Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Offenes Treffen am 18. April 2018: Rheinmetall entrüsten!

Rheinmetall ist das größte deutsche Rüstungsunternehmen und stellt Kanonen für Panzer und Artillerie sowie Munition und andere Waffentechnik her. Der Umsatz der Rheinmetall-Rüstungssparte ist 2017 um drei Prozent auf gut drei Milliarden angestiegen. Rheinmetall ist einer der Profiteure des Krieges der türkischen Regierung gegen den kurdischen Kanton Afrîn in Nordsyrien. Die türkische Armee greift seit Mitte Januar zusammen mit dschihadistischen Verbänden die kurdischen Gebiete in Nordsyrien an. Ihre Leopard-2-Panzer entstammen der deutschen Waffenschmiede Rheinmetall. Rheinmetall soll außerdem die Aufrüstung von 100 der insgesamt 350 Leopard-Panzer, die sich in türkischem Besitz befinden, durchführen. Der Konzern betreibt das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark, dort wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Am 8. Mai 2018 findet die Hauptversammlung der Rheinmetall AG um 10 Uhr, im Maritim Hotel in Berlin statt. Diese Versammlung der Kriegsprofiteur*innen wollen wir nicht ungestört über die Bühne gehen lassen. Bei unserem offenen Treffen im April wollen wir über Rheinmetall sprechen und überlegen wie wir unseren Protest gegen Rheinmetall am 8. Mai auf die Straße tragen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. April 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Offenes Treffen von NoWar Berlin am 21. März 2018

Die Berliner Erwerbsloseninitiative Basta wirft beim Offenen Treffen einen Blick auf die seit Jahren bestehende Kooperation zwischen Bundeswehr und der Bundesagentur für Arbeit. So präsentiert sich die Bundeswehr auf tausenden Veranstaltungen in Berufsinformationszentren, Schulen oder beim Volksfest als gewöhnlicher Arbeitgeber. Gleichzeitig wurde in der Bundesagentur für Arbeit, verantwortlich unter anderem für die Jobcenter, durch den ehemaligen Offizier Frank Weiße ein militärisches Denken verankert. Führung und Disziplin ziehen sich so seit Jahren durch die Strukturen der Bundesagentur. Das diese nun auch als ein Auffangbecken für ausrangierte Militärs beworben wird, ist nur ein weiterer Baustein dieser Allianz.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. März 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

Veranstaltung am 20. Februar: Lieber tot als rot


Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär wollen wir in der Diskussion mit Malte Meyer anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund gehen. Im Zentrum sollen außerdem die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten sowie Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990 stehen.

Referent: Malte Meyer (lebt in Köln und beschäftigt sich seit längerem mit historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik)

Dienstag, 20. Februar 2018 | BAIZ | Schönhauser Allee 26A | 19 Uhr | Kosten: 2,00 Euro

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Hellen Panke e. V. in Kooperation mit der FAU Berlin und der antimilitaristischen Initiative NoWar Berlin, mit freundlichen Herberge des BAIZ.

Offenes Treffen am 17. Januar 2018: Bundeswehr raus aus Afghanistan

Die Mitte Dezember 2017 hat der Bundestag sieben Kriegs­einsätze der Bundeswehr um drei Monate verlängert. Dazu gehört neben den Einsätzen in Mali, Südsudan, Irak und im Mittelmeer auch der Einsatz in Afghanistan. Dort ist die Bundeswehr seit 2001 am Krieg und an der Besatzung beteiligt. Auf den ISAF-Einsatz folgte seit 2015 die »Resolute Support Mission«, die aktuell bis zum 31. März 2018 befristet ist und an der sich bis zu 980 Soldat*innen beteiligen. Der Nato-Krieg hat für die Bevölkerung Leid und Zerstörung gebracht. Tausende Afghan*innen sind durch Bombardierungen und Drohnenangriffe ums Leben gekommen. Wir wollen uns bei unserem offenen Treffen mit der Rolle der Bundeswehr in Afghanistan beschäftigen. Des Weiteren werden wir auf die linken Organisationen in Afghanistan eingehen, die gegen die Nato-Besatzung, die Taliban und gegen die Warlords kämpfen. Dazu gehören die Solidaritätspartei Afghanistans und RAWA (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan). Außerdem wollen wir überlegen, welche Aktionen wir gegen die kommenden Mandatsver­längerungen im März 2018 in Berlin organisieren können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. Januar 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Protest vor Hotel der Berliner Kriegskonferenz

Indymedia: Am 28. November haben sich Antimilitarist*innen spontan mit einem Transparent mit der Aufschrift „Gegen die Berliner Kriegskonferenz“ und pinken Fahnen vor das Hotel andel‘s in der Landsberger Allee 106 gestellt. An einem Eingang zum Hