NoWar Berlin – Initiative gegen Krieg und Militarisierung http://nowar.blogsport.de Sun, 24 Jun 2018 18:35:00 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Offenes Treffen am 18. Juli 2018: Tag der offenen Kriegspropaganda http://nowar.blogsport.de/2018/06/24/offenes-treffen-am-18-juli-2018-tag-der-offenen-kriegspropaganda/ http://nowar.blogsport.de/2018/06/24/offenes-treffen-am-18-juli-2018-tag-der-offenen-kriegspropaganda/#comments Sun, 24 Jun 2018 18:35:00 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/06/24/offenes-treffen-am-18-juli-2018-tag-der-offenen-kriegspropaganda/

Am 25. und 26. August ist der Tag der offenen Tür der Bundes­regierung. An diesen Tagen lädt das Bundeskanzler*innenamt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt zu öffentlichen Veranstaltungen ein, um die Arbeit der Ministerien kennenzulernen. Bei dieser Gelegenheit veranstaltete das Kriegsministerium letztes Jahr eine Werbeshow für die Bundeswehr. So wurden letztes Jahr ein Tornado-Kampflugzeug und verschiedene Panzermodelle auf dem Hof des Kriegsministeriums ausgestellt. Auch dieses Jahr ist wieder ähnliches Werben fürs Sterben zu erwarten. Deshalb wollen wir uns bei diesem offenen Treffen darüber unterhalten, was wir gegen dieses Militärspektakel unternehmen können. Davor gibt es einen kurzen Input über die aktuelle Kriegspolitik der BRD. Anlässlich des Tages der offenen Tür der Bundesregierung informieren wir kurz über aktuelle Kriegseinsätze der Bundeswehr, über die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik unter deutscher Führung und über die aggressive Politik der Nato mit deutscher Beteiligung. Dieser Input dient auch dazu, unser geplantes antimilitaristisches Workshopwochenende zu »Antimilitaristischen Perspektiven« am 10. November 2018 vorzubereiten.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Juli 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

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Adbustings rund um den Reichstag zum Tag der Bundeswehr http://nowar.blogsport.de/2018/06/11/adbustings-rund-um-den-reichstag-zum-tag-der-bundeswehr/ http://nowar.blogsport.de/2018/06/11/adbustings-rund-um-den-reichstag-zum-tag-der-bundeswehr/#comments Mon, 11 Jun 2018 14:35:35 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/06/11/adbustings-rund-um-den-reichstag-zum-tag-der-bundeswehr/

Indymedia: Wer heute am Tag der Bundeswehr in Berlin zwischen Reichstag und Kanzler*innenamt entlang flaniert, erlebt eine Überraschung. Blickt man in die Werbevitrinen, könnte man meinen, die Bundeswehr hätte eine neue Werbekampagne aufgelegt. In einer Mischung aus den Designs der “Mach-was-zählt”-Kampagne und der Werbung für den heutigen Tag der Bundeswehr sprechen die dort hängenden Plakate scheinbar aus der Position der Militärs die Passant*innen an. Doch auf den zweiten Blick erschließt sich, dass es sich um subversive Fälschungen des Kollektivs „Bundeswehr enttarnen“ handelt.

» Text mit Fotos auf Indymedia

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Offenes Treffen von NoWar Berlin am 20. Juni http://nowar.blogsport.de/2018/06/08/offenes-treffen-von-nowar-berlin-am-20-juni/ http://nowar.blogsport.de/2018/06/08/offenes-treffen-von-nowar-berlin-am-20-juni/#comments Fri, 08 Jun 2018 07:29:53 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/06/08/offenes-treffen-von-nowar-berlin-am-20-juni/ Bei unserem offenen Treffen im Juni sprechen wir über unser antimilitaristisches Workshop-Wochenende, welches wir am 10. November in Berlin organisieren werden. Außerdem sprechen wir über aktuelle Themen wie Militarisierung, Bundeswehr-Aufritte im öffentlichen Raum und die deutsche Kriegspolitik. Wir überlegen gemeinsam welche Aktionen wir als nächstes machen und wollen Texte für eine antimilitaristische Zeitung zusammentragen. Hast du Lust dich gegen Krieg und Militarisierung zu engagieren? Dann schau doch bei unserem Treffen vorbei.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. Juni 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Bericht von Kundgebung „Bundeswehr raus aus dem SchwuZ“ http://nowar.blogsport.de/2018/06/03/bericht-von-kundgebung-bundeswehr-raus-aus-dem-schwuz/ http://nowar.blogsport.de/2018/06/03/bericht-von-kundgebung-bundeswehr-raus-aus-dem-schwuz/#comments Sun, 03 Jun 2018 15:50:32 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/06/03/bericht-von-kundgebung-bundeswehr-raus-aus-dem-schwuz/

Am 2. Juni 2018 fand unter dem Motto „Bundeswehr raus aus dem SchwuZ! Keine Werbung für Krieg, Ausbeutung und Überwachung!“ die Kundgebung von NoWar Berlin statt, an der sich etwa 60 Menschen beteiligten. Bei der LGBT Job- und Karrieremesse Sticks & Stones sind als Aussteller unter anderem die Bundeswehr und Unternehmen wie ThyssenKrupp, Google und der Axel-Springer-Verlag beteiligt.

Während draußen die Kundgebung stattfand, haben auch im SchwuZ Antimilitarist*innen ihren Protest gegen die Präsenz von Bundeswehr, Google und Co. ausgedrückt. Vor dem SchwuZ wurden Flyer an die Besucher*innen der Messe verteilt. Außerdem gab es verschiedene Transparente und Schilder. Ein größeres Polizeiaufgebot war vor Ort. Es gab nach einiger Zeit die absurde Auflage, dass nur drei Personen Flyer an die Besucher*innen verteilen dürfen.

In Redebeiträgen wurde Kritik an verschiedenen Unternehmen, die bei der Sticks & Stones vertreten sind, geäußert. Die Kampagne Tatort Kurdistan und das Cafe Rojava gingen vor allem auf den Rüstungskonzern ThyssenKrupp ein. ThyssenKrupp inszeniert sich auf der Jobmesse als LGBT-freundliches Unternehmen, gleichzeitig liefert der Konzern U-Boote an reaktionäre Staaten wie Ägypten oder die Türkei. Das Erdogan-Regime hat queere Veranstaltungen komplett verboten und queere Menschen sind massiver Repression und Verfolgung ausgesetzt. ThyssenKrupp stellt neben Hochöfen, Aufzügen und Rolltreppen auch Kriegsschiffe her. Der Tochterkonzern ThyssenKrupp Marine Systems macht Milliardenbeträge mit der Produktion und dem Export von Korvetten, Fregatten, U-Booten und weiterem Kriegsmaterial.

Die Liste der zu kritisierenden Unternehmen auf der Jobmesse ist lang. Unter anderem präsentieren sich der reaktionäre Axel-Springer-Verlag, die Unternehmensberatung McKinsey und Bayer auf der Messe. Hinzu kommt das Unternehmen Delivery Hero, welches zu Foodora gehört, ein Lieferdienst der für schlechte Arbeitsbedingungen bekannt ist. Ebenfalls dabei ist der Konzern Coca-Cola, der für die Ermordung von Gewerkschafter*innen in Kolumbien verantwortlich ist sowie der Technologie-Konzern Google, welcher in Kreuzberg den Google Campus eröffnen möchte und für Überwachung und Gentrifizierung steht. Zu Google gab es mehrere Redebeiträge, auch von der Initiative Counter Campus.

