NoWar Berlin – Initiative gegen Krieg und Militarisierung http://nowar.blogsport.de Wed, 23 Dec 2020 15:50:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Bericht zur Kundgebung: Healthcare not Warfare! Bundeswehr wegtreten! Weg mit Crossmedia! http://nowar.blogsport.de/2020/12/20/bericht-zur-kundgebung-healthcare-not-warfare-weg-mit-crossmedia/ http://nowar.blogsport.de/2020/12/20/bericht-zur-kundgebung-healthcare-not-warfare-weg-mit-crossmedia/#comments Sun, 20 Dec 2020 19:45:44 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/12/20/bericht-zur-kundgebung-healthcare-not-warfare-weg-mit-crossmedia/

Am 16.12.2020 trafen sich etwa 40 Menschen bei der Kundgebung von NoWar Berlin an der Kottbusser Brücke in Kreuzberg. Die Kundgebung richtete sich gegen den Einsatz von Bundeswehrsoldat*innen im Gesundheitsbereich während der Corona-Pandemie.

Denn die Gründe, weshalb die Bundeswehr so bereitwillig ihre Dienste anbietet, sind vielfältig. Es ist eine willkommene Gelegenheit für die Militarist*innen, sich als Retter*innen in der Not zu verkaufen, das Image der Bundeswehr nach den anhaltenden Skandalen über rechte Umtriebe in ihren Reihen zu beschönigen und ein weiteres Häkchen zu ihrer Verankerung in der Mitte der Gesellschaft zu schlagen. Kurz: Nach Jahren der Gewöhnung an Kriegseinsätze soll auch das alltägliche gesellschaftliche Leben weiter militarisiert werden. Dass die Bundeswehr dazu im Gesundheitsbereich in die Bresche springt – ähnlich wie im Katastrophenschutz – liegt nicht daran, dass ihr Einsatz alternativlos wäre, sondern daran, dass eben diese Bereiche seit Jahren von massiven Sparmaßnahmen betroffen sind. Anstelle, dass der Gesundheitssektor nicht nur in Zeiten einer Pandemie mit mehr und ausreichenden Mitteln ausgestattet werden würde, damit eine ausreichende Gesundheitsversorgung ohne Tarnflecke sichergestellt würde und sich ausgebildete zivile Fachkräfte mit ihrer Berufung ein gutes Leben mit anständiger Bezahlung leisten könnten, wird auf die Option militärischer Intervention gesetzt und der Kriegshaushalt Jahr um Jahr weiter erhöht.

Zunächst wurde dazu ein kurzer Teil eines Beitrags der Informationsstelle Militarisierung aus dem Panel „Die Bundeswehr als Coronaprofiteur“ abgespielt (Komplette Version und alle weitere Beiträge des Kongresses). Darin wurde dargelegt, dass die Katastrophen-Hilfseinsätze der Bundeswehr schon immer Maßnahmen zu deren Verankerung in der Mitte der Gesellschaft waren, von ihrem ersten Einsatz 1960 bis heute.

Danach wurde in einem weiteren Redebeitrag der aktuelle Bundeswehreinsatz in Gesundheitsämtern kritisiert. Ergänzt wurde dies von einem weiteren Beitrag, der sich kritisch mit der maroden Situation im Krankenhaussystem auseinandersetzte. In einem Ausblick auf die anstehenden Massenimpfungen wurde die Rolle der Bundeswehr darin beleuchtet und die These aufgestellt, dass es sich bei der Debatte um den Impfeinsatz der Bundeswehr um einen Dammbruch in der Auseinandersetzung über den Einsatz bewaffneter Soldat*innen im Inland handelte. Auch wenn dieser letztendlich zumindest bislang nicht in der kolportierten Form stattfindet, blieb der zu erwartende Aufschrei in der Debatte aus. Auf der Kundgebung wurde aber auch klargemacht, dass mit antimilitaristischem Widerstand zu rechnen ist, sollte ein bewaffneter Inlandseinsatz als ernsthafte Option im Raum stehen.

Im Anschluss daran wurde auf die Werbeagentur Crossmedia und ihre Niederlassung in der Kohlfurter Straße in Kreuzberg eingegangen. Crossmedia ist als eine von drei Werbeagenturen an der Bundeswehr-Werbekampagne „Mach was wirklich zählt“ beteiligt und produziert deren Social-Media-Auftritt, unter anderem die Serien „Die Rekruten“, „KSK“ und aktuell die Serie „Besatzung Bravo“. Seit Beginn der Corona-Pandemie war sie außerdem mit der Produktion der Internetpräsenz „Einsatz gegen Corona“ beschäftigt, mit dem Ziel, die Bundeswehr weiter in der Mitte der Gesellschaft zu verankern und weiteres Kanonenfutter anzuwerben.

Zum Schluss wurde noch auf aktuelle militaristische Ereignisse eingegangen. Im Windschatten der Corona-Pandemie sollte am Tag der Kundgebung über die Anschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr entschieden werde. Die antimilitaristische Gruppe MilA hielt eine kritische Rede zum Thema.

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Kundgebung am 16.12.: Healthcare not Warfare! Bundeswehr wegtreten! Weg mit Crossmedia! http://nowar.blogsport.de/2020/12/07/kundgebung-am-16-12-healthcare-not-warfare-bundeswehr-wegtreten-weg-mit-crossmedia/ http://nowar.blogsport.de/2020/12/07/kundgebung-am-16-12-healthcare-not-warfare-bundeswehr-wegtreten-weg-mit-crossmedia/#comments Mon, 07 Dec 2020 15:14:21 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/12/07/kundgebung-am-16-12-healthcare-not-warfare-bundeswehr-wegtreten-weg-mit-crossmedia/

Krisenzeiten wie diese durch die Corona-Pandemie ausgelöste sind nicht nur Zeiten der Exekutive, sondern auch Zeiten, in denen Militarisierung deutlich an Fahrt aufnimmt. Bereits zu Beginn der Pandemie Anfang des Jahres stellte Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer 15.000 Soldat*innen zur sogenannten Amtshilfe zur Verfügung. Mittlerweile ist die Zahl der bereitstehenden Truppe auf 20.000 angewachsen. Für November hatte Generalleutnant Martin Schelleis, seines Zeichens „Inspekteur der Streitkräftebasis“ und „Nationaler Territorialer Befehlshaber“ und damit Zuständig für den Corona-Einsatz der Bundeswehr mit Sitz in der Berliner Julius-Leber-Kaserne, laut darüber nachgedacht, das Kontingent nochmals um 1.000 Soldat*innen aufzustocken. Anfang 2021 sollen es nochmal mehr werden.

Von den 20.000 sich in Bereitschaft befindlichen Soldat*innen sind derzeit tatsächlich etwa 9.300 im Einsatz. Gut 5.000 davon werden bundesweit in 293 Gesundheitsämtern zur Unterstützung der Kontaktnachverfolgung eingesetzt. In 30 Krankenhäusern sind rund 270 Soldat*innen vor allem aus dem Sanitätsdienst unterstützend tätig. Insgesamt laufen derzeit 561 Amtshilfeleistungen, weitere 213 sind in der Planung. Außerdem laufen derzeit Planungen für die Unterstützung bei der Lagerung von Impfstoff, dem Transport und dem Betrieb von Impfzentren.

Die Gründe, weshalb die Bundeswehr so bereitwillig ihre Dienste anbietet, sind vielfältig. Es ist eine willkommene Gelegenheit für die Militarist*innen, sich als Retter*innen in der Not zu verkaufen, das Image der Bundeswehr nach den anhaltenden Skandalen über rechte Umtriebe in ihren Reihen zu beschönigen und ein weiteres Häkchen zu ihrer Verankerung in der Mitte der Gesellschaft zu schlagen. Kurz: Nach Jahren der Gewöhnung an Kriegseinsätze soll auch das alltägliche gesellschaftliche Leben weiter militarisiert werden. Dass die Bundeswehr dazu im Gesundheitsbereich in die Bresche springt – ähnlich wie im Katastrophenschutz – liegt nicht daran, dass ihr Einsatz alternativlos wäre, sondern daran, dass eben diese Bereiche seit Jahren von massiven Sparmaßnahmen betroffen sind. Anstelle, dass der Gesundheitssektor nicht nur in Zeiten einer Pandemie mit mehr und ausreichenden Mitteln ausgestattet werden würde, damit eine ausreichende Gesundheitsversorgung ohne Tarnflecke sichergestellt würde und sich ausgebildete zivile Fachkräfte mit ihrer Berufung ein gutes Leben mit anständiger Bezahlung leisten könnten, wird auf die Option militärischer Intervention gesetzt und der Kriegshaushalt Jahr um Jahr weiter erhöht.

Sollte aber eine nicht-militärische Lösung der Krise bevorzugt werden, wie im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, dass sich lange dem Einsatz von Bundeswehrsoldat*innen verweigerte, hagelt es mediale Kritik von allen Seiten. Erst seit Anfang November ist es so weit, dass ein vier-köpfiges mobiles Abstrich-Team der Bundeswehr im Bezirk unterwegs ist.

Wir sind aber davon überzeugt, dass eine militärische Krisenbearbeitung niemals eine Lösung sein kann! Wir sind davon überzeugt, dass gutes gesellschaftliches Leben nur durch solidarische Hilfe untereinander organisiert werden kann. Wir laden euch deshalb ein, zu unserer Kundgebung zu kommen und unsere Forderungen zusammen mit uns laut und deutlich zu unterstützen:

Bundeswehr wegtreten! – Aus den Gesundheitsämtern und überhaupt! Healthcare – not Warfare!

Der Ort der Kundgebung ist nicht zufällig gewählt: Sie findet statt in unmittelbarer Nähe zur Werbeagentur Crossmedia in der Kohlfurther Straße 41. Crossmedia verdient prächtig an der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Crossmedia ist zusammen mit zwei weiteren Werbeagenturen verantwortlich für die Werbekampagnen der Bundeswehr. Weg mit Crossmedia!

Kundgebung | Mittwoch | 16.12.2020 | 18 Uhr
Kottbusser Straße / Kohlfurter Straße

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Offenes Treffen am 21. Oktober 2020: Entschädigung aller griechischen NS-Opfer http://nowar.blogsport.de/2020/10/12/offenes-treffen-am-21-oktober-2020-griechenland-der-deutsche-raub-und-vernichtungskrieg-und-die-folgen/ http://nowar.blogsport.de/2020/10/12/offenes-treffen-am-21-oktober-2020-griechenland-der-deutsche-raub-und-vernichtungskrieg-und-die-folgen/#comments Mon, 12 Oct 2020 14:23:53 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/10/12/offenes-treffen-am-21-oktober-2020-griechenland-der-deutsche-raub-und-vernichtungskrieg-und-die-folgen/

Durch die deutsche Aggressions- und Okkupationspolitik wurden 500000 Menschen – mehr als sieben Prozent der damaligen griechischen Bevölkerung getötet. Nach dem Rückzug der Wehrmacht waren 800000 Menschen chronisch krank oder invalide. Große Teile der Infrastruktur waren zerstört. Die paramilitärische Aufrüstung der Kollaborationsregierung durch die Deutschen legte außerdem den Grundstein für den folgenden verheerenden Bürgerkrieg. Entschädigungen von deutscher Seite gab es bisher so gut wie keine. Nach dem Krieg wurden Reparationen bis zu einem zukünftigen Friedensvertrag verschoben. Als 1990 der Zwei-plus-Vier-Vertrag abgeschlossen wurde der einem faktischen Friedensvertrag entspricht durfte der nicht so heißen und überhaupt sei die Zeit jetzt abgelaufen für irgendwelche Forderungen. Entschädigungen und Reparationen werden bis heute kategorisch abgelehnt. Der Film „Schuld und Schulden, Kriegsverbrechen in Griechenland“ zeigt die Verbrechen der Okkupation und den ruchlosen Umgang mit Entschädigungen der westdeutschen Machteliten in Politik und Wirtschaft.

Bei unserem offenen Treffen wollen wir uns die 45-minütige Reportage von 2016 anschauen und darüber sprechen sowie auch darüber wie wir unsere Solidarität ausdrücken und der Forderung nach Entschädigung Ausdruck verleihen könnten.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. Oktober 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt! Bitte mit Maske und warmer Kleidung!

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Offenes Treffen am 16. September 2020: Mit Papier, Kleister und parlamentarischen Anfragen gegen die Verunsicherungsbehörden http://nowar.blogsport.de/2020/08/22/offenes-treffen-am-16-september-2020-mit-papier-kleister-und-parlamentarischen-anfragen-gegen-die-verunsicherungsbehoerden/ http://nowar.blogsport.de/2020/08/22/offenes-treffen-am-16-september-2020-mit-papier-kleister-und-parlamentarischen-anfragen-gegen-die-verunsicherungsbehoerden/#comments Sat, 22 Aug 2020 12:24:27 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/08/22/offenes-treffen-am-16-september-2020-mit-papier-kleister-und-parlamentarischen-anfragen-gegen-die-verunsicherungsbehoerden/

Mit veränderten Werbepostern in den Verfassungsschutzbericht? Adbusting ist viermal Thema im Terrorabwehrzentrum? Wer jetzt an Ungarn oder Polen denkt, wird enttäuscht. Denn der Staatsschutz des LKA Berlin ermittelt gegen das Verändern von Werbepostern mit Hausdurchsuchungen und DNA-Proben, weil Adbusting die Bundeswehr »gar lächerlich« macht. Für diese politisch motivierte Strafverfolgung gibt es Rückendeckung aus der Politik. Der Berliner Staatsekretär Akmann rechtfertigt die Verfahren, denn es ginge um die Themenfelder »Antimilitarismus« und »Antirepression.« Doch Akmann ist nicht in der AfD, sondern SPD-Mitglied …

In der Veranstaltung zeigt die Soligruppe plakativ Adbusting aus den Themenfeldern »Antimilitarismus & Antirepression« und analysiert, warum ein paar Poster die Behörden so auf die Palme bringen. Außerdem berichtet sie über konkrete Repressionsfälle. Dazu erklärt die Soligruppe plakativ ihre Methoden der Recherche und der Öffentlichkeitsarbeit.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. September 2020 | 19 Uhr | Vor der Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

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Bericht und Fotos von Kundgebung gegen Crossmedia http://nowar.blogsport.de/2020/08/20/bericht-und-fotos-von-kundgebung-gegen-crossmedia/ http://nowar.blogsport.de/2020/08/20/bericht-und-fotos-von-kundgebung-gegen-crossmedia/#comments Thu, 20 Aug 2020 13:43:11 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/08/20/bericht-und-fotos-von-kundgebung-gegen-crossmedia/

Am 19. August 2020 fand in der Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg eine Kundgebung unter dem Motto „Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia!“ statt an der sich etwa 60 Menschen beteiligten. In der Kohlfurter Straße 41 befindet sich die Berliner Zweigstelle der Düsseldorfer Werbe-Agentur Crossmedia GmbH. Sie verdient prächtig an der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Crossmedia hat einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium zur Durchführung aller Maßnahmen zur so genannten Nachwuchsgewinnung. Mit der Kundgebung wurde ein weiteres Mal deutlich gemacht, dass Crossmedia im Kiez nicht willkommen ist.

» Kompletter Bericht von der Kundgebung
» Weitere Fotos von der Kundgebung
» Kundgebungs-Beiträge

Es war ein großes Polizeiaufgebot in der Kohlfurter Straße präsent und der Gehweg um das Büro von Crossmedia wurde weiträumig mit Hamburger Gittern abgesperrt. Das Büro von Crossmedia war am 19.8. geschlossen, die Protest-Kundgebung zeigte somit wie auch bereits im Dezember 2019 Wirkung. Zu Beginn gab es einen Beitrag von NoWar Berlin mit Hintergrundinformationen zu Crossmedia: „Crossmedia hat für die Bundeswehr die Webserien ‚Die Rekruten‘, ‚Mali‘ und ‚KSK‘ gemacht. Dabei arbeiten sie mit der Düsseldorfer Agentur Castenow zusammen. Neuerdings ist auch eine Firma ‚Tacsy‘ mit im Boot, die auf Social Media spezialisiert ist. Sie hat eine Zweigstelle in Berlin-Charlottenburg in der Niebuhrstraße.“

Eine Aktivistin von Rheinmetall Entwaffnen Berlin rief auf zur Beteiligung am zentralen Aktionstag gegen die Kriegsindustrie vom Bündnis Rheinmetall Entwaffnen in Kassel am 28. August. Eine Vertreterin von Plakativ berichtete über ihre Arbeit und die Repressionen, die zurzeit gegen Adbusting passieren. Die Stadtteil-Initiative Kreuzberg 36 ging auf Gentrifizierung und Militarisierung im Kiez ein. Eine Vertreterin von MilA (Militärs letzter Atemzug) sprach zu patriarchalen Strukturen und Antifeminismus in der Bundeswehr.

Der Beitrag vom Antikriegscafe beschäftigte sich mit Digitalisierung und Militär, insbesondere bezogen auf die Social-Media-Formate der Bundeswehr-Werbung. Die „Gruppe gegen das europäische Grenzregime“ hielt einen Redebeitrag zu Bundeswehreinsätzen in Mali. Im Beitrag der feministischen Kampagne Gemeinsam Kämpfen hieß es: „Wenn wir die omnipräsente, im lockeren Jugendformat daherkommende Werbung der Bundeswehr sehen, könnten wir kotzen. Viele Millionen Euro investiert die Bundeswehr jährlich, um Jugendliche in ihre patriarchale, rechte Struktur – welche für deutsche Kapitalinteressen an zahlreichen Orten auf der Welt Krieg führt – zu locken.“

Zum Abschluss der Kundgebung wurde auf die Gedenk-Demo an die Opfer der rassistischen Morde vor sechs Monaten in Hanau hingewiesen und aufgerufen zum Hermannplatz zu gehen.

Fotos

Beiträge

  • Beitrag von NoWar
  • Beitrag von MilA
  • Beitrag vom Antikriegscafe
  • Beitrag von Gemeinsam kämpfen
  •  

    Crossmedia steht für Bundeswehr steht für Krieg

    Beitrag von NoWar Berlin

    Wir stehen hier vor der Berliner Zweigstelle der Werbeagentur Crossmedia, die für die Rekrutierungs-Kampagne der Bundeswehr „mach, was wirklich zählt“ mit verantwortlich ist.

    Ich möchte hier einige Hintergrundinformationen zu Crossmedia geben. Crossmedia wurde 1977 gegründet und hat nach eigenen Angaben 250 Mitarbeiter*innen. Die Bilanzsumme betrug 2019 607 Millionen Euro. Der Hauptsitz ist in Düsseldorf und es gibt Filialen in Hamburg, Bielefeld, Berlin sowie in London und den USA.

    Zielgruppe der Werbung sind vor allem jungen Menschen, es gibt eine Abteilung ‚crosskids‘, wo Kinder als Konsument*innen angesprochen werden. Dazu passt, dass die Bundeswehr, bereits 17-jähige rekrutiert, was gegen die Kinderrechtskonvention der UN verstößt. Crossmedia-Werbung ist dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Werbeträger von Werbetafeln über Verkehrsmittel bis zu Filmen auf YouTube miteinander verbunden werden und durch kreative Gestaltung die Aufmerksamkeit auch von Menschen erzwungen werden soll, die das beworbene Produkt kritisch sehen.

    Soldat*in zu sein, wird in der Bundeswehr-Kampagne als Abenteuer mit Karrieregarantie angepriesen. Kein Wort davon, für Marktzugänge und strategische Interessen dieses Staates auf Befehl andere Menschen zu töten und auch das eigene Leben aufs Spiel zu setzen. Dabei ist doch gerade das der Kern des Soldat*innenberufs!

    Crossmedia hat für die Bundeswehr die Webserien ‚Die Rekruten‘, ‚Mali‘ und ‚KSK‘ gemacht. Dabei arbeiten sie mit der Düsseldorfer Agentur Castenow zusammen. Neuerdings ist auch eine Firma ‚Tacsy‘ mit im Boot, die auf Social Media spezialisiert ist. Sie hat eine Zweigstelle in Berlin-Charlottenburg in der Niebuhrstraße.

    Für die KSK-Serie sowie eine Werbung für die Deutsche Angestelltenkrankenkasse wurde Crossmedia im Juli 2020 mit dem Deutschen Medienpreis ausgezeichnet. Hier wird die Aufhübschung einer Killertruppe für preiswürdig befunden, wo selbst die Kriegsministerin nicht umhinkonnte, eine Kompanie wegen nicht mehr zu leugnender Verbindungen mit offenen Faschisten auszulösen!

    Wir leben in einer Gesellschaft, wo alle Dinge Waren sind, es austauschbar ist, ob Kreativität für das Töten oder die Gesundheit von Menschen eingesetzt wird. Dies zeigt auch die Spannbreite der Auftraggeber von Crossmedia. Sie reicht von Lidl, und einer Hundfutterfirma, über das vermeintliche Leitmedium ‚Spiegel‘ bis hin zu NGOs wie ‚Aktion Mensch‘ und ‚Ärzte ohne Grenzen‘. Letztere könnten sich vielleicht mal überlegen, ob es wirklich ihrem Image dient, die Werbung von derselben Agentur gestalten zu lassen, die die KSK-Killer vermarktet.

    Corossmedia jedoch hat sich längst entschieden. Sie begrüßen folgerichtig die Aufstockung des Wehretats. Wir müssen sie als politische Gegner begreifen. Das sehen offensichtlich auch andere so. Es gab im Dezember hier schon mal eine Kundgebung. Unbekannte Aktivist*innen haben den Ort mehrfach mit Farbe markiert, zuletzt kurz nach dem 1. Mai. Wir wollen in einer Gesellschaft leben, wo Dinge und Fähigkeiten von Menschen keine Waren mehr sind, keine Kriege mehr geführt werden müssen.

    Das geht nur ohne Kapitalismus.
    Weg mit Crossmedia – Kein Werben fürs Töten und Sterben

     

    Gegen Patriarchat und Bundeswehr

    Beitrag von Militärs letzter Atemzug (MilA)

    Die Bundeswehr zieht nicht nur Rechtsextreme an, sondern ist Einstieg in rechte Ideologie und Habitus – in ihr herrscht ein Klima, in dem zugrundeliegende Vorstellungen erzeugt und reproduziert werden. Von Wehrmachtssoldaten gegründet überrascht es nicht, welche Nazi-Netzwerke heute innerhalb der Bundeswehr existieren. Franco A. und Hannibal sind keine Einzelfälle. Und sie waren auch nicht nur vom ‚Soldatensein‘ angezogen, sondern wurden ebenso von der Struktur der Bundeswehr mit erzogen.

    Das hochhalten und dauerhafte bestärken von Werten wie Stärke, Disziplin, und Rationalität sind hierbei nicht unerheblich. Neben Nationalismus und Autoritätsverherrlichung sind es nicht zuletzt patriarchale Vorstellungen von Männlichkeit und Geschlechterrollen, Familienbildern und Heteronormativität, die der Bundeswehr als Struktur inhärent sind und gleichzeitig rechte Tendenzen bestärken.

    Die Bundeswehr ist eine vergeschlechtliche Institution, in der eine bestimmte Form von Männlichkeit institutionalisiert und mystifiziert wird, um das Militär in seinen Strukturen zu stützen. Die Vorstellung der soldatischen Männlichkeit und die gleichzeitige Abwertung und Ablehnung weiblich assoziierter Eigenschaften haben ihren Ursprung im Militär; Vorstellungen von Ehre, Stärke und Disziplin. Soldat*innen werden dazu trainiert in Extremsituationen zu gehorchen und Befehle auszuführen. Dies erfolgt vor allem durch eine ständige Überforderung, die wenig Raum für eigenständiges Denken lässt. Es bleibt keine Zeit, Befehle zu reflektieren und über deren Sinnhaftigkeit nachzudenken und genau das ist auch das Ziel dieser Konditionierung. Soldat*innen werden normiert, um sich dem Zweck des Militärs optimal unterzuordnen. Und das um kapitalistische Interessen durchzusetzen und eine Welt der Unterdrückung und Ausbeutung aufrecht zu erhalten.

    Offizielle wie inoffizielle Rituale machen aus den einzelnen Individuen eine „Masse“, die gemeinsam denkt und handelt. Korpsgeist und ein Gefühl der Überlegenheit – die Symbole und Rituale der Bundeswehr sind eng mit den Vorstellungen von soldatischer Männlichkeit und ihrer Herstellung verknüpft. Auch die Uniformierung und die Fortbewegung im Gleichschritt stellen eine Körperhaftigkeit da, die explizit männlich konnotiert ist.

    Die Vorstellung von Männlichkeit als stark und rational dient zudem als Schutzmechanismus gegenüber der eigenen Emotionalität. Erst die Tabuisierung der eigenen Gefühle und Emotionen, die als „weibisch“ abgetan werden, ermöglichen viele Aufgaben der Soldat*innen in einem Einsatz. Sich in Lebensgefahr zu bringen, andere Menschen zu verletzen oder zu töten. Hier erweisen sich männliche Mythen, wie Heldentum und Ehre, als funktional, um die notwendige Überwindung eigener Affekte und Wünsche zu ermöglichen. Gerade diese Überwindung der eigenen „Schwäche“ und „Weiblichkeit“ ist der Kern des männlichen Mythos.

    Diese Abwertung von weiblich assoziiertem Verhalten und der vehemente Versuch traditionelle – also unterdrückende Rollenbilder in der Bundeswehr aufrechtzuerhalten scheinen sich laut einer wissenschaftlichen Vergleichsstudie von 2005 und 2015 in den letzten Jahren eher verschlechtert, als verbessert zu haben. Die Bundeswehr versucht sich vergeblich darin mit Inklusivität zu glänzen – sei es das YouTube-Format „Die Rekrutinnen“ oder das Werben mit Frauen in Führungspositionen mithilfe von Medienunternehmen wie eben Crossmedia – doch 2015 geben 55 Prozent der Soldatinnen an innerhalb der Truppe mindestens eine Form sexueller Belästigung erlebt zu haben. Die Abwertung von Frauen zu herkömmlichen Rollenbildern, Sexualisierung und Objektifizierung, sexualisierte Übergriffe in der Bundeswehr – all das kommt nicht von ungefähr, sondern ist in der Grundstruktur der Institution verankert.

    Die Abwertung alles weiblich Assoziierten schafft aber nicht nur eine tödliche Funktionalität, sondern auch ein Setting in dem Sexismus, Antifeminismus, Homo-; Trans- und Frauenfeindlichkeit erzeugt und gepflegt werden. Und diese sind Einstiegsthemen der extremen Rechten. Sie sind fester Bestandteil rechter Ideologie und immer wieder Motivation für tödliche Anschläge und rechten Terror. Wie auch in Hanau, wo vor sechs Monaten zehn Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden. In einem Pamphlet widmete der Mörder ein ganzes Kapitel seinem Verhältnis zu Frauen – seinem Frauenhass und Antifeminismus. Ein antikapitalistischer, emanzipativer Feminismus muss sich somit auch gegen Krieg und Militär positionieren.

    Gegen die Bundeswehr, die voll von Nazis, Rassist*innen, Antisemit*innen und nicht zuletzt misogynen, trans- und homofeindlichen Antifeminist*innen ist und deren Struktur patriarchale Unterdrückung bestärkt und aufrechterhält.

    Patriarchat und Bundeswehr zerschlagen!

     

    Crossmedia – verpiss dich!

    Beitrag vom Antikriegscafe

    Wir sind heute hier, weil Krieg und Militarisierung den öffentlichen Raum immer mehr in Beschlag nehmen. Busse, Trams und S-Bahnen gondeln in Tarnfarben durch die Städte, auf Werbetafeln vor allem der Wall AG wird uns das Töten und Sterben für die Bundeswehr schmackhaft gemacht. Hintergrund des Ganzen ist, dass die Bundeswehr dringend auf der Suche nach neuem Kanonenfutter ist, um die kriegerische Politik von Annegret Kampf Knarrenbauer in die Tat umzusetzen. Um Einflusssphären und wirtschaftliche Interessen Deutschlands weltweit durchzusetzen braucht es in den Augen der Herrschenden eine schlagkräftige Bundeswehr, die nicht nur gut ausgerüstet ist, sondern auch aus mehr als den derzeit über 180.000 Soldat*innen besteht.

    Seit Aussetzung der Wehrpflicht 2011 ist es für die Bundeswehr nicht mehr so leicht, neues Kanonenfutter zu finden. Auch die Verankerung in der Gesellschaft lässt zu wünschen übrig. Deshalb wurde mit castenow eine Werbeagentur beauftragt, genau dies zu ändern. Seit 2015 werden wir deshalb allenthalben im Rahmen der Kampagne „Mach was wirklich zählt“ mit Bundeswehrwerbung an fast allen öffentlichen Orten belästigt. Aber nicht nur dort. Auch im Internet ist die Kampagne auf allen großen sogenannten Social-Media-Plattformen präsent. Verantwortlich dafür zeichnet sich Crossmedia, vor deren Berliner Niederlassung wir heute stehen. Crossmedia zeichnet sich verantwortlich für Web-Serien auf YouTube, zu deren bekanntesten „Die Rekruten“ oder „KSK“ zählen. Ihr letztes Machwerk ist die Serie „Die Rekrutinnen“, womit gezielt Frauen fürs Töten und Sterben gewinnen sollen.

    Dass Crossmedia dabei ein verharmlosendes Bild davon zeigt, die grausame Realität von bedingungslosem Gehorsam, Krieg und Besatzung ausblendet und meint, der Kern des Soldat*in-Seins sei ein einziges Abenteuerspiel statt brutales Töten und Sterben, ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, dass Crossmedia im Dienste der Bundeswehr ein Akteur der militärischen Digitalisierung geworden ist.

    Crossmedia nutzt Möglichkeiten der Digitalisierung, in diesem Fall die Möglichkeiten der sogenannten Sozialen Medien, um die Bundeswehr als Arbeitgeberin schmackhaft zu machen. Sie spricht vor allem junge Menschen gezielt an, unterstützt von datenbasierten Filterblasen, um gezielt das passende Kanonenfutter zu finden. Militärische Digitalisierung in diesem Fall bedeutet direkte Rekrutierung und Militärpropaganda ohne den Umweg über eine kritische Öffentlichkeit. Dadurch, dass die Werbung im Netz stattfindet, kann davon ausgegangen werden, dass sich die Adressat*innen nicht mehr innerhalb ihres sozialen Umfelds und gegebenenfalls kritisch mit den präsentierten Inhalten auseinandersetzen müssen. Die Inhalte werden direkt und meist alleine vor einem Bildschirm konsumiert. Sogenannte social-engineering-techniken wie gamefication und nudging tun ihr Übriges dazu, eine unkritische Wahrnehmung der Inhalte zu gewährleisten.

    Damit hat die Bundeswehr mit Crossmedia einen willigen Vollstrecker für digitalen Militarismus und digitale Kriegsführung gefunden. Die Bundeswehr treibt aber auch auf anderen Ebenen die militärische Digitalisierung voran. So hat sie zum Beispiel den Cyber Innovation Hub in Charlottenburg eingerichtet. Dieser dient als Anlauf- und Schnittstelle der Bundeswehr in die Start-Up-Community. Ziel ist, Innovationen aus der Start-Up-Szene einem militärischen Nutzen zuzuführen.

    Und wenn wir schon bei Start-Ups sind. Eine Brücke weiter im alten Umspannwerk in der Ohlauer Straße sollte der sogenannte Google-Campus entstehen. Durch Googles Beteiligung am Projekt Maven, für das Google Bilderkennungssoftware zur gezielten Tötung durch Drohnen lieferte, zeigte Google welches Ausmaß militärische Digitalisierung annehmen kann. Und auch wenn sich Google aus dem Projekt zurückgezogen hat, kooperiert Google nach wie vor mit dem US-Militär.

    Aber das Beispiel Google-Campus zeigt: Wir können den Akteuren der Digitalisierung, die auch immer einen militaristischen Arm hat, Paroli bieten. Wie Google seine Träume eines Campus in Kreuzberg erstmal nicht verwirklichen konnte, werden wir auch Crossmedia klarmachen können, dass sie weder hier in Kreuzberg, noch in Düsseldorf, Hamburg, Bielefeld, London und New York willkommen sind.

    Denn überall gilt:
    Kein Werben fürs Töten und Sterben!
    Crossmedia – verpiss dich!

     

    Kein Werben fürs Sterben – als internationalistische Feminist*innen der Kampagne Gemeinsam kämpfen fordern wir: Bundeswehr abschaffen

    Beitrag von Kampagne Gemeinsam kämpfen

    Wenn wir die omnipräsente, im lockeren Jugendformat daherkommende Werbung der Bundeswehr sehen, könnten wir kotzen. Viele Millionen Euro investiert die Bundeswehr jährlich, um Jugendliche in ihre patriarchale, rechte Struktur – welche für deutsche Kapitalinteressen an zahlreichen Orten auf der Welt Krieg führt – zu locken.

