Archiv Seite 2

Route der Antimilitaristischen Fahrraddemo am 28. November

Wir wollen am 28. November zusammen gegen Krieg und Militarisierung protestieren und die Kriegsprofiteur*innen benennen und markieren. Wir werden etwa 6 Kilometer durch die Innenstadt radeln – unter anderem vorbei am Kriegsministerium in der Stauffenbergstraße und der Vertretung der Europäischen Kommission. Los geht es beim Bundeswehr Showroom in der Georgenstraße 24 am Bahnhof Friedrichstraße um 17:30 Uhr.

Hier die komplette Route der Fahrraddemo: Georgenstraße, Friedrichstraße, Unter den Linden, Charlottenstraße, Französische Straße, Friedrichstraße, Möhrenstraße, Voßstraße, Ebertstraße, Potsdamer Straße, Reichpietschufer, Stauffenbergstraße, Tiergartenstraße, Bellevuestraße, Ebertstraße, Dortheenstraße, Wilhelmstraße, Pariser Platz.

Auf dem Pariser Platz wird es vor der Französischen Botschaft etwa 19 Uhr die Abschlusskundgebung geben. Hier soll es den Auftakt der Kriegskonferenz BSC geben.

Fahrraddemo: BSC means war – Gegen die Berliner Kriegskonferenz

Am 29. und 30. November 2016 findet in Berlin im andel‘s Hotel in der Landsberger Allee 106 die so genannte Berlin Security Conference (BSC) statt, mit bis zu 1000 Teilnehmer*innen aus über 50 Ländern. Die Konferenz wird von der Zeitung »Behörden-Spiegel« organisiert und stellt eine internationale Zusammenkunft von Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen, der Nato und der Bundeswehr sowie Politiker*innen dar. Das Motto der Konferenz lautet: »Europa in Gefahr – was sind unsere Antworten auf gemeinsame Bedrohungen?«. Die größte Bedrohung für die Sicherheit von Menschen weltweit geht allerdings von den Herrschenden aus, die auf Konferenzen wie der BSC über neue Kriegsstrategien und Technologien diskutieren.

Wir wollen am 28. November die in Berlin ansässigen Kriegs­profi­teur*innen und Kriegs­strateg*innen benennen und markieren. Los geht es vor dem Showroom der Bundeswehr in der Georgenstraße 24 am Bahnhof Friedrichstraße. Von dort aus radeln wir durch die Berliner Mitte und werden unterschiedlichen Orten, die für Kriege und Militarisierung stehen, einen Besuch abstatten. Der Abschluss der antimilitaristischen Fahrraddemo ist auf dem Pariser Platz vor der französischen Botschaft, da dort der Auftakt der Berliner Kriegskonferenz sein wird.

Montag * 28.11.2016
Fahrraddemo * 17:30 Uhr * Bahnhof Friedrichstraße
Endkundgebung * 19h * Pariser Platz

» Aufruf von NoWar Berlin
» Aufruf von NoWar Berlin als PDF
» Weiter Lesen

Offenes Treffen am 16. November: BSC heißt Krieg

Am 29. und 30. November 2016 findet in Berlin im andel‘s Hotel in der Landsberger Allee 106 die »Berlin Security Conference« (BSC) statt, welche seit 2001 jährlich von der Zeitung »Behörden Spiegel« ausgerichtet wird. Zur Konferenz werden 1000 Teilnehmer*innen erwartet, darunter Vertreter*innen der Nato, Politiker*innen und Manger*innen von Unternehmen. Bei der Konferenz sind zahlreiche Rüstungskonzerne aus verschiedenen Ländern vertreten. Unter den Sponsor*innen befinden sich unter anderem Airbus, Lockheed Martin, RUAG und Mercedes Benz. Redner*innen sind beispielsweise der Direktor von Frontex, ein Manager des europäischen Rüstungsunternehmens MBDA sowie der Inspekteur des Heeres Jörg Vollmer. Das Motto lautet »Europa in Gefahr – was sind unsere Antworten auf gemeinsame Bedrohungen?« Die größte Bedrohung für die Sicherheit von Menschen weltweit geht von den Herrschenden aus, die auf Konferenzen wie der BSC über neue Kriegsstrategien und Technologien diskutieren. Sie sind verantwortlich für Kriege, Aufrüstung und Zerstörung. Bei unserem offenen Treffen im November beschäftigen wir uns mit der Berlin Security Conference und wollen über Ideen und Möglichkeiten sprechen, unseren Protest gegen diese Kriegskonferenz auf die Straße zu tragen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. November 2016 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Offenes Treffen am 19. Oktober: Kriegsstrategien der Bundeswehr