Bei der Sticks and Stones ist sowohl die Bundeswehr als Aussteller vertreten, als auch die BwConsulting GmbH, ein internes Beratungsunternehmen. In Redebeiträgen wurde deutlich gemacht, dass die Bundeswehr kein normaler Arbeitgeber ist, sondern eine Institution, die Menschen zum Töten ausbildet und weltweit Krieg führt. Die Bundeswehr will sich als attraktiver Arbeitgeber darstellen. Dazu versucht sie offener und moderner zu erscheinen. In der Realität ist die Bundeswehr nach wie vor männerdominiert. Frauen*, Lesben, Schwule, Trans* und Inter* werden nach wie vor diskriminiert. Wir lehnen die Bundeswehr grundsätzlich ab und kämpfen für eine Welt ohne Krieg und Ausbeutung.

In einem weiteren Beitrag wurde auf den reaktionären Axel-Springer-Verlag eingegangen. Die Bild-Zeitung verbreitet Sexismus, Homophobie und Rassismus. 1967/68 wurde von der der linken Bewegung die Enteignung des Springer-Konzerns gefordert und die Auslieferung der Zeitungen blockiert. Auch heute hetzt Springer gegen Linke, gegen Geflüchtete, gegen LGBT und verbreitet tagtäglich Sexismus. Deswegen bleibt die Forderung von damals aktuell: Springer enteignen!

Das SchwuZ beschreibt sich selbst als Instanz des Aufbegehrens und der Emanzipation nicht-heteronormativer Lebensweisen. Außerdem heißt es auf der Internetseite: „Das SchwuZ ist ein offenes Haus für alle!“ Für alle kann unserer Meinung nach aber nicht heißen offen zu sein für Kriegstreiber*innen, Kriegsprofiteur*innen, rechte Hetzer*innen von Springer oder Akteur*innen der Überwachung, Schikane und Prekarisierung wie Google oder Delivery Hero! Wir hoffen, dass das SchwuZ der Sticks & Stones nicht ein weiteres Jahr die Räume zur Verfügung stellen wird und dass die Bundeswehr und Rüstungskonzerne im SchwuZ Hausverbot bekommen.

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Kundgebung am 2. Juni: Bundeswehr raus aus dem SchwuZ – Keine Werbung für Krieg, Ausbeutung und Überwachung http://nowar.blogsport.de/2018/05/28/kundegebung-am-2-juni-bundeswehr-raus-aus-dem-schwuz-keine-werbung-fuer-krieg-ausbeutung-und-ueberwachung/ http://nowar.blogsport.de/2018/05/28/kundegebung-am-2-juni-bundeswehr-raus-aus-dem-schwuz-keine-werbung-fuer-krieg-ausbeutung-und-ueberwachung/#comments Mon, 28 May 2018 10:43:26 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/05/28/kundegebung-am-2-juni-bundeswehr-raus-aus-dem-schwuz-keine-werbung-fuer-krieg-ausbeutung-und-ueberwachung/

Am 2. Juni 2018 findet im SchwuZ die LGBT Job- und Karrieremesse STICKS & STONES statt, an der als Aussteller die Bundeswehr und Unternehmen wie ThyssenKrupp, Google und der Axel-Springer-Verlag beteiligt sind. Wir wollen nicht, dass an einem fortschrittlichen Ort für Militarisierung, für Rüstungskonzerne und für prekäre Arbeitsverhältnisse geworben wird und rufen deswegen zu einer Protestkundgebung auf.

» Poster als PDF

Wir finden es unerträglich, dass an einem von uns als alternativ und emanzipatorisch wahrgenommenen Ort wie dem SchwuZ, Werbung für das Töten und Sterben von Menschen gemacht werden kann. Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie jeder andere, denn das Töten von Menschen darf nicht als normaler Beruf durchgehen. Die Bundeswehr drängt immer stärker in den öffentlichen Raum und sucht Nachwuchskräfte für ihre weltweiten Kriegseinsätze. Wir wollen keine Soldat*innen im SchwuZ und stellen uns gegen Militarisierung und Krieg!