    Besonders wütend macht uns die Selbstinszenierung der Bundewehr als vermeintlich feministische Institution, welche die sogenannte Gleichstellung praktiziert. Wer aber Soldat oder Soldatin zu sein, als „normalen, abenteuerlichen Beruf“ darstellt, der nun anscheinend auch offen für all gender und sexuelle Orientierungen sei, verkennt oder vertuscht die Motive gesellschaftlicher Unterdrückung von LGBTQI*s. Queerfeminismus bedeutet für uns nämlich ganz sicher nicht die Integration in hierarchische, militaristische, im Kern frauen- und homo- und transfeindlichen Strukturen, wie beispielsweise die der Bundeswehr. Die Eingliederung in unterdrückende Strukturen, die dem Ziel dienen, andere Menschen zu unterdrücken, sie zu töten und als Grundvoraussetzung dafür den zukünftigen Soldat*innen jeden Willen an eine selbstbestimmte, feministische Politik nimmt, führt den Begriff der Gleichheit ad absurdum. Höhnischerweise wird auch noch darauf hingewiesen, dass qualifizierte Arbeitsplätze winken. Als ob die Arbeiter*innen, die gezwungen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen eine gleichberechtigte Stellung zu ihrem Arbeitgeber hätten. Zudem sammeln sich Rassist*innen, Nazis und Antisemit*innen in der Bundeswehr, wie 2017 nochmal besonders deutlich ans Licht kam. Männerbünde in denen völkische und antifeministische Ideologien und Entscheidungsschlachten zwischen einem phantasierten wir oder den „anderen“ ausgesponnen werden und wo Verschwiegenheit unter Kameraden ein wichtiges Prinzip ist, dienen uns ganz bestimmt nicht.

    Denn für uns bedeutet Feminismus sich mit der kurdischen Frauenbewegung und den antipatriarchalen, antinationalen Kämpfen von Frauen, Lesben, Trans und Non-Binary zu weltweit zu solidarisieren. Wir haben kein Bock, dass sich die Bundeswehr mit aufwändigen Werbekampagnen in der Gesellschaft verankert und Militarismus gepaart mit soldatischer Männlichkeit verharmlost und propagiert.

    Denn das ist kein Spiel! Heteropatriarchale Gewalt hat viele Gesichter. Sexistische, homo- und transfeindliche Äußerungen und Übergriffe, selektive Schwangerschaftsabbrüche sowie die Illegalisierung von diesen, systematische Feminizide als Kriegsmittel, Vergewaltigungen, Folter, Vertreibung, Flucht und Massaker. Türkische Besatzertruppen und Islamisten greifen seit Monaten das kurdische Autonomiegebiet in Nordsyrien an. Kurdische Frauen kämpfen dort an vorderster Front. Militärische, patriarchale Gewalt wird dort als Mittel eingesetzt um die Frauenrevolution in Rojava zu vernichten. Frauen und Kinder werden häufig zum bevorzugten Angriffsziel. Wie zum Beispiel auch die Vorkämpferin der Frauenrevolution Hevrin Khalaf die am 12. Oktober 2019 gefoltert und brutal hingerichtet wurde.

    Doch dieser Krieg könnte nicht ohne die wirtschaftliche und militärische Kooperation zwischen der Türkei und einem seiner wichtigsten Handelspartner, nämlich der Bundesrepublik Deutschland stattfinden. Der deutsche Staat, dem die Bundeswehr so fleißig dient, steht ihr in puncto Heuchelei in nichts nach. Doch die Fassade der selbsternannten Vorzeige-Demokratie bröckelt. In den letzten Wochen konnten wir von politischen Vertreter*innen viele Verurteilungen der völkerrechtswidrigen türkischen Invasion in Nordostsyrien hören. Doch blieb es bei Lippenbekenntnissen. Es wurden weder ein umfassendes Waffenembargo noch ernstzunehmende wirksame wirtschaftliche Sanktionen beschlossen! Und warum? Weil Deutschland selbst eine patriarchale, aggressive Außenpolitik fährt und deshalb das AKP-Regime hofiert. Wurde doch zum Beispiel 2016 ein widerlicher Deal zur Militarisierung und Sicherung der europäischen Außengrenze wurde 2016 mit dem AKP-Regime beschlossen. Die EU zahlt der Türkei insgesamt zirka sechs Milliarden Euro dafür, dass sie die Grenze zu Griechenland dichthält. Auch hier mischt die Bundeswehr mit und beteiligt sich im Rahmen von NATO-Einsätzen an der militärischen Abriegelung Europas.

    Obwohl offensichtlich ist, dass in der Türkei faschistische, diktatorische Zustände herrschen, nutzt das ach so demokratische, feministische Deutschland keine seiner unzähligen Möglichkeiten den türkischen Staat unter Druck zu setzen. Die Türkei ist momentan noch der größte Abnehmer deutscher Waffen. In der türkischen Ausgabe der Militärzeitschrift „Defense and Aerospace“ hieß es unter anderem: „Wenn heute in der Türkei überhaupt von einer Rüstungsindustrie gesprochen werden kann, so hat sie das in allererster Linie der Bundesrepublik Deutschland zu verdanken. Firmen wie Fritz Werner, Heckler und Koch, Rheinmetall, MBB und Diehl sind unserem Verband der Maschinen- und Chemieindustrie bestens bekannt.“

    Die Türkei als NATO-Partner spielt auch insofern eine Rolle, da sie nach den USA die zweitgrößte NATO-Armee besitzt. Sie gilt fragwürdiger Weise als wichtiger Partner im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS). Dabei ist mittlerweile klar, dass das türkische Regime gezielt mit Islamisten zusammenarbeitet um den Widerstand der Bevölkerung in Syrien, gegen den türkischen Einmarsch zu brechen. Die Türkei hat mit dem NATO-Stützpunkt Incirlik einen der wichtigsten NATO-Stützpunkte für Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien und dem Irak. Dort sind neben Soldat*innen der US-Luftstreitkräfte auch Bundeswehrsoldat*innen stationiert, die mit Tornado Aufklärungsflugzeugen Daten weitergeben.

    Den Angriff auf Rojava in Nordostsyrien unterstützt der deutsche Staat auch durch seine weitreichende Kriminalisierung der kurdischen Bewegung und der türkischen Linken hier in der BRD durch den Paragraphen 129b.

    Ökologie, Selbstbestimmung sowie die Befreiung von jeglicher patriarchaler und kapitalistischer Unterdrückung und Ausbeutung, sind für uns die Säulen einer wünschenswerten Gesellschaft. Die Bundeswehr ist es sicher nicht, Crossmedia verpiss dich.

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    http://nowar.blogsport.de/2020/08/20/bericht-und-fotos-von-kundgebung-gegen-crossmedia/feed/
    Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia! http://nowar.blogsport.de/2020/08/10/bundeswehr-abschaffen-weg-mit-crossmedia-2/ http://nowar.blogsport.de/2020/08/10/bundeswehr-abschaffen-weg-mit-crossmedia-2/#comments Mon, 10 Aug 2020 09:34:18 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/08/10/bundeswehr-abschaffen-weg-mit-crossmedia-2/

    Von der Bundesregierung werden Milliarden Euro für Rüstung und Militär ausgegeben, während Mittel im Bereich des Gesundheitswesens, der Bildung und beim Klimaschutz fehlen. Die Bundeswehr hat einen Jahresetat von 35 Millionen Euro nur für Werbung. Flächendeckend wird auf Plätzen, in U-und S-Bahnen und an Halterstellen um Nachwuchs geworben. Seit dem Aussetzen der Wehrpflicht im Jahr 2011 drängt die Bundeswehr verstärkt mit Werbung in die Öffentlichkeit. Die Düsseldorfer Werbeagentur Crossmedia GmbH mit Zweigstelle in der Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg verdient prächtig an der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Crossmedia hat einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium zur Durchführung aller Maßnahmen zur „Nachwuchsgewinnung“. Crossmedia ist an der Bundeswehr-Werbekampagne „Mach was wirklich zählt“ beteiligt und produzierte unter anderem die ekelhaften Bundeswehr-Werbeserien „Die Rekruten“, „Mali“ und „KSK“.

    Das von der Werbeagentur formulierte Ziel ihrer Kampagnen für die Bundeswehr lautet: „Wie bringt man jungen Menschen den Soldatenberuf näher und platziert die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber?“ Geworben wird mit Abenteuer, Abwechslung, Spaß und Weiterqualifizierung. Verschwiegen wird die eigentliche Aufgabe der Bundeswehr. Die Ausbildung zum Kriegseinsatz mit allen Folgen: Tod und töten müssen, posttraumatische Störungen von immer mehr Soldat*innen, und der weltweite Einsatz der Bundeswehr für geopolitische Interessen der deutschen Außenpolitik. Ob an Schulen, auf Messen oder im öffentlichen Raum, egal wo die Bundeswehr auftritt, stellen wir uns gemeinsam der Propaganda des Militärs entgegen! Kein Werben für Töten und Sterben!

    War starts here – Let’s stop it here!
    Der Krieg beginnt hier – vor unserer Haustür, wo sich die Bundeswehr im öffentlichen Raum breitmacht, wo Werbeagenturen sich neue Marketing-Konzepte für das Militär ausdenken, wo für den Krieg trainiert wird, wo Kriegstrateg*innen sich treffen und dort wo Kriegsgerät produziert wird. Rüstungskonzerne wie Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann machen steigende Gewinne mit immer mehr Rüstungsexporten in Kriegs- und Krisenregionen und damit auch mit dem Leid von Millionen von Menschen. Deutsche Waffen werden beim Krieg im Jemen eingesetzt und beim türkischen Angriffskrieg gegen die basisdemokratisch organisierte Bevölkerung in Rojava. Ende August findet in Kassel ein zentraler Aktionstag statt, denn die Stadt ist ein Hotspot der deutschen Rüstungsindustrie. Ab dem frühen Morgen und Vormittag des 28. August 2020 werden wir gemeinsam mit vielen Menschen die Rüstungsindustrie in Kassel blockieren. Zur Blockadeaktion in Kassel fährt aus Berlin ein Bus. Fahrkarten gibt es im Buchladen Schwarze Risse, in der Gneisenaustraße 2a in Kreuzberg.

    Gemeinsam blockieren wir die Rüstungsindustrie. Für grenzenlose Solidarität gegen Krieg und Militarisierung!

    Kommt am 19.08.2020 um 17 Uhr zur Kundgebung in die Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg

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    http://nowar.blogsport.de/2020/08/10/bundeswehr-abschaffen-weg-mit-crossmedia-2/feed/
    Kundgebung gegen Prozess nach Protesten gegen Rheinmetall-Aktionärsversammlung http://nowar.blogsport.de/2020/08/03/kundgebung-gegen-prozess-nach-protesten-gegen-rheinmetall-aktionaersversammlung/ http://nowar.blogsport.de/2020/08/03/kundgebung-gegen-prozess-nach-protesten-gegen-rheinmetall-aktionaersversammlung/#comments Mon, 03 Aug 2020 15:16:38 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/08/03/kundgebung-gegen-prozess-nach-protesten-gegen-rheinmetall-aktionaersversammlung/

    Heute hat der Prozess gegen drei Antimilitarist*innen in Berlin beim Amtsgericht stattgefunden, es gab aber kein Urteil, der Prozess wurde vertagt, weil ein Rheinmetall-Vertreter nicht da war. Nicht wir, sondern der Rüstungskonzern gehört auf die Anklagebank! #RheinmetallEntwaffnen

    » Infos zum Prozess
    » Website von Rheinmetall Entwaffnen

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    http://nowar.blogsport.de/2020/08/03/kundgebung-gegen-prozess-nach-protesten-gegen-rheinmetall-aktionaersversammlung/feed/
    Offenes Treffen von NoWar am 15. Juli – Kein Werben fürs Töten und Sterben – Weg mit Crossmedia http://nowar.blogsport.de/2020/07/12/offenes-treffen-von-nowar-am-15-juli-kein-werben-fuers-toeten-und-sterben-weg-mit-crossmedia/ http://nowar.blogsport.de/2020/07/12/offenes-treffen-von-nowar-am-15-juli-kein-werben-fuers-toeten-und-sterben-weg-mit-crossmedia/#comments Sun, 12 Jul 2020 07:35:34 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/07/12/offenes-treffen-von-nowar-am-15-juli-kein-werben-fuers-toeten-und-sterben-weg-mit-crossmedia/ Nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht 2011 muss die Bundeswehr auf dem Arbeitsmarkt um Nachwuchs für ihr Mordshandwerk konkurrieren. Seitdem ist die Bundeswehr mit der groß angelegten Werbekampagne „Mach was wirklich zählt“ überall präsent. Sei es mit Plakaten auf Werbetafeln, in Bahnen und Bussen oder sei es im Internet auf diversen Social-Media-Kanälen oder mit Serien wie »Die Rekruten« auf Youtube versucht sie, Menschen für sich zu gewinnen. Verantwortlich für die Social-Media-Sparte der Kampagne ist die Düsseldorfer Werbeagentur Crossmedia GmbH, die auch eine Zweigstelle in Kreuzberg unterhält. Damit ist Crossmedia auch verantwortlich dafür, die Bundeswehr als normale Arbeitgeberin mit spannenden Einsatzgebieten darzustellen. Doch Soldat*in ist kein Beruf wie jeder andere. Die Realität, in Krieg und Besatzung töten zu müssen oder getötet zu werden, wird dabei bewusst verschleiert. Zum anderen sollen diese Kampagnen für gesellschaftliche Akzeptanz der Bundeswehr und damit für die kriegerische Außenpolitik der BRD sorgen und sind damit ein wesentlicher Motor der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Bei diesem offenen Treffen wollen wir kurz wir über die Rekrutierungskampagne der Bundeswehr informieren und die Rolle Crossmedias darin beleuchten. Unsere Idee ist, Crossmedia im Rahmen der Aktivitäten der Initiative Rheinmetall Entwaffnen vor dem diesjährigen Aktionstag am 28.08. in Form einer Kundgebung einen Besuch abzustatten. Dieses offene Treffen wollen wir für deren Vorbereitung nutzen.

    Das offene Treffen findet nicht IN sondern VOR der Meuterei im Freien statt.

    Offenes Treffen | Mittwoch | 15. Juli 2020 | 19 Uhr | Meuterei |
    Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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    http://nowar.blogsport.de/2020/07/12/offenes-treffen-von-nowar-am-15-juli-kein-werben-fuers-toeten-und-sterben-weg-mit-crossmedia/feed/
    Offenes Treffen von Rheinmetall Entwaffnen am 13. Juli 18 Uhr http://nowar.blogsport.de/2020/07/04/offenes-treffen-von-rheinmetall-entwaffnen-am-13-juli-18-uhr/ http://nowar.blogsport.de/2020/07/04/offenes-treffen-von-rheinmetall-entwaffnen-am-13-juli-18-uhr/#comments Sat, 04 Jul 2020 07:39:50 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/07/04/offenes-treffen-von-rheinmetall-entwaffnen-am-13-juli-18-uhr/
    Trotz der Coronapandemie läuft die Rüstungsproduktion weiter – unser Kampf dagegen aber auch: Das antimilitaristische Bündnis Rheinmetall Entwaffnen Berlin lädt zum offenen Treffen ein: Aktuell planen wir einen Aktionstag im August mit Blockaden an Rüstungsproduktionsstandorten in Kassel. Wir treffen uns am Montag den 13.07. um 18 Uhr am Mariannenplatz vor der Musikschule. Ihr erkennt uns an einer pinken Fahne. Bei strömendem Regen fällt das Treffen aus.

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    http://nowar.blogsport.de/2020/07/04/offenes-treffen-von-rheinmetall-entwaffnen-am-13-juli-18-uhr/feed/
    Zentrale Blockadeaktion gegen Kriegsindustrie in Kassel http://nowar.blogsport.de/2020/07/04/zentrale-blockadeaktion-gegen-kriegsindustrie-in-kassel/ http://nowar.blogsport.de/2020/07/04/zentrale-blockadeaktion-gegen-kriegsindustrie-in-kassel/#comments Sat, 04 Jul 2020 07:29:19 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2020/07/04/zentrale-blockadeaktion-gegen-kriegsindustrie-in-kassel/ Für den 28. August 2020 plant das Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ eine zentrale Blockadeaktion in Kassel, einem Hotspot der deutschen Kriegsindustrie. Trotz der Absage des Camps im August aufgrund von Covid-19-Infektionsgefahr werden wir weiterhin auf die Straße gehen, solange das Geschäft mit dem Tod und weltweite Kriege anhalten.

    So greift das türkische Militär seit dem 15. Juni erneut kurdische Gebiete im Irak an. Ziel massiver Bombardierungen sind das Geflüchtetencamp Mexmûr, in dem sich 12.000 politisch verfolgte Geflüchtete aufhalten und das eigentlich unter dem Schutz des UNHCR steht, die êzîdisch geprägte Region Şengal, in der die Menschen nach dem IS-Terror jetzt erneut unter retraumatisierenden Angriffen leiden müssen, und das Qendîl-Gebirge, eine bedeutende Region für die Freiheitsbewegung Kurdistans. An der Seite der Türkei beteiligt sich das iranische Regime am Angriffskrieg auf die Kurd*innen und Ezid*innen mit Aufklärungsdrohnen, Bombardierungen und Militäroffensiven.

    Die Kriegstreiber schrecken nicht davor zurück, sogar medizinische Infrastruktur wie das Serdeşt Krankenhaus in Şengal zu bombardieren oder Dörfer und Zivilist*innen ins Visier zu nehmen. Zu wichtig ist dem faschistischen türkischen Staat und seinem Verbündeten das Ziel, emanzipatorische Bewegungen wie die PKK zu bekämpfen, die eine Vision abseits von Nationalstaatlichkeit, Patriarchat und Kapitalismus entwickeln und leben. Das Töten von Menschen, die massenhafte Vertreibung und die durch den fortwährenden Angriffskrieg ausgelöste Angst in der kurdischen und êzîdischen Bevölkerung ist gängige Taktik des Erdogan-Regimes, das seinen Machtbereich ausweiten will.

    Diese menschenverachtenden Methoden werden durch Lieferungen von Waffen und anderem Kriegsgerät an den NATO-Partner Türkei ermöglicht. Deutsche Konzerne und die Bundesregierung morden in Kurdistan mit! Schmutzige Deals, wie der zwischen EU und Türkei, und wirtschaftliche wie militärische Zusammenarbeit machen den türkischen Faschismus erst möglich. 2019 wurde deutsches Kriegsgerät im Wert von 344,6 Millionen Euro an die Türkei verkauft. Und wenn in der BRD dann endlich Beschränkungen beim Waffenhandel mit der Türkei eingeführt werden, finden deutsche Kriegsunternehmen wie Rheinmetall Mittel und Wege trotzdem weiter Geld zu scheffeln.
    Erst kürzlich berichteten Medien über einen geheimgehalten Abstecher eines türkischen Frachtschiffes zu einem Hafen im vom Krieg geplagten Libyen. Wie Arbeiter*innen auf dem Schiff berichten, waren unter anderem Kriegsgerät auch Militärfahrzeuge von Mercedes und MAN geladen.

    Im Mai wurde bekannt, dass Rheinmetall sein Joint Venture mit dem südafrikanischen Staatskonzern Denel Munitions nutzt, um weiterhin an die Türkei zu liefern. Unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe während der Corona-Pandemie schickte der türkische Staat Flugzeuge nach Südafrika. Dort wurden sie beladen mit für die Kriege in Syrien, Libyen und Kurdistan benötigter Munition. Die südafrikanische Regierung führte kurzerhand Gesetzesänderungen von Exportverboten durch, um weiterhin am Geschäft mit dem Tod beteiligt zu sein. Die Rheinmetall Waffe Munition GmbH mit Sitz in Deutschland hält 51% der Anteile an dem Joint Venture. Somit landen die blutigen Gewinne der Exporte aus Südafrika auch in der BRD.

    Um gegen dieses dreckige Geschäft mit dem Tod, das jetzt unter anderem in Kurdistan wieder seine hässlichen Folgen zeigt, vorzugehen, rufen wir zu einer zentralen Blockadeaktion am 28.8.2020 in Kassel auf! Kassel ist ein Zentrum der deutschen Kriegsproduktion. Hier produzieren Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann und diverse Zulieferbetriebe Panzerfahrzeuge für die Kriege überall auf der Welt. Mit vielfältigen Aktionen und Blockaden werden wir die Rüstungsproduktion stören und ein entschlossenes Zeichen gegen Krieg, Vertreibung und Elend zu setzten. Schließt euch uns an!

    Grenzenlose Solidarität gegen Krieg & Militarisierung!
    Rheinmetall Entwaffnen.

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