NoWar Berlin – Initiative gegen Krieg und Militarisierung http://nowar.blogsport.de Wed, 12 Dec 2018 16:57:58 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Antimilitaristischer Workshoptag: Bericht und Audiomittschnitt http://nowar.blogsport.de/2018/12/12/antimilitaristischer-workshoptag-bericht-und-audiomittschnitt/ http://nowar.blogsport.de/2018/12/12/antimilitaristischer-workshoptag-bericht-und-audiomittschnitt/#comments Wed, 12 Dec 2018 15:50:49 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/12/12/antimilitaristischer-workshoptag-bericht-und-audiomittschnitt/

Am 10. November 2018 – fast taggenau 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs – trafen sich 50 bis 60 Antimilitarist*innen, um auf einem von der Initiative NoWar Berlin organisierten Workshoptag in Berlin über „Antimilitaristische Perspektiven“ zu diskutieren. In zwei Phasen á drei Workshops diskutierten die Teilnehmer*innen über verschiedene aktuelle Aspekte und Konsequenzen von Krieg, Militarisierung, der kriegerischen Außenpolitik der BRD und die Rolle der Bundeswehr. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Teilnehmer*innen von NoWar, dem (nomadischen) Antikriegscafé und dem Arbeitskreis Internationalismus aus Stuttgart, auf dem mit den Teilnehmer*innen Möglichkeiten antimilitaristischen Widerstands gegen den steigenden Militarismus unserer Zeit diskutiert wurden. Zwischen den Programmpunkten gab es genügend Raum und Zeit, sich bei lecker Kaffee, Keksen, Kuchen und Vokü der Küchen-Crew kennenzulernen, auszutauschen und Bündnisse zu schmieden.

Im folgenden dokumentieren wir die Ergebnisse der einzelnen Programmpunkte. Grundlage dafür bilden Zusammenfassungen, die nach jeder Workshopphase gegeben wurden.

» Bericht
» Audiomittschnitt der Abschlussdiskussion

Workshop-Phase 1

Türkei, Deutschland und Krieg in Kurdistan
In dem Workshop von Tatort Kurdistan und Menschen des diesjährigen Rheinmetall-entwaffnen!-Camps in Unterlüß wurde über die Rolle des Rüstungskonzerns Rheinmetall im türkischen Krieg gegen Kurdistan allgemein und in Afrin im speziellen berichtet. Besonders hervorgehoben wurde die lange Geschichte der Kooperation von Rheinmetall mit dem türkischen Militär, die über 130 Jahre zurückreicht. Außerdem wurde vom Camp und den in dessen Rahmen stattfindenden Aktionen berichtet.
In der Diskussion ging es vor allem darum, wie den kriegerischen Aktivitäten Rheinmetalls begegnet werden kann. So wurde zum Beispiel auf die alljährlich in Berlin stattfindende Aktionärsversammlung verwiesen, die 2019 am 28. Mai stattfinden wird. Außerdem wurde angekündigt, dass ein zweites Rheinmetall-entwaffnen!-Camp im August/September nächstes Jahr stattfinden wird. Zudem wurde die Frage diskutiert, wie die über 80 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen, die gegen Waffenexporte sind, mobilisiert werden können, um aktiv dagegen auf die Straße zu gehen.

 
Feministische Militärkritik
Leitfrage des Workshops war „Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Patriarchat und Krieg?“ Als Antwort wurde zunächst festgestellt, dass Militär grundsätzlich immer patriarchal strukturiert ist, genauso wie die Gesellschaft in der wir leben auch. Da sich beide wechselseitig beeinflussen, werden die patriarchalen Verhältnisse durch das Militär verfestigt. Durch den Einsatz von Vergewaltigung als Kriegswaffe finden dies ihren grausamsten Ausdruck. Als Gegenbeispiele zum patriarchalen Militär wurden bewaffnete Befreiungsbewegungen wie die kurdischen Frauenverteidigungseinheiten der YPG und die mexikanischen Zapatistas genannt.
Nach dem Input von NoWar wurde die Frage diskutiert, wie eine feministische Position gegen Krieg und Militär aussehen kann und welche Positionen zu kritisieren sind. Während der Diskussion wurde die Rolle von Frauen* im Militär kontrovers diskutiert. Die eine Position lautete, dass sich konsequenter Antimilitarismus gegen Frauen* im Militär positioniert, die andere das konsequenter Feminismus für den Zugang von Frauen* zum Militär eintreten müsse. Ein Vorschlag einer Synthese lautete, dass mensch für den freien Zugang aller zum Militär sein und mensch sich gleichzeitig dafür einsetzen müsse, das Militär abzuschaffen.
Zum Schluss wurde die Frage diskutiert, welche Möglichkeiten einer antipatriarchalen Praxis es innerhalb der antimilitaristischen Bewegung gibt. Genannt wurde vor allem, eigene Frauen*organisationen und FLTI*-Strukturen zu stärken. Als positives Beispiel wurde das Frauen-Lesben-Widerstandscamp in den 1980er Jahren im Hunsrück genannt. Perspektivisch sollte dieses als Beispiel dafür dienen, FLTI*-Räume bzw. Strukturen auf antimilitaristischen Camps zu stärken, um auf die Verknüpfung von Patriarchat und Militär einzugehen und um die Männerdominanz in Bündnissen und bei Aktionen zu durchbrechen.

