeigt die Verbrechen der Okkupation und den ruchlosen Umgang mit Entschädigungen der westdeutschen Machteliten in Politik und Wirtschaft.

Bei unserem offenen Treffen wollen wir uns die 45-minütige Reportage von 2016 anschauen und darüber sprechen sowie auch darüber wie wir unsere Solidarität ausdrücken und der Forderung nach Entschädigung Ausdruck verleihen könnten.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. Oktober 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt! Bitte mit Maske und warmer Kleidung!

Offenes Treffen am 16. September 2020: Mit Papier, Kleister und parlamentarischen Anfragen gegen die Verunsicherungsbehörden

Mit veränderten Werbepostern in den Verfassungsschutzbericht? Adbusting ist viermal Thema im Terrorabwehrzentrum? Wer jetzt an Ungarn oder Polen denkt, wird enttäuscht. Denn der Staatsschutz des LKA Berlin ermittelt gegen das Verändern von Werbepostern mit Hausdurchsuchungen und DNA-Proben, weil Adbusting die Bundeswehr »gar lächerlich« macht. Für diese politisch motivierte Strafverfolgung gibt es Rückendeckung aus der Politik. Der Berliner Staatsekretär Akmann rechtfertigt die Verfahren, denn es ginge um die Themenfelder »Antimilitarismus« und »Antirepression.« Doch Akmann ist nicht in der AfD, sondern SPD-Mitglied …

In der Veranstaltung zeigt die Soligruppe plakativ Adbusting aus den Themenfeldern »Antimilitarismus & Antirepression« und analysiert, warum ein paar Poster die Behörden so auf die Palme bringen. Außerdem berichtet sie über konkrete Repressionsfälle. Dazu erklärt die Soligruppe plakativ ihre Methoden der Recherche und der Öffentlichkeitsarbeit.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. September 2020 | 19 Uhr | Vor der Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Bericht und Fotos von Kundgebung gegen Crossmedia

Am 19. August 2020 fand in der Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg eine Kundgebung unter dem Motto „Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia!“ statt an der sich etwa 60 Menschen beteiligten. In der Kohlfurter Straße 41 befindet sich die Berliner Zweigstelle der Düsseldorfer Werbe-Agentur Crossmedia GmbH. Sie verdient prächtig an der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Crossmedia hat einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium zur Durchführung aller Maßnahmen zur so genannten Nachwuchsgewinnung. Mit der Kundgebung wurde ein weiteres Mal deutlich gemacht, dass Crossmedia im Kiez nicht willkommen ist.

» Kompletter Bericht von der Kundgebung
» Weitere Fotos von der Kundgebung
» Kundgebungs-Beiträge
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Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia!

Von der Bundesregierung werden Milliarden Euro für Rüstung und Militär ausgegeben, während Mittel im Bereich des Gesundheitswesens, der Bildung und beim Klimaschutz fehlen. Die Bundeswehr hat einen Jahresetat von 35 Millionen Euro nur für Werbung. Flächendeckend wird auf Plätzen, in U-und S-Bahnen und an Halterstellen um Nachwuchs geworben. Seit dem Aussetzen der Wehrpflicht im Jahr 2011 drängt die Bundeswehr verstärkt mit Werbung in die Öffentlichkeit. Die Düsseldorfer Werbeagentur Crossmedia GmbH mit Zweigstelle in der Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg verdient prächtig an der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Crossmedia hat einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium zur Durchführung aller Maßnahmen zur „Nachwuchsgewinnung“. Crossmedia ist an der Bundeswehr-Werbekampagne „Mach was wirklich zählt“ beteiligt und produzierte unter anderem die ekelhaften Bundeswehr-Werbeserien „Die Rekruten“, „Mali“ und „KSK“.

Das von der Werbeagentur formulierte Ziel ihrer Kampagnen für die Bundeswehr lautet: „Wie bringt man jungen Menschen den Soldatenberuf näher und platziert die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber?“ Geworben wird mit Abenteuer, Abwechslung, Spaß und Weiterqualifizierung. Verschwiegen wird die eigentliche Aufgabe der Bundeswehr. Die Ausbildung zum Kriegseinsatz mit allen Folgen: Tod und töten müssen, posttraumatische Störungen von immer mehr Soldat*innen, und der weltweite Einsatz der Bundeswehr für geopolitische Interessen der deutschen Außenpolitik. Ob an Schulen, auf Messen oder im öffentlichen Raum, egal wo die Bundeswehr auftritt, stellen wir uns gemeinsam der Propaganda des Militärs entgegen! Kein Werben für Töten und Sterben!

War starts here – Let’s stop it here!
Der Krieg beginnt hier – vor unserer Haustür, wo sich die Bundeswehr im öffentlichen Raum breitmacht, wo Werbeagenturen sich neue Marketing-Konzepte für das Militär ausdenken, wo für den Krieg trainiert wird, wo Kriegstrateg*innen sich treffen und dort wo Kriegsgerät produziert wird. Rüstungskonzerne wie Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann machen steigende Gewinne mit immer mehr Rüstungsexporten in Kriegs- und Krisenregionen und damit auch mit dem Leid von Millionen von Menschen. Deutsche Waffen werden beim Krieg im Jemen eingesetzt und beim türkischen Angriffskrieg gegen die basisdemokratisch organisierte Bevölkerung in Rojava. Ende August findet in Kassel ein zentraler Aktionstag statt, denn die Stadt ist ein Hotspot der deutschen Rüstungsindustrie. Ab dem frühen Morgen und Vormittag des 28. August 2020 werden wir gemeinsam mit vielen Menschen die Rüstungsindustrie in Kassel blockieren. Zur Blockadeaktion in Kassel fährt aus Berlin ein Bus. Fahrkarten gibt es im Buchladen Schwarze Risse, in der Gneisenaustraße 2a in Kreuzberg.

Gemeinsam blockieren wir die Rüstungsindustrie. Für grenzenlose Solidarität gegen Krieg und Militarisierung!

Kommt am 19.08.2020 um 17 Uhr zur Kundgebung in die Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg

Kundgebung gegen Prozess nach Protesten gegen Rheinmetall-Aktionärsversammlung

Heute hat der Prozess gegen drei Antimilitarist*innen in Berlin beim Amtsgericht stattgefunden, es gab aber kein Urteil, der Prozess wurde vertagt, weil ein Rheinmetall-Vertreter nicht da war. Nicht wir, sondern der Rüstungskonzern gehört auf die Anklagebank! #RheinmetallEntwaffnen

» Infos zum Prozess
» Website von Rheinmetall Entwaffnen

Offenes Treffen von NoWar am 15. Juli – Kein Werben fürs Töten und Sterben – Weg mit Crossmedia

Nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht 2011 muss die Bundeswehr auf dem Arbeitsmarkt um Nachwuchs für ihr Mordshandwerk konkurrieren. Seitdem ist die Bundeswehr mit der groß angelegten Werbekampagne „Mach was wirklich zählt“ überall präsent. Sei es mit Plakaten auf Werbetafeln, in Bahnen und Bussen oder sei es im Internet auf diversen Social-Media-Kanälen oder mit Serien wie »Die Rekruten« auf Youtube versucht sie, Menschen für sich zu gewinnen. Verantwortlich für die Social-Media-Sparte der Kampagne ist die Düsseldorfer Werbeagentur Crossmedia GmbH, die auch eine Zweigstelle in Kreuzberg unterhält. Damit ist Crossmedia auch verantwortlich dafür, die Bundeswehr als normale Arbeitgeberin mit spannenden Einsatzgebieten darzustellen. Doch Soldat*in ist kein Beruf wie jeder andere. Die Realität, in Krieg und Besatzung töten zu müssen oder getötet zu werden, wird dabei bewusst verschleiert. Zum anderen sollen diese Kampagnen für gesellschaftliche Akzeptanz der Bundeswehr und damit für die kriegerische Außenpolitik der BRD sorgen und sind damit ein wesentlicher Motor der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Bei diesem offenen Treffen wollen wir kurz wir über die Rekrutierungskampagne der Bundeswehr informieren und die Rolle Crossmedias darin beleuchten. Unsere Idee ist, Crossmedia im Rahmen der Aktivitäten der Initiative Rheinmetall Entwaffnen vor dem diesjährigen Aktionstag am 28.08. in Form einer Kundgebung einen Besuch abzustatten. Dieses offene Treffen wollen wir für deren Vorbereitung nutzen.