Neben der Bundeswehr ist auch der Rüstungskonzern ThyssenKrupp vertreten. ThyssenKrupp inszeniert sich auf der Jobmesse als LGBT-freundliches Unternehmen, gleichzeitig liefert der Konzern U-Boote an reaktionäre Staaten wie Ägypten oder die Türkei. Das Erdogan-Regime hat queere Veranstaltungen komplett verboten und queere Menschen sind massiver Repression und Verfolgung ausgesetzt.

Die Liste der zu kritisierenden Unternehmen auf der Jobmesse ist lang. Unter anderem präsentieren sich der reaktionäre Axel Springer-Verlag, die Unternehmensberatung McKinsey und Bayer auf der Messe. Hinzu kommt das Unternehmen Delivery Hero, welches zu Foodora gehört, ein Lieferdienst der für schlechte Arbeitsbedingungen bekannt ist. Ebenfalls dabei ist der Konzern Coca-Cola, der für die Ermordung von Gewerkschafter*innen in Kolumbien verantwortlich ist sowie der Technologie-Konzern-Google, welcher in Kreuzberg den Google Campus eröffnen möchte und für Überwachung und prekäre Jobs steht.

Es gibt somit viele Gründe, um am 2. Juni unseren Protest zum SchwuZ zu tragen und deutlich zu machen, dass wir uns gegen Kriege, Waffenexporte, Repression, reaktionäre Hetze, Überwachung und Prekarisierung stellen!

Kundgebung | 2. Juni 2018 | 12 Uhr | SchwuZ | Rollbergstr. 26 | 12053 Berlin

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Offener Brief von NoWar Berlin an das SchwuZ wegen Jobmesse mit Bundeswehr http://nowar.blogsport.de/2018/05/18/offener-brief-von-nowar-berlin-an-das-schwuz-wegen-jobmesse-mit-bundeswehr/ http://nowar.blogsport.de/2018/05/18/offener-brief-von-nowar-berlin-an-das-schwuz-wegen-jobmesse-mit-bundeswehr/#comments Fri, 18 May 2018 08:52:42 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/05/18/offener-brief-von-nowar-berlin-an-das-schwuz-wegen-jobmesse-mit-bundeswehr/ Wir haben mit Entsetzen festgestellt, dass am 2. Juni 2018 im SchwuZ die LGBT Job- und Karrieremesse STICKS & STONES stattfindet, an der als Aussteller auch die Bundeswehr beteiligt ist. Auf eurer Internet-Seite heißt es: „Wir begrüßen 80 stolze Arbeitgeber_innen – von Start-Ups bis Großkonzern.“

Wir finden es unerträglich, dass an einem von uns als alternativ und emanzipatorisch wahrgenommenen Ort, Werbung für das Töten und Sterben von Menschen gemacht werden kann. Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie jeder andere, denn das Töten von Menschen darf nicht als normaler Beruf durchgehen. Die Bundeswehr drängt immer stärker in den öffentlichen Raum und sucht Nachwuchskräfte für ihre weltweiten Kriegseinsätze. Wir wollen keine Soldat*innen im SchwuZ und stellen uns gegen Militarisierung und Krieg!

Die Bundeswehr ist nicht der einzige zu kritisierende Austeller am 2. Juni im SchwuZ. Außerdem ist der Rüstungskonzern ThyssenKrupp, der U-Boote an die Türkei liefert vertreten, der reaktionäre Axel Springer-Verlag, die Unternehmensberatung McKinsey und das Unternehmen Delivery Hero, welches zu Foodora gehört, ein Lieferdienst der für schlechte Arbeitsbedingungen bekannt ist. Ebenfalls dabei ist der Konzern Coca-Cola, der für die Ermordung von Gewerkschafter*innen in Kolumbien verantwortlich ist sowie der Technologie-Konzern-Google, welcher in Kreuzberg den Google Campus eröffnen möchte und für Überwachung und prekäre Jobs steht.