 
»Die Schlacht ums menschliche Gehirn hat begonnen«
Der Workshop des (nomadischen) Antikriegscafés Berlin hatte zum Ziel, in das Thema „Ritualisierte Gewalt“ einzuführen. In einem historischen Rückblick wurde dafür zunächst auf das CIA-Programm MK-ULTRA eingegangen, an dem neben den USA auch Kanada und Großbritannien beteiligt waren und das auf Forschungen des Naziregimes zurückgriff. Vor dem Hintergrund des Nordkoreakrieges war eines der Ziele dieses Projekts, aus dem Krieg heimkehrende Soldaten vor feindlichen psychischen Einflüssen (der sogenannten „Gehirnwäsche“) zu schützen und letztendlich den perfekten Soldaten zu schaffen.
Ziel ritualisierter Gewalt ist es, Menschen zu kontrollieren. Sie beinhaltet alle Formen der Gewalt: physische, psychische und sexualisierte. Systematisch angewandte Folter führt zur Veränderung des Bewusstseins. Es werden Triggerpunkte geschaffen, um Persönlichkeitswechsel zu veranlassen, damit Menschen Dinge tun, die sie eigentlich nicht tun würden. In der Diskussion des Workshops wurden vor allem Nachfragen zum umfangreichen und komplexen Thema gestellt und die Workshopteilnehmer*innen teilten und diskutierten eigene Erkenntnisse zum Thema ritualisierter Gewalt im militärischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Bereich.

 

Workshop-Phase 2

Fluchtursachen bekämpfen
In diesem Workshop des Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart wurde der Zusammenhang von Kapitalismus und Flucht in den Vordergrund gestellt. Der Kapitalismus ist der Drang nach Gewinnmaximierung und nach menschlichen und natürlichen Ressourcen inhärent. Deshalb ist im Kapitalismus kein Frieden möglich und Krieg ist immer eine Fluchtursache. Deshalb bedeutet Fluchtursachen bekämpfen immer auch den Kapitalismus abzuschaffen.
Nach dem Input wurde die Frage diskutiert, wie mensch sich vor Ort gegen Krieg und Kapitalismus organisieren kann. Mensch kann sich zum Beispiel in Anti-Kriegs- und Geflüchteten-Strukturen engagieren und sich zusammen mit Geflüchteten organisieren. Es können internationale und antimilitaristische Strukturen aufgebaut werden. Dazu sollen solidarische Beziehungen mit fortschrittlichen Organisationen in anderen Ländern aufgebaut werden. Hierzulande kann Deutschland als Kriegstreiber enttarnt und gegen den militaristischen Normalzustand interveniert werden. Zum Beispiel indem mensch Demos und Kundgebungen etc. organisiert.

 
Jobcenter und Bundeswehr gemeinsam gegen den Frieden
Im Inputteil des Workshops der Berliner Erwerbsloseninitiative BASTA! wurde über die große Nähe der Bundeswehr zur Bundesagentur für Arbeit berichtet. Es gibt sowohl personelle, institutionelle (die Führungsakademie der Bundeswehr und der Führungskompass der Bundesagentur für Arbeit) und konzeptionelle (Kooperationsvereinbarungen) Überschneidungen. Dadurch wird der Druck auf Menschen in prekären Situationen verstärkt, sich bei der Bundeswehr zu bewerben. Dafür gibt es massive Werbekampagnen. Vor allem Menschen ohne Schulabschluss sind im Visier der Werbung fürs Töten und Sterben.
In der Diskussion des Workshops waren neben der zunehmenden Bundeswehrpräsenz an Schulen mögliche Gegenmaßnahmen zur Bundeswehr im öffentlichen Raum Thema. Dabei wurden Adbusting, das Stören von Bundeswehrveranstaltungen und Aufklärung darüber, dass Soldat*in kein normaler Beruf ist, genannt. Kontrovers wurde die Frage diskutiert, ob es Sinn machen könnte, zur Bundeswehr gehen. Eine Position besagt, dass mensch als Soldat*in in der Bundeswehr das System von innen angreifen könne. Die Gegenposition dazu lautete, dass sich mensch in den militärischen Strukturen der Bundeswehr so verändert, dass mensch an Protest nicht mehr denken wird.

 
Militärische Digitalisierung
Der Input des (nomadischen) Antikriegscafés Berlin behandelte verschiedene Aspekte, wie die Digitalisierung Militär und Kriegsführung verändert und verschaffte zunächst einen allgemeinen Überblick darüber, was Digitalisierung auf militärisch bedeutet. Neben der sich verändernden Organisationsstruktur Militär und Kriegsführung wurde dabei auch auf die wesentlichen Akteur*innen aus der Wirtschaft eingegangen. Neben großen Technologie-Firmen wie Google, Microsoft und Amazon wurden dabei auch vergleichsweise kleine Unternehmen wie SAP und Palantir als Kollaborateure genannt und darauf hingewiesen, dass es auch militärisches Interesse an sogenannten StartUps gibt. Anschließend wurde konkret auf die Digitalisierungsbestrebungen der Bundeswehr eingegangen. Neben dem seit 2017 für den Cyberkrieg der Bundeswehr zuständigen „Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum“ wurden Bestrebungen der Bundeswehr genannt, Verbindungen in die Digital-Wirtschaft zu knüpfen, wie zum Beispiel mit dem „Cyber Innovation Hub“ in die StartUp-Szene. Zum Schluss wurde auf die verschiedenen Social-Media-Präsenzen der Bundeswehr eingegangen, die vor allem dazu dienen, nach der Aussetzung der Wehrpflicht 2011 neue Soldat*innen zu rekrutieren. Abschreckendstes Beispiel ist dabei die WhatsApp-Serie „KSK“. In der Diskussion ging es vor allem um die Frage, wie mensch gegen militärische Digitalisierung und Rekrutierung im Internet aktiv werden könne. Neben antimilitaristischen Informationskampagnen im Internet wurde dabei immer auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, sich im analogen Leben zu organisieren, um deutliche Zeichen gegen die Bundeswehr im virtuellen wie im realen öffentlichen Raum setzen zu können.

 

Abschlussdiskussion zu Antimilitaristischen Perspektiven

Am Podium Abschlussrunde des Workshoptages nahmen Vertreter*innen vom Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart, der Initiative NoWar Berlin und dem Berliner (nomadischen) Antikriegscafé teil, die zu Beginn ihre Gruppen Aktivitäten kurz vorstellten. Anschließend beantworteten sie Fragen zum Verhältnis von Kapitalismus und Krieg, ihrer antimilitaristischen Perspektive und danach, welche konkreten praktischen Initiativen gegen Krieg und Militarisierung zukünftig auf der Agenda antimilitaristischer Praxis stehen sollten. Die Antworten im einzelnen dokumentieren wir in einem Audiomitschnitt. Tenor der Antworten war, dass es in Zeiten zunehmender Militarisierung notwendig ist, sich in antimilitaristischen Basisgruppen, die sich klar gegen reaktionäre und rechte Bestrebungen abgrenzen, zu organisieren und eine deutliche Ablehnung von Krieg und Kapitalismus, Militarisierung und Patriarchat in die Öffentlichkeit zu tragen. Antimilitarismus wurde dabei von keine*r der Teilnehmer*innen als bloße Ein-Punkt-Bewegung verstanden, denn eine Welt ohne Krieg und Militarismus ist ohne die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse nicht denkbar. Die Antworten auf die Frage nach zukünftigen antimilitaristischen Initiativen waren vielfältig. Im wesentlichen wurde auf der einen Seite internationale Solidarität mit fortschrittlichen Kräften in Kriegsgebieten wie beispielsweise in Kurdistan als möglicher Aktivitätsschwerpunkt genannt, wie ein Vertreter von Tatort Kurdistan in einem Statement vor allem mit Blick auf Rojava betonte. Auf der anderen Seite wurde der Blick auf die Verhältnisse hier gerichtet und betont, dass hier in der BRD der Krieg beginnt und es auch hier genug Ansatzpunkte für antimilitaristisches Engagement gibt, wie zum Beispiel Militärtransporte oder – wie die Erwerbsloseninitiative BASTA! feststellte – im Alltag gegen die Rekrutierungsbestrebungen der Bundeswehr vorzugehen. Einig waren sich alle, dass beide Seiten der antimilitaristischen Medaille auf dem nächsten Rheinmetall-entwaffnen!-Camp in Unterlüß nächstes Jahr zusammengebracht und diskutiert werden können.

Audiomittschnitt der Abschlussdiskussion

 

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Offenes Treffen am 19. Dezember 2018: Antimilitaristischer Jahresrück- und Ausblick http://nowar.blogsport.de/2018/11/22/offenes-treffen-am-19-dezember-2018-antimilitaristischer-jahresrueck-und-ausblick/ http://nowar.blogsport.de/2018/11/22/offenes-treffen-am-19-dezember-2018-antimilitaristischer-jahresrueck-und-ausblick/#comments Wed, 21 Nov 2018 23:40:12 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/11/22/offenes-treffen-am-19-dezember-2018-antimilitaristischer-jahresrueck-und-ausblick/

2018 gab es bundesweit viele antimilitaristische Aktionen: Störungen von Aufritten der Bundeswehr, Sabotage und Markierung von militaristischer Infrastruktur und Rüstungskonzernen sowie das Camp »Rheinmetall entwaffnen« in Unterlüß. Inhaltlicher Schwerpunkt aus antimilitaristischer Perspektive waren die Proteste gegen den türkischen Angriff auf Afrin und die internationale Solidarität mit Rojava. Darüber hinaus wurde die Werbeoffensive der Bundeswehr, die den öffentlichen Raum mit militaristischer Propaganda überzog, durch kreative Aktionen gestört. Größere mediale Aufmerksamkeit erreichten auch die Proteste gegen die Aktionärsversammlung von Rheinmetall und der Auftritt der Bundeswehr im SchwuZ. In Berlin gab es Proteste beim Kriegsministerium anlässlich des Tags der offenen Tür der Bundesregierung. Auch das Workshop-Wochenende »Antimilitaristische Perspektiven« im November sorgte für Gesprächsstoff. Bei unserem offenen Treffen im Dezember wollen wir aus antimilitaristischer Sicht auf das Jahr 2018 zurückblicken und uns die verschiedenen Aktivitäten in Berlin und anderen Orten ins Gedächtnis rufen. Außerdem wollen wir gemeinsam über mögliche Themen und Aktionen im neuen Jahr diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Dezember 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Offenes Treffen am 21. November 2018: Kein Werben fürs Töten und Sterben! http://nowar.blogsport.de/2018/10/20/offenes-treffen-am-21-november-2018-kein-werben-fuers-toetenund-sterben/ http://nowar.blogsport.de/2018/10/20/offenes-treffen-am-21-november-2018-kein-werben-fuers-toetenund-sterben/#comments Sat, 20 Oct 2018 12:51:08 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/10/20/offenes-treffen-am-21-november-2018-kein-werben-fuers-toetenund-sterben/

Nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht 2011 muss die Bundeswehr auf dem Arbeitsmarkt um Nachwuchs für ihr Mordshandwerk konkurrieren. Seitdem ist die Bundeswehr mit groß angelegten Werbekampagnen überall präsent. Sei es mit Plakaten auf Werbetafeln, in Bahnen und Bussen oder mit sogenannten Jugendoffizieren in Schulen, Universitäten, Messen und Jobcentern. Auch im Internet auf diversen Social-Media-Kanälen oder mit Serien wie »Die Rekruten« auf Youtube versucht sie Menschen für sich zu gewinnen. Sinn und Zweck dieser Kampagnen ist es zum einen, die Bundeswehr als normale Arbeitgeberin mit spannenden Einsatzgebieten darzustellen. Doch Soldat*in ist kein Beruf wie jeder andere. Die Realität, in Krieg und Besatzung töten zu müssen oder getötet zu werden, wird dabei bewusst verschleiert. Zum anderen sollen diese Kampagnen für gesellschaftliche Akzeptanz der Bundeswehr und damit für die kriegerische Außenpolitik der BRD sorgen und sind damit ein wesentlicher Motor der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Beim offenen Treffen wollen wir über die verschiedenen Werbemaßnahmen der Bundeswehr informieren und gemeinsam überlegen, was wir dagegen tun können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. November 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

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Antimilitaristische Perspektiven 10. November 2018 in Berlin http://nowar.blogsport.de/2018/10/11/antimil-tag/ http://nowar.blogsport.de/2018/10/11/antimil-tag/#comments Thu, 11 Oct 2018 17:07:58 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/10/11/antimil-tag/

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs verschärft sich die Konkurrenz zwischen den kapitalistischen Großmächten um den Zugang zu Rohstoffen, Märkten und Einflusssphären. Kriegerische Auseinandersetzungen nehmen zu. Gleichzeitig gibt es in der BRD derzeit keine starke antimilitaristische Bewegung. Mit unserem Workshoptag wollen wir dazu beitragen diese Lücke zu schließen. Unser Ziel ist es, gemeinsame Bezugspunkte zu finden, um den sich verschärfenden gesellschaftlichen Verhältnissen in Berlin, der BRD und weltweit unseren Widerstand entgegenzusetzen.

Kommt vorbei, diskutiert mit uns in den Workshops und entwickelt mit uns antimilitaristische, antikapitalistische und emanzipatorische Perspektiven!

Für Essen und Getränke werden wir sorgen. Ebenso für eine Kinderbetreuung. Bitte schreibt uns bis zum 7. November an nowar@riseup.net, wie viele Kinder in welchem Alter betreut werden sollen. Die SFE ist dank eines Fahrstuhls barrierearm zu erreichen. Bitte meldet euch unter 01521 62 67 860, da für die Benutzung des Aufzuges ein Schlüssel benötigt wird.

» Programm
» Programmflyer als PDF

Timetable

12:00 | Ankommen und Begrüßung
13:00 | Workshop-Phase 1
14:30 | Pause
15:30 | Vorstellung der Ergebnisse 1
16:00 | Workshop-Phase 2
18:00 | Pause
18:30 | Vorstellung der Ergebnisse 2
19:00 | Abschlussdiskussion

Ort

Schule für Erwachsenenbildung (SFE Berlin)
Gneisenaustraße 2a * 10961 Berlin
U6 / U7 Mehringdamm
2. Hof * Aufgang 3 * 3. Etage

Workshop-Phase 1

Für was eigentlich?!
Humanitäre Einsätze für Menschenrechte und Frauen*, für Sicherheit und unsere Werte. Dafür gibt es die Nato, dafür braucht die EU eine Armee und dafür zieht auch die Bundeswehr immer selbstverständlicher in den Krieg gegen ›Schleuser‹, ›Schurkenstaaten‹ und ›Terroristen‹. Das erzählen sie uns, aber wir glauben ihnen nicht. Worum im Kapitalismus tatsächlich Krieg geführt wird, wollen wir uns mit euch deswegen ein bisschen genauer angucken.
→ Bildung ohne Bundeswehr Hamburg

Türkei, Deutschland und Krieg in Kurdistan
Die Rüstungszusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei hat eine lange, unrühmliche Geschichte. Aktuell sichtbar ist sie durch die Invasion und Besatzung des kurdischen Afrin (Nordsyrien) durch die türkische Armee, auch mit deutschen Waffen und deutscher Duldung. Wir wollen euch von dieser historischen Komplizenschaft, ihrer Aktualität und dem Widerstand dagegen berichten.
→ Kampagne TATORT Kurdistan

Feministische Militärkritik
Das Militär ist eine männerdominierte Institution, Heterosexismus und sexuelle Belästigung sind dort an der Tagesordnung. Wir wollen uns mit dem Zusammenhang von Militarismus und Patriarchat und mit feministischen Positionen zu Krieg und Frieden beschäftigen. Dabei wollen wir unter anderem über Geschlechterkonstruktionen im Militär und über die unterschiedlichen Ansätze und die Praxis feministischer Militärkritik sprechen. Wir wollen gemeinsam darüber diskutieren wie ein feministischer Standpunkt gegen Krieg und Militär aussehen kann und welche Möglichkeiten einer antipatriarchalen Praxis es innerhalb der antimilitaristischen Bewegung geben kann.
→ NoWar Berlin

»Die Schlacht ums menschliche Gehirn hat begonnen«
Ziel des Workshops ist, das Thema ritualisierte Gewalt zur Sprache zu bringen. Es geht um systematische Gewalt zur Manipulation von Menschen, zur sexuellen Ausbeutung bis hin zum perfekten Soldaten*.
→ Antikriegscafé Berlin

Workshop-Phase 2

Fluchtursachen bekämpfen
Krieg, Umweltzerstörung, Armut und Ausbeutung führen dazu, dass Menschen fliehen müssen. Geflüchtete kommen unter anderem aus Syrien, Afghanistan und Somalia – Länder, in denen verheerende Kriege wüten. Auf die selbst verursachten Auswirkungen der imperialistischen Politik reagiert der deutsche Staat mit verschärfter Abschottung und Repression gegen Geflüchtete. Wir wollen über den Zusammenhang von Kriegspolitik, Kapitalismus und Flucht diskutieren. Was können wir dem als Bewegung entgegensetzen und warum ist es wichtig zu diesem Thema politisch zu arbeiten?
→ Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart

Jobcenter und Bundeswehr gemeinsam gegen den Frieden
Als Erwerbsloseninitiative wollen wir mit euch einen Blick auf die Verflechtungen der Bundesagentur für Arbeit und der Bundeswehr werfen. Davon ausgehend wollen wir diskutieren, wie Basisorganisationen und Antimilitarismus sich gegenseitig unterstützen können.
→ BASTA! Erwerbsloseninitiative Berlin

Militärische Digitalisierung
Digitalisierung ist ein gesellschaftlicher Prozess, der auf Basis von computergestützter Datenverarbeitung alle Lebensbereiche verändert. Digitale Assistent*innen verändern nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Kriegsführung. Wie könnten Kriege zukünftig geführt werden? Was bedeutet eigentlich CyberWar? Welche Rolle spielt die Kooperation von Militär mit Internetriesen wie zum Beispiel Google? Wie digitalisiert sich die Bundeswehr? Nach einem kurzen Input wollen wir über antimilitaristische Perspektiven auf die Kriege der Zukunft im Zeitalter der Digitalisierung diskutieren.
→ Antikriegscafé Berlin

Abschlussdiskussion zu Antimilitaristischen Perspektiven

Die Militarisierung schreitet voran, der Militärhaushalt steigt immer weiter, Waffenexporte boomen und die Bundeswehr ist weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt. Angesichts der Zunahme von Kriegen und der Aufrüstung der Bundeswehr brauchen wir dringend eine größere antimilitaristische Bewegung. Wir wollen gemeinsam darüber diskutieren weshalb wir uns antimilitaristisch engagieren und welche Bedeutung wir dem Antimilitarismus beimessen. Außerdem wollen wir über die Perspektiven und langfristigen Ziele des antimilitaristischen Kampfes sprechen. Dabei wollen wir auch die Aktionsformen und Methoden antimilitaristischer Praxis beleuchten. Was könnten Schwerpunkte antimilitaristischer Arbeit sein und welchen Zusammenhang sehen wir zwischen Krieg, Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat? Zur Diskussion haben wir verschiedene antimilitaristische Initiativen eingeladen.

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Kein Tag der offenen Tür für Krieg und Militär http://nowar.blogsport.de/2018/09/22/kein-tag-der-offenen-tuer-fuer-krieg-und-militaer/ http://nowar.blogsport.de/2018/09/22/kein-tag-der-offenen-tuer-fuer-krieg-und-militaer/#comments Sat, 22 Sep 2018 13:25:10 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/09/22/kein-tag-der-offenen-tuer-fuer-krieg-und-militaer/

Indymedia: Am Wochenende vom 25. und 26. August fand bereits zum 20. Mal der Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin statt. An diesen Tagen öffnen das Bundeskanzleramt, das Bundespresseamt und alle Bundesministerien ihre Türen für die Öffentlichkeit. Darunter auch das Kriegsministerium, das die Gelegenheit nutzt Werbung für seine kriegerische Politik und die Bundeswehr als gute Arbeitgeberin zu machen und dafür schweres Gerät wie Panzer, das Kampfflugzeug Tornado und die Bundeswehr-Erbsensuppe auffährt.

Gegen dieses Militärspektakel protestierten Antimilitarist_innen, indem sie vor dem Kriegsministerium die Bushaltestelle der Shuttlebuslinie Blau, die Besucher_innen kostenlos von einem Ministerium zum anderen chauffiert, symbolisch außer Betrieb nahmen. Dazu wurde das Haltestellenschild mit pinkem Stoff verhängt, auf dem stand: „Haltestelle außer Betrieb“. Das Bushaltestellehäuschen wurde ebenfalls mit pinkem Stoff umwickelt, auf dem stand: „Kein Tag der offenen Tür für Krieg und Militär – Krieg beginnt hier“. An die Seiten des Häuschens wurden statt der Werbung Schilder mit der Aufschrift „Bundeswehr und Nato auflösen“ und „Kein Werben fürs Sterben“ angebracht. Neben das Häuschen stellten sie einen Aufsteller auf, auf dem zu lesen war: „Bundeswehr raus aus Afghanistan, Mali und Syrien“ und „Bundeswehr: Bewaffneter Arm des deutschen Kapitals“. An das Häuschen wurde noch ein Sarg gelehnt, um den tödlichen Charakter von Militäreinsätzen zu verdeutlichen.

» Text mit Fotos auf Indymedia

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Camp vom 29. August. – 04. September: Rheinmetall entwaffnen. Krieg beginnt hier http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/camp-vom-29-august-04-september-rheinmetall-entwaffnen-krieg-beginnt-hier/ http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/camp-vom-29-august-04-september-rheinmetall-entwaffnen-krieg-beginnt-hier/#comments Sat, 28 Jul 2018 10:19:50 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/camp-vom-29-august-04-september-rheinmetall-entwaffnen-krieg-beginnt-hier/

Unter dem Motto „Krieg beginnt hier – Rheinmetall entwaffnen“ wird es rund um den diesjährigen Antikriegstag am 1. September Aktionen am Rheinmetall-Standort in Unterlüß geben. Rheinmetall besteht in Unterlüß in der Südheide seit 1899 und ließ im 2. Weltkrieg Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter*innen und jüdische Frauen aus dem KZ Bergen-Belsen Waffen herstellen. Heute baut die Rheinmetall Waffe Munition GmbH dort u.a. Kampfpanzer wie Leopard 2. Das Unternehmen betreibt dort auch ein 50 qkm großes Erprobungsgelände für Munition und Waffen. Es wirbt damit, dass es das größte in Europa ist. Das Camp beginnt am 29. August, es gibt verschiedene Workshops und unter anderem eine Exkursion zum NATO-Truppenübungsplatz Bergen. Die überregionale Demonstration findet am Sonntag, dem 2. September, in Unterlüß statt.

Infos zum Camp und Demo

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Offenes Treffen von NoWar am 15. August http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/offenes-treffen-von-nowar-am-15-august/ http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/offenes-treffen-von-nowar-am-15-august/#comments Sat, 28 Jul 2018 09:26:52 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/offenes-treffen-von-nowar-am-15-august/

Bei unserem offenen Treffen im August sprechen wir über aktuelle Themen wie Militarisierung, Bundeswehr-Aufritte im öffentlichen Raum und die deutsche Kriegspolitik. Wir überlegen gemeinsam welche Aktionen wir als nächstes machen und wollen Texte für unsere antimilitaristische Zeitung zusammentragen. Hast du Lust dich gegen Krieg und Militarisierung zu engagieren? Dann schau doch bei unserem Treffen vorbei.

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. August 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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SAVE THE DATE – Antimilitaristische Perspektiven 10. November 2018 in Berlin http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/antimil-perspektiven/ http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/antimil-perspektiven/#comments Sat, 28 Jul 2018 09:22:46 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/07/28/antimil-perspektiven/

2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Dies nehmen wir zum Anlass, um die heutige Situation zu analysieren und antimilitaristische Perspektiven zu diskutieren. Kriegerische Auseinandersetzungen nehmen wieder zu. Grund dafür ist die verschärfte Konkurrenz zwischen kapitalistischen Großmächten um Zugang zu Rohstoffen, Märkten und Einflusssphären. Gleichzeitig gibt es in der BRD derzeit keine starke antimilitaristische Bewegung. Eine gemeinsame Klammer, Antimilitarismus deutlichen Ausdruck zu verleihen, fehlt. Wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist, die Lücke zu schließen und den sich verschärfenden gesellschaftlichen Verhältnissen etwas entgegen zu setzen.

Am 10. November 2018 organisieren wir einen Workshop-Tag mit dem Ziel, unsere Analysen zu teilen, uns auszutauschen, kennenzulernen und was zu tun! Unser Ziel ist es, gemeinsame Bezugspunkte zu finden, um der kriegerischen Politik der BRD und ihrer Verbündeten in Berlin und darüber hinaus mit klaren antimilitaristischen, antikapitalistischen und emanzipatorischen Perspektiven und Aktionen begegnen zu können.

Themen der Workshops sind unter anderem Krieg und Kapitalismus, deutsche Rüstungsexporte, Krieg und Flucht, feministische Militärkritik sowie Wissenschaft und Krieg.

» Ankündigungsflyer als PDF

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Offenes Treffen am 18. Juli 2018: Tag der offenen Kriegspropaganda http://nowar.blogsport.de/2018/06/24/offenes-treffen-am-18-juli-2018-tag-der-offenen-kriegspropaganda/ http://nowar.blogsport.de/2018/06/24/offenes-treffen-am-18-juli-2018-tag-der-offenen-kriegspropaganda/#comments Sun, 24 Jun 2018 18:35:00 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/06/24/offenes-treffen-am-18-juli-2018-tag-der-offenen-kriegspropaganda/

Am 25. und 26. August ist der Tag der offenen Tür der Bundes­regierung. An diesen Tagen lädt das Bundeskanzler*innenamt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt zu öffentlichen Veranstaltungen ein, um die Arbeit der Ministerien kennenzulernen. Bei dieser Gelegenheit veranstaltete das Kriegsministerium letztes Jahr eine Werbeshow für die Bundeswehr. So wurden letztes Jahr ein Tornado-Kampflugzeug und verschiedene Panzermodelle auf dem Hof des Kriegsministeriums ausgestellt. Auch dieses Jahr ist wieder ähnliches Werben fürs Sterben zu erwarten. Deshalb wollen wir uns bei diesem offenen Treffen darüber unterhalten, was wir gegen dieses Militärspektakel unternehmen können. Davor gibt es einen kurzen Input über die aktuelle Kriegspolitik der BRD. Anlässlich des Tages der offenen Tür der Bundesregierung informieren wir kurz über aktuelle Kriegseinsätze der Bundeswehr, über die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik unter deutscher Führung und über die aggressive Politik der Nato mit deutscher Beteiligung. Dieser Input dient auch dazu, unser geplantes antimilitaristisches Workshopwochenende zu »Antimilitaristischen Perspektiven« am 10. November 2018 vorzubereiten.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Juli 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

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Adbustings rund um den Reichstag zum Tag der Bundeswehr http://nowar.blogsport.de/2018/06/11/adbustings-rund-um-den-reichstag-zum-tag-der-bundeswehr/ http://nowar.blogsport.de/2018/06/11/adbustings-rund-um-den-reichstag-zum-tag-der-bundeswehr/#comments Mon, 11 Jun 2018 14:35:35 +0000 Administrator Allgemein http://nowar.blogsport.de/2018/06/11/adbustings-rund-um-den-reichstag-zum-tag-der-bundeswehr/

Indymedia: Wer heute am Tag der Bundeswehr in Berlin zwischen Reichstag und Kanzler*innenamt entlang flaniert, erlebt eine Überraschung. Blickt man in die Werbevitrinen, könnte man meinen, die Bundeswehr hätte eine neue Werbekampagne aufgelegt. In einer Mischung aus den Designs der “Mach-was-zählt”-Kampagne und der Werbung für den heutigen Tag der Bundeswehr sprechen die dort hängenden Plakate scheinbar aus der Position der Militärs die Passant*innen an. Doch auf den zweiten Blick erschließt sich, dass es sich um subversive Fälschungen des Kollektivs „Bundeswehr enttarnen“ handelt.

» Text mit Fotos auf Indymedia

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