NoWar Berlin – Initiative gegen Krieg und Militarisierung http://nowar.blogsport.de Wed, 29 May 2019 12:16:59 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Bericht Protest gegen Rheinmetall-Hauptversammlung http://nowar.blogsport.de/2019/05/29/bericht-protest-gegen-rheinmetall-hauptversammlung/ http://nowar.blogsport.de/2019/05/29/bericht-protest-gegen-rheinmetall-hauptversammlung/#comments Wed, 29 May 2019 12:08:46 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/05/29/bericht-protest-gegen-rheinmetall-hauptversammlung/

Etwa 150 Menschen beteiligten sich am 28. Mai 2019 an der Demo gegen die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin unter dem Motto „Gegen Rheinmetall – Für das Leben“. Gleichzeitig störten 50 Aktivist*innen im Saal des Maritim-Hotels die Hauptversammlung, die für 45 Minuten unterbrochen wurde.

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Die Demo begann um 9 Uhr an der Botschaft von Saudi-Arabien in der Tiergartenstraße 33 und zog an der Botschaft der Türkei vorbei zum Maritim Hotel in der Stauffenbergstraße 26. Rheinmetall verdient unter anderem am Krieg im Jemen und dem Krieg der Türkei gegen die kurdische Freiheitsbewegung. Über die Tochterunternehmen RWM Italia auf Sardinien und Rheinmetall Denel in Südafrika liefert Rheinmetall Munition an Saudi-Arabien. Seit 2015 führt Saudi-Arabien mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Staaten Krieg gegen den Jemen, bei dem Zehntausende Menschen starben. Über 350 Leopard-2-Panzer, die von Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann gebaut wurden, wurden in den letzten Jahren in die Türkei geliefert. Diese Panzer wurden auch beim Angriffskrieg der Türkei gegen Afrin in Rojava eingesetzt. Bei der Demo wurden große pinke Kreuze (X) mitgeführt, um zu markieren, dass der Krieg hier beginnt. Außerdem gab es verschiedene Transparente und pinke antimilitaristische Fahnen. Viele Aktivist*innen trugen Totenkopf-Masken.

Bei der Hauptversammlung hatten gleich nach Beginn der Rede des Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger antimilitaristische Aktivist*innen begonnen Parolen wie „Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt“ und „Deutsche Panzer raus aus Kurdistan“ zu rufen. Sie schwenkten Fahnen der Frauenverteidigungseinheiten YPJ und der Volksverteidigungseinheiten YPG. Kurze Zeit später liefen Aktivist*innen Richtung Bühne und besetzten das Podium. Papperger musste das Rednerpult verlassen. Transparente mit der Aufschrift „Rheinmetall entwaffnen“ wurden entrollt. Die im Saal befindlichen Securities konnten die Störaktion nicht beenden und riefen die Polizei, welche die Aktivist*innen einzeln unter Anwendung von Gewalt aus dem Saal beförderten. Dadurch wurde die Hauptversammlung für etwa 45 Minuten unterbrochen.


Presseberichte
Junge Welt
Neues Deutschland
Tageszeitung
Deutschlandfunk


Fotos

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Offenes Treffen am 19. Juni 2019: Sand in die Kriegsmaschinerie http://nowar.blogsport.de/2019/05/22/offenes-treffen-am-19-juni-2019-sand-in-die-kriegsmaschinerie/ http://nowar.blogsport.de/2019/05/22/offenes-treffen-am-19-juni-2019-sand-in-die-kriegsmaschinerie/#comments Tue, 21 May 2019 22:21:33 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/05/22/offenes-treffen-am-19-juni-2019-sand-in-die-kriegsmaschinerie/