Am 13. Juli 2016 ist das neue »Weißbuch zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr« erschienen. Es wurde vom Verteidigungsministerium erstellt und soll »Auskunft über die Ziele und Inhalte der deutschen Sicherheitspolitik« geben. Darin wird die »stärkere globale Verantwortung Deutschlands« betont. Als »deutsche Interessen« werden unter anderem die ungehinderte Rohstoffzufuhr und sichere internationale Transportwege benannt. Auch die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft durch den Einsatz von Jugendoffizieren in Schulen und öffentliche Veranstaltungen wie den »Tag der Bundeswehr« wird thematisiert. Der Bundeswehr sollen mehr finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden, es soll mehr Geld für Rüstung ausgegeben werden. Im Weißbuch wird festgestellt, dass die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit verschwimmen. Damit soll auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern gerechtfertigt werden, welcher demnächst von der Bundeswehr geübt werden soll. Bei unserem offenen Treffen im Oktober beschäftigten wir uns mit den Aussagen des »Weißbuchs« und wollen gemeinsam diskutieren wie wir gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Oktober 2016 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Friedensdemo am 8. Oktober 2016

Ein breites Bündnis aus Organisationen der Friedensbewegung sowie linken Parteien und Initiativen ruft auf zu einer Demonstration am 8. Oktober 2016 in Berlin unter dem Motto „Die Waffen nieder!!! Kooperation statt NATO-Konfrontation, Abrüstung statt Sozialabbau“. Die Forderungen sind unter anderem der Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen, den Stopp der Rüstungsexporte sowie keine Beteiligung der Bundeswehr an Nato-Manövern und Truppenstationierungen entlang der Westgrenze Russlands. Die Organisator*innen weisen darauf hin, dass auf der Demonstration kein Platz für völkische Ideologien, Rassismus und Rechtspopulismus ist.

8. Oktober 2016 | Demonstration | 12 Uhr | Alexanderplatz, Ecke Otto-Braunstraße

» Weitere Informationen

Offenes Treffen am 21. September: Unversöhnliche Erinnerungen

Im Juli 2016 jährte sich der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges (1936–1939) zum 80. Mal. Zehntausende internationale Freiwillige kämpften auf Seiten der Republik in den Milizen und den Internationalen Brigaden. Die militärische Intervention des nationalsozialistischen Deutschlands und des faschistischen Italiens war für den Sieg Francos von entscheidender Bedeutung. Wir nehmen den Jahrestag zum Anlass, um uns mit dem Spanischen Bürgerkrieg auseinanderzusetzen. 1979 ist der Dokumentarfilm »Unversöhnliche Erinnerungen« von Klaus Volkenborn, Karl Siebig und Johann Feindt entstanden, der im Auftrag des ZDF produziert wurde. Darin werden die Lebenswege des kommunistischen Maurers Ludwig Stillger aus Remscheid und des Bundeswehrgenerals a. D. Henning Strümpell gegenübergestellt. Sie kämpften in Spanien auf unterschiedlichen Seiten der Barrikaden. Während der Antifaschist Ludwig Stillger in den Internationalen Brigaden die Republik verteidigte, unterstützte Henning Strümpell als Flieger der Wehrmacht in der »Legion Condor« die Faschisten. Nach 1945 machte er als General in der Bundeswehr Karriere. Bei unserem Offenen Treffen im September zeigen wir den Film und diskutieren im Anschluss darüber.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. September 2016 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Offenes Treffen am 17. August: Remilitarisierung der BRD

1950 entstand die »Ohne-uns-Bewegung«, die gegen die Wiederbewaffnung der BRD kämpfte. 1951 wurde eine Volksbefragung zur Remilitarisierung beschlossen, welche vom Innenminister Robert Lehr (CDU) verboten wurde. Trotz der Kriminalisierung der Aktivist*innen wurde die Volksbefragung durchgeführt, in der sich eine Mehrheit der Bevölkerung gegen die Remilitarisierung aussprach. Gegen Mitglieder der KPD wurden aufgrund ihrer Tätigkeit bei der Volksbefragung Prozesse wegen »Hochverrat« geführt. Der Dokumentarfilm »Der lange Atem« beschreibt den Kampf gegen die Wiederbewaffnung und die Repression des Staates. Der Film wurde 1981 an der Hochschule für Film und Fernsehen München fertiggestellt. Die Hochschule gab den Film jedoch nicht für den Verleih frei, so dass Christoph Boekel den Film 1983 unter dem Titel »Der längere Atem« neu drehte. Im Film kommt der Zeitzeuge Oskar Neumann zu Wort, welcher in der KPD aktiv war und sich im »Hauptausschusses gegen Remilitarisierung und für den Abschluss eines Friedensvertrages« engagierte. Gegen ihn wurde 1954 ein Hochverratsprozess geführt, bei dem er zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Bei unserem Offenen Treffen im August zeigen wir den Film und diskutieren im Anschluss darüber.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. August 2016 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Bericht von Video-Kundgebung vor dem Showroom