Wir wollen nicht, dass an einem fortschrittlichen Ort für Militarisierung, für Rüstungskonzerne und für prekäre Arbeitsverhältnisse geworben wird. Wir hoffen, dass ihr eure Entscheidung diese Messe im SchwuZ durchzuführen überdenkt und rückgängig macht. Falls die Messe stattfindet, werden wir gegen die auf der Messe stattfindende Werbung für Krieg und Rüstung, gegen die Präsenz von Unternehmen, die für Niedriglohn und Überwachung stehen und gegen sexistische und rassistische Hetze des Springer-Konzerns unseren Protest öffentlich zum Ausdruck bringen.

Wir hoffen, dass ihr unsere Kritik nachvollziehen könnt und eure Räumlichkeiten nicht für eine solche Veranstaltung zur Verfügung stellt und sind gespannt auf eure Antwort.

NoWar Berlin
www.nowar.blogsport.de

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Proteste gegen Rheinmetall am 7./8. Mai http://nowar.blogsport.de/2018/05/06/proteste-gegen-rheinmetall-am-7-8-mai/ http://nowar.blogsport.de/2018/05/06/proteste-gegen-rheinmetall-am-7-8-mai/#comments Sun, 06 May 2018 08:23:43 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/05/06/proteste-gegen-rheinmetall-am-7-8-mai/ Am 8. Mai findet in Berlin im Maritim-Hotel die Hauptversammlung von Rheinmetall statt. Rheinmetall ist die größte deutsche Rüstungsfirma. Weltweit ist Rheinmetall auf Platz 26 der größten Rüstungskonzerne. Rheinmetall machte im Militärbereich im Jahr 2016 3,3 Milliarden Dollar Umsatz, Waffen machen 52 Prozent des Gesamtgeschäfts von Rheinmetall aus. Panzer, Flugabwehrsysteme und Munition werden produziert. Rheinmetall ist einer der Hauptlieferanten der Bundeswehr. Das Unternehmen liefert Waffen in Kriegsgebiete und an diktatorische Staaten wie die Türkei und Saudi-Arabien. Rheinmetall arbeitet mit türkischen Rüstungsunternehmen zusammen und soll die im türkischen Besitz befindlichen Leopard-2-Panzer aufrüsten. Kommt zu den Protesten!

Demonstration | 7. Mai | 17:30 | Platz des 18. März
Kundgebung | 8. Mai | 9:00 | Hotel Maritim | Stauffenbergstr. 26

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Offenes Treffen am 16. Mai 2018: Antimilitaristische Perspektiven http://nowar.blogsport.de/2018/04/26/offenes-treffen-am-16-mai-2018-antimilitaristische-perspektiven/ http://nowar.blogsport.de/2018/04/26/offenes-treffen-am-16-mai-2018-antimilitaristische-perspektiven/#comments Thu, 26 Apr 2018 12:38:19 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/04/26/offenes-treffen-am-16-mai-2018-antimilitaristische-perspektiven/

Im November jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Erste Weltkrieg revolutionierte die Kriegsführung: zum einen durch neue strategische und technische Mittel, zum anderen dadurch, dass er auf alle gesellschaftlichen Bereiche Wirkung zeigte. Zum Beispiel begann damals die Militarisierung des Luftraums mit dem ersten Einsatz von Kampfflugzeugen und entwickelte sich bis heute zum automatisieren Drohnenkrieg. Und während damals die Bevölkerung mittels Hurra-Patriotismus emotional in den Krieg getrieben wurde, werden heute westliche Werte im Krieg gegen den Terrorismus am Hindukusch verteidigt. Beides hat eine Brutalisierung der Gesellschaft zur Folge, die nicht nur durch eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft Ausdruck findet, sondern auch rassistische und nationalistische Tendenzen befeuert. Heute gibt es jedoch keine starke link(sradikal)e Friedens- und antimilitaristische Bewegung. Das wollen wir ändern. Wir wollen dafür ein antimilitaristisches Workshopwochenende im Herbst/Winter organisieren. In einem kurzen Input werden beim Treffen die Idee und mögliche Themen vorgestellt. Im Anschluss wollen wir über die Umsetzung dieser Idee diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Mai 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