Die Bundeswehr und ihre Verbündeten ölen ihre Kriegsmaschinen. Neben der Debatte, dass alle Nato-Mitgliedsstaaten zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für ihre Rüstungshaushalte ausgegeben sollen, dass die EU das Konzert der Großmächte um eine eigene Armee ergänzen will, werden bereits konkrete Projekte angegangen. Die Bundeswehr zeichnet sich zum Beispiel verantwortlich für die Logistik für die regelmäßigen Nato-Truppentransporte ins Baltikum quer durch Deutschland und reaktiviert bereits aufgegebene Liegenschaften, um dort Munitionsdepots einzurichten. Gleichzeitig nimmt die Präsenz von Soldat*innen im öffentlichen Raum spürbar zu. Bei regelmäßigen Manövern der Bundeswehr mit und ohne Verbündete üben sie dafür, dass die Kriegsmaschine reibungslos läuft. Teilweise wird die Bevölkerung dabei sogar in die Übungen mit einbezogen, wie im Mai in Pasewalk und Berchtesgaden. Die übenden Truppen wurden dort auf den Auslandseinsatz in Afghanistan vorbereitet. Beim nächsten offenen Treffen wollen wir uns die militärische Infrastruktur in Deutschland angucken und wie diese von der Bundeswehr genutzt wird, um dann zu diskutieren, wie wir Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine streuen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Juni 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt! ↗ Polizei & Bundeswehr raus aus der Fusion!

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Anti-Rheinmetall-Block auf der 1.-Mai-Demo http://nowar.blogsport.de/2019/05/07/anti-rheinmetall-block-auf-der-1-mai-demo/ http://nowar.blogsport.de/2019/05/07/anti-rheinmetall-block-auf-der-1-mai-demo/#comments Tue, 07 May 2019 21:01:51 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/05/07/anti-rheinmetall-block-auf-der-1-mai-demo/ Hier ein paar Eindrücke vom Anti-Rheinmetall-Block auf der Revolutionären 1.-Mai-Demo in Berlin-Friedrichshain zur Mobilisierung gegen die Rheinmetall-Hauptversammlung am 28. Mai in Berlin und zum antimilitaristischen Camp in Unterlüß im September.

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Offenes Treffen am 15. Mai 2019: Rheinmetall zu Altmetall http://nowar.blogsport.de/2019/04/24/offenes-treffen-am-15-mai-2019-rheinmetall-zu-altmetall/ http://nowar.blogsport.de/2019/04/24/offenes-treffen-am-15-mai-2019-rheinmetall-zu-altmetall/#comments Tue, 23 Apr 2019 22:51:59 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/04/24/offenes-treffen-am-15-mai-2019-rheinmetall-zu-altmetall/ Bei unserem Offenen Treffen im Mai sprechen wir über aktuelle Themen wie Militarisierung, Bundeswehr-Aufritte im öffentlichen Raum und die deutsche Kriegspolitik. Am 28. Mai findet die Rheinmetall Aktionär*innenkonferenz im Maritim Hotel in unmittelbarer Nähe zum Kriegsministerium statt. Komm vorbei, wenn du dich dagegen engagieren oder ganz allgemein gegen Krieg und Militarisierung aktiv werden willst.

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. Mai 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Offenes Treffen am 17. April 2019: Rheinmetall zu Altmetall http://nowar.blogsport.de/2019/04/05/offenes-treffen-am-17-april-2019-rheinmetall-zu-altmetall/ http://nowar.blogsport.de/2019/04/05/offenes-treffen-am-17-april-2019-rheinmetall-zu-altmetall/#comments Thu, 04 Apr 2019 23:55:27 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/04/05/offenes-treffen-am-17-april-2019-rheinmetall-zu-altmetall/ Bei unserem offenen Treffen im August sprechen wir über aktuelle Themen wie Militarisierung, Bundeswehr-Aufritte im öffentlichen Raum und die deutsche Kriegspolitik. Wir überlegen gemeinsam, wie wir gegen die Rheinmetall Aktionär*innenkonferenz aktiv werden können, die am 28.5. in Berlin stattfindet. Hast du Lust dich gegen Krieg und Militarisierung zu engagieren? Dann schau doch bei unserem Treffen vorbei.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. April 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Am 28. Mai auf die Straße gegen die Aktionärsversammlung des Rüstungskonzerns! http://nowar.blogsport.de/2019/04/04/am-28-mai-auf-die-strasse-gegen-die-aktionaersversammlung-des-ruestungskonzerns/ http://nowar.blogsport.de/2019/04/04/am-28-mai-auf-die-strasse-gegen-die-aktionaersversammlung-des-ruestungskonzerns/#comments Thu, 04 Apr 2019 16:56:00 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/04/04/am-28-mai-auf-die-strasse-gegen-die-aktionaersversammlung-des-ruestungskonzerns/

Krieg beginnt hier. In einem Vier-Sterne-Hotel in Berlin-Mitte. Profiteure deutscher Waffenexporte und globaler Aufrüstung, deren Zeuge wir dieser Tage werden, kommen hier am 28. Mai zusammen. Sie
beratschlagen über die Aufteilung ihrer Blutdividende. Sie füttern die Kriegsmaschine, die millionenfach Leid und Vertreibung produziert und abertausende Tote zurücklässt. Auch wir werden an diesem Tag dort sein, die Folgen der Kriege sichtbar machen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zwingen.

Rheinmetall ist ein Meister aus Deutschland

Die Handlanger des Todes und Waffenhersteller sitzen in der BRD: Sig Sauer, Heckler & Koch oder Krauss-Maffei Wegmann. Rheinmetall als größter deutscher Waffenexporteur profitiert vom Krieg im Jemen und baut Munitionsfabriken in aller Welt. Mit deutschen Panzern besetzt die Türkei das nordsyrische Rojava, deutsche High-Technology dient der Abschottung der europäischen Außengrenzen. Abseits von der Öffentlichkeit und fern von jeder Moral und Ethik sitzen die Sensemänner und -frauen am 28. Mai im Maritim-Hotel, Stauffenbergstraße 26, bei der Aktionärsversammlung und planen ihre Geschäfte mit dem Tod.

Es ist Zeit, sie zusammen mit dem Rheinmetall-Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger zur Verantwortung zu ziehen. Doch wir wissen auch, dass der Tod viele Handlanger hat und immer neue dazu kommen werden, solange der Kapitalismus existiert und unser Frieden das Blut der anderen ist.

Wir gedenken der Toten, aber wir sind kein Trauermarsch. Wir feiern das Leben. Und wir werden uns Rheinmetall entgegenstellen: Im Mai in Berlin, im September beim Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Unterlüß/Niedersachsen gegen die dortige Waffenfabrik und solange bis Rheinmetall Geschichte ist.

Rheinmetall Entwaffnen!
Für eine neue Antikriegsbewegung!

28. Mai, 9.00 Uhr (pünktlich!): Botschaft Saudi-Arabien,
Tiergartenstraße 33-34

Saudi-Arabien führt die Militärallianz im Krieg in Jemen an. Das
Land im Süden der arabischen Halbinsel erlebt die größte humanitäre
Katastrophe dieser Tage, Millionen Menschen sind von Hunger bedroht.

28. Mai, 9.30 Uhr: Botschaft Türkei, Tiergartenstraße 19-21

Der türkische Despot Erdogan droht mit einem Angriff auf das
konföderative, demokratische und feministische Projekt Rojava in Nordsyrien.

28. Mai, 9.45 Uhr: Rheinmetall Aktionärsversammlung,
Stauffenbergstraße 26

Schließlich stoßen wir zur Kundgebung vor dem Maritim-Hotel. Im
Hotel startet um 10 Uhr die Hauptversammlung.

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Protestkundgebung: Rheinmetall-Prozess am 18. März http://nowar.blogsport.de/2019/03/09/protestkundgebung-rheinmetall-prozess-am-18-maerz/ http://nowar.blogsport.de/2019/03/09/protestkundgebung-rheinmetall-prozess-am-18-maerz/#comments Sat, 09 Mar 2019 18:01:31 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/03/09/protestkundgebung-rheinmetall-prozess-am-18-maerz/

Protestkundgebung am 18. März ab 8 Uhr vor dem Amtsgericht Berlin, Turmstraße 91. An diesem Tag – dem Tag der politischen Gefangenen und gegen staatliche Repression – stehen zwei Transparentträger*innen vor Gericht, die gegen die Rheinmetall-Aktionär*innenversammlung im letzten Jahr protestierten. Wir solidarisieren uns mit den Genoss*innen, die wegen eines Strafbefehls in Höhe von zusammen 15 000 Euro wegen Aktivitäten gegen die Konferenz vor Gericht stehen.