Das offene Treffen findet nicht IN sondern VOR der Meuterei im Freien statt.

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. Juli 2020 | 19 Uhr | Meuterei |
Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

Offenes Treffen von Rheinmetall Entwaffnen am 13. Juli 18 Uhr


Trotz der Coronapandemie läuft die Rüstungsproduktion weiter – unser Kampf dagegen aber auch: Das antimilitaristische Bündnis Rheinmetall Entwaffnen Berlin lädt zum offenen Treffen ein: Aktuell planen wir einen Aktionstag im August mit Blockaden an Rüstungsproduktionsstandorten in Kassel. Wir treffen uns am Montag den 13.07. um 18 Uhr am Mariannenplatz vor der Musikschule. Ihr erkennt uns an einer pinken Fahne. Bei strömendem Regen fällt das Treffen aus.

Zentrale Blockadeaktion gegen Kriegsindustrie in Kassel

Für den 28. August 2020 plant das Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ eine zentrale Blockadeaktion in Kassel, einem Hotspot der deutschen Kriegsindustrie. Trotz der Absage des Camps im August aufgrund von Covid-19-Infektionsgefahr werden wir weiterhin auf die Straße gehen, solange das Geschäft mit dem Tod und weltweite Kriege anhalten.
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Offenes Treffen am 17. Juni 2020: „Land and Freedom“

Auch dieses offene Treffen von NoWar kann wegen Corona nicht in gewohnter Form stattfinden. Da es für uns aber nach wie vor wichtig ist, dass Antimilitarist*innen sich treffen und austauschen können, wird auch im Juli das offene Treffen stattfinden.

Dieses Mal zeigen wir den Film „Land and Freedom“ von Ken Loach. Angelehnt an George Orwells „Mein Katalonien“ handelt der Film von den Erlebnissen eines jungen britischen Kommunisten während des Spanischen Bürgerkriegs. Mehr Infos zum Film auf Wikipedia.

Wir zeigen den Film ausnahmsweise nicht in oder vor der Meuterei, sondern draußen auf dem Marielle-Franco-Platz vor dem NewYorck (Bethanien), Mariannenplatz 2a in Kreuzberg.

Ab 19:30 Uhr gibt es Getränke. Der Film beginnt ab 20 Uhr. Bitte bringt Masken mit und eventuell eine warme Decke. Bei Regen / Nässe fällt die Veranstaltung aus.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. Juni 2020 | 19:30 Uhr | vor dem NewYorck | Mariannenplatz 2a | Kreuzberg

10. Juni: Gerichtsprozess gegen „Rheinmetall entwaffnen!“

Vor einem Jahr stürmten Kriegsgegner*innen das Podium der Hauptversammlung von Rheinmetall im Maritim Hotel Berlin. Damit protestierten sie gegen die Beteiligung von Rheinmetall am Krieg im Jemen und den Einsatz von Leopard-2-Panzern im türkischen Angriffskrieg gegen die basisdemokratisch organisierte Bevölkerung im Norden Syriens.

Nun wird am 10. Juni 2020 vor dem Berliner Amtsgericht gegen einen Beteiligten verhandelt. Obwohl diesmal nur eine Person vor Gericht geladen ist, sind damit alle gemeint, die entschlossen gegen Krieg protestieren. Mit dem Vorwurf „Widerstand und tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte“ wird versucht, ein Exempel an Kriegsgegner*innen zu statuieren. Der entsprechende Paragraf 114 StGB wurde kurz vor den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg eingeführt und ist selbst unter Jurist*innen sehr umstritten. Auch weiteren Aktivist*innen stehen Gerichtsprozesse für Aktionen gegen den Waffenhersteller Rheinmetall bevor.

Als Bündnis „Rheinmetall entwaffnen“ nehmen wir diese Kriminalisierung nicht hin und organisieren Unterstützung für die Angeklagten. Sowohl vor Gericht als auch auf der Straße stehen wir weiterhin zu unserer Überzeugung – das Geschäft mit dem Tod muss sofort beendet werden!

Kommt zur Kundgebung gegen den Prozess am Mittwoch 10. Juni!

Ort: Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91, 10559 Berlin
Zeit: Von 9:00 Uhr – 14:00 Uhr
Der Prozess findet ab 10:15 Uhr im Raum 768 des Amtsgerichts statt.

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