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Veranstaltung „Lieber tot als rot“ mit Malte Meyer am 24.4 http://nowar.blogsport.de/2018/04/23/veranstaltung-lieber-tot-als-rot-mot-malte-meyer-am-24-4/ http://nowar.blogsport.de/2018/04/23/veranstaltung-lieber-tot-als-rot-mot-malte-meyer-am-24-4/#comments Mon, 23 Apr 2018 08:00:36 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/04/23/veranstaltung-lieber-tot-als-rot-mot-malte-meyer-am-24-4/
Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär wollen wir in der Diskussion mit Malte Meyer anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund gehen. Im Zentrum sollen außerdem die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten sowie Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990 stehen.

Referent: Malte Meyer (lebt in Köln und beschäftigt sich seit längerem mit historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik)

Dienstag, 24. April 2018 | BAIZ | Schönhauser Allee 26A | 19 Uhr | Kosten: 2,00 Euro

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Hellen Panke e. V. in Kooperation mit der FAU Berlin und der antimilitaristischen Initiative NoWar Berlin, mit freundlichen Herberge des BAIZ.

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Fahhraddemo 31.3. Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan! http://nowar.blogsport.de/2018/03/27/fahhraddemo-31-3-kriegsprofiteure-enttarnen-panzer-zu-fahrraedern-keine-waffen-fuer-erdogan/ http://nowar.blogsport.de/2018/03/27/fahhraddemo-31-3-kriegsprofiteure-enttarnen-panzer-zu-fahrraedern-keine-waffen-fuer-erdogan/#comments Tue, 27 Mar 2018 10:38:13 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/03/27/fahhraddemo-31-3-kriegsprofiteure-enttarnen-panzer-zu-fahrraedern-keine-waffen-fuer-erdogan/ Die Berliner Kampagne „Tatort Kurdistan“ ruft unter dem Motto „Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan!“ für den 31. März zu einer Fahrrad-Demonstration um 15 Uhr ab U Turmstraße in Berlin auf.



Wir haben mit Schrecken verfolgt, wie die türkische Armee mit ihren verbündeten islamistischen Milizen seit dem 20.01.2018 den Kanton Afrin in Rojava/ Nord-Syrien überfallen, besetzt und geplündert hat. Weit über tausend Menschen wurden bereits in diesem Krieg getötet, 150.000 Menschen sind auf der Flucht und die einzige Region Syriens, die bisher vom Krieg verschont geblieben war und hunderttausende Binnengeflüchtete aufnahm, ist jetzt Kriegsgebiet.

Die Verantwortlichen hierfür sitzen nicht nur in Ankara und Istanbul, sondern auch in Deutschland. Allein zwischen dem 18.12.2017 und dem 24.01.2018 genehmigte die deutsche Regierung 31 Waffenexporte in die Türkei. Unter dem Einsatz von Leopard 2 Panzern deutscher Produktion, deutschen G-3 Sturmgewehren und Artillerie mit deutschem Antrieb werden zurzeit in Afrin Stadt Zivilist*innen und YPG/YPJ Kämpfer*innen getötet und Häuser und Infrastruktur zerstört.

Doch die deutschen Profiteure und Helfer*innen des türkischen Krieges gegen das Projekt Rojava, gegen eine basisdemokratische und geschlechtergerechte Gesellschaft, in der die verschiedenen kulturellen Gruppen Syriens friedlich zusammen leben, haben Namen und Adressen.

Wir wollen einige der Kriegsprofiteure in Berlin besuchen, über sie informieren und sie so sichtbar machen. Sie tragen eine Mitverantwortung an dem Krieg in Afrin und anderswo. Lasst uns ihren „Frieden“ stören und ihnen zeigen, dass wir ihr Handeln nicht schweigend hinnehmen.

Kommt zur Fahrraddemo am 31.03. um 15:00 Uhr, U-Bahnhof Turmstraße

Sportlich für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung, gegen Krieg,
Unterdrückung und die Profiteure des Todes!

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