Am 20. Juli 2016 beteiligten sich etwa 60 Menschen an einer Kundgebung unter dem Motto „Bundeswehr abschaffen – Gegen Militärrituale und Krieg“ vor dem Showroom der Bundeswehr in der Georgenstraße 24 in Berlin-Mitte. Neben Redebeiträgen wurden auch kurze antimilitaristische Videoclips gezeigt. Die Polizei – die mit mehreren Wannen vor Ort war – ließ es nicht zu, dass die Kundgebung direkt vor dem Showroom stattfinden konnte und untersagte zudem, dass die Lautsprecherboxen in Richtung des Ladens gerichtet wurden, da der „Betrieb des Showrooms nicht beeinträchtigt werden dürfe“. Etwa zehn Staatsschützer*innen in zivil beobachteten die Kundgebung.

» Bericht mit Fotos bei Indymedia Linksunten

Videoclip: Bundeswehr zerschlagen – Showroom dichtmachen

Am Mittwoch, dem 20. Juli findet ab 18:30 Uhr eine antimilitaristische Kundgebung unter dem Motto „Bundeswehr abschaffen – Gegen Militärrituale und Krieg“ vor dem so genannten Showroom der Bundeswehr in Berlin-Mitte statt. Zur Einstimmung wurde ein kurzer Videoclip gemacht, der einen Überblick zu den bisherigen Protestaktionen gegen den Rekrutierungsladen gibt.

» Weiter Lesen

Antimilitaristische Videokundgebung am 20. Juli 2016

Bundeswehr abschaffen. Gegen Militärrituale und Krieg. Am 20. Juli 2016 findet das »Feierliche Gelöbnis« der Bundeswehr im Bendlerblock statt. Mehrere hundert Rekrut*innen leisten dabei den Eid, das »Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen«. Gelöbnisse sollen die Identifikation mit dem Militär stärken und dienen der Legitimierung der deutschen Kriegspolitik. Die Bundeswehr stellt ihre Kriege als Beitrag zur Stabilisierung von Staaten wie zum Beispiel Afghanistan dar. Tatsächlich ist sie weltweit im Einsatz zur Verteidigung der Interessen der deutschen Wirtschaft. Die Sicherung von Handelsrouten, der Zugang zu Ressourcen oder die Einflussnahme in geopolitisch wichtigen Regionen sollen mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden. Etwa 3550 Soldat*innen beteiligen sich derzeit an Auslandseinsätzen, unter anderem in Afghanistan, Mali, dem Horn von Afrika und im Mittelmeer. Die Folgen der Militäreinsätze sind Zerstörung, Elend und tausende Tote.

Die Bundeswehr sucht für ihr mörderisches Geschäft permanent neuen Nachwuchs. Seit Ende 2014 betreibt sie einen so genannten Showroom in Berlin-Mitte. Mit dem Rekrutierungsladen will die Bundeswehr öffentlich Präsenz zeigen und Bewerber*innen anlocken. Wir nehmen das Gelöbnis zum Anlass, um gegen die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft und die weltweiten Kriegseinsätze der Bundeswehr auf die Straße zu gehen. Wir rufen dazu auf, am 20. Juli 2016 an der antimilitaristischen Kundgebung vor dem Showroom der Bundeswehr teilzunehmen.

Neben Redebeiträgen, unter anderem zur kriegerischen Außenpolitik der BRD, wird es Bilder und Videoclips zum Widerstand gegen Militärrituale und Militarisierung geben. Unser monatlich stattfindendes Offenes Treffen werden wir am 20. Juli aus gegebenem Anlass auf die Straße vor den Bundeswehr Showroom verlegen.

Antimilitaristische Videokundgebung: 20. Juli 2016 um 18:30 Uhr
Bundeswehr-Showroom | Georgenstraße 24