Protestkundgebung | Montag | 18. März 2019 | 8 Uhr | Amtsgericht Berlin | Turmstraße 91
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Offenes Treffen am 20. März 2019: Rheinmetall zu Altmetall http://nowar.blogsport.de/2019/02/21/offenes-treffen-am-20-maerz-2019-rheinmetall-zu-altmetall/ http://nowar.blogsport.de/2019/02/21/offenes-treffen-am-20-maerz-2019-rheinmetall-zu-altmetall/#comments Thu, 21 Feb 2019 16:12:28 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/02/21/offenes-treffen-am-20-maerz-2019-rheinmetall-zu-altmetall/

Am 28. Mai 2019 treffen sich im Berliner Hotel Maritim Anleger*innen zur alljährlichen Aktionär*innenversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall – hinter Airbus der zweitgrößte deutsche Kriegsproduzent. Schräg gegenüber des Kriegsministeriums wird auch dieses Jahr wieder Bilanz gezogen über steigende Umsätze im Kriegsgeschäft. Im Geschäft mit dem Krieg rollen die von Rheinmetall produzierten Panzer an vorderster Front mit – wie etwa unter türkischer Flagge gegen die kurdischen Gebiete in Syrien. Doch das kriegerische Engagement Rheinmetalls bleibt nicht unwidersprochen. Gegen die Aktionär*innenversammlung gab es 2018 – wie jedes Jahr – Demos und Aktionen. Wir solidarisieren uns mit den Genoss*innen, die am 18. März wegen eines Strafbefehls in Höhe von zusammen 15 000 Euro wegen Aktivitäten gegen die Konferenz letztes Jahr vor Gericht stehen. Auch diesen Sommer wird wie 2018 am Rheinmetall-Standort Unterlüß ein mehrtägiges Diskussions- und Aktions-Camp unter dem Motto »Rheinmetall entwaffnen!« stattfinden. Auch wir werden dieses Jahr gegen die Aktionär*innenversammlung aktiv werden. Dazu wollen wir diesmal darüber diskutieren, was wir Rheinmetall und der deutschen Kriegspolitik entgegensetzen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. März 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Crossmedia – Kein Werben fürs Töten und Sterben! http://nowar.blogsport.de/2019/02/17/crossmedia-kein-werben-fuers-toeten-und-sterben/ http://nowar.blogsport.de/2019/02/17/crossmedia-kein-werben-fuers-toeten-und-sterben/#comments Sun, 17 Feb 2019 13:07:36 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/02/17/crossmedia-kein-werben-fuers-toeten-und-sterben/

Quelle Indymedia: Am 6. Januar wurde das Kreuzberger Büro der Werbeagentur Crossmedia als Ort markiert, an dem Krieg beginnt. Mit Plakaten, einer Wandzeitung und Stencils wurde darauf hingewiesen, dass unter anderem an diesem Ort der Werbefeldzug der Bundeswehr geplant wird.

Crossmedia ist zusammen mit der Werbeagentur Castenow verantwortlich für die Rekrutierungskampagnen der Bundeswehr. Nach der Aussetzung der Wehrplicht 2011 muss die Bundeswehr neue Soldat*innen auf dem Arbeitsmarkt anwerben. Deshalb verpflichtete sie ab 2015 die beiden Werbeagenturen, die seit dem in Dienst gestellt sind, um die Bundeswehr mit großangelegten Kampagnen in der Öffentlichkeit und im Internet als gute Arbeitgeberin darzustellen. Begann der Werbefeldzug der Bundeswehr zunächst mit der Plakatkampagne „Mach was wirklich zählt“, sollen mittlerweile ausgefeilte Multimedia-Kampagnen auf Youtube und anderen Social-Media-Kanälen wie „Die Rekruten“, „Mali“ und „KSK“ für neues Kanonenfutter sorgen. Für letztere trägt vor allem Crossmedia die Verantwortung. Vor allem Jugendliche sind im Visier der Werbetreibenden. Der Soldat*innenberuf wird dabei als abenteuerliche Erfahrung dargestellt, die brutale Einsatzrealität in Kriegs- und Besatzungsgebieten ausgeklammert.

Crossmedia hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf, und neben dem Kreuzberger Büro in der Kohlfurter Straße 41/43 weitere Büros in Hamburg, London, New York, Philadelphia und Los Angeles. Castenow hat ihren Sitz ebenfalls in Düsseldorf.

Der Text der Wandzeitung ist hier dokumentiert:

Die Werbeagentur Crossmedia entwickelt in ihren Büros, unter anderem hier in der Kohlfurter Str. 41/43, Konzepte, mit denen sich die Bundeswehr als normale Arbeitgeberin präsentiert.

Seit der Aussetzung der Wehrpflicht 2011 muss die Bundeswehr Soldat*innen auf dem normalen Arbeitsmarkt anwerben. Crossmedia ist zusammen mit der Werbeagentur Castenow neben dem Webefeldzug „Mach was wirklich zählt“ mit großflächigen Plakaten im öffentlichen Raum auch verantwortlich für ausgeklügelte Multimedia-Kampagnen wie „Die Rekruten“, „Mali“ oder „KSK – Kämpfe nie für dich allein“.

Ziel dieser Kampagnen ist es, vor allem Jugendlichen den „Beruf Soldat*in“ schmackhaft zu machen. Die Realität von Befehl und Gehorsam, Krieg und Besatzung, töten und getötet werden, wird dabei bewusst ausgeblendet.

Die Bundeswehr ist keine normale Arbeitgeberin, Soldat*in kein normaler Beruf, Crossmedia keine normale Werbeagentur.

Crossmedia wirbt fürs Töten und Sterben!
Kriege stoppen! Bundeswehr auflösen!

de.indymedia.org/node/28014

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Offenes Treffen am 20. Februar 2019: Wer hat uns verraten? Metadaten! http://nowar.blogsport.de/2019/02/10/offenes-treffen-am-20-februar-2019-wer-hat-uns-verraten-metadaten/ http://nowar.blogsport.de/2019/02/10/offenes-treffen-am-20-februar-2019-wer-hat-uns-verraten-metadaten/#comments Sun, 10 Feb 2019 18:20:44 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2019/02/10/offenes-treffen-am-20-februar-2019-wer-hat-uns-verraten-metadaten/

Hinter dem Schlagwort Digitalisierung verbergen sich umfassende gesellschaftliche Veränderungen. So wird nicht nur die Kriegsführung durch technologische Entwicklungen revolutioniert, sondern auch unser alltägliches Leben verändert sich nachhaltig. Der Gebrauch von digitalen Endgeräten, vom Computer bis zum Smartphone, erleichtert es emanzipatorischen Aktivist*innen nicht nur, sich zu organisieren und aktiv zu werden. Denn auch die Repressionsbehörden rüsten ihr Arsenal auf, um soziale Bewegungen, darunter auch Antimilitarist*innen, zu überwachen und zu kontrollieren. Die dafür nötigen Daten liefern wir meist selbst durch unsere Handys, Smartphones und Computer. Mit ihrer Hilfe werden Bewegungsprofile erstellt, Kommunikation mitgeschnitten und Diagramme darüber erstellt, wer mit wem Kontakt hat. Während des offenen Treffens wollen wir darüber sprechen, wie wir überwacht werden und welche wirksamen Maßnahmen es gibt, sich davor zu schützen, damit wir weiterhin wirksam gegen Krieg, Militarisierung, Patriarchat und Kapitalismus aktiv sein können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. Februar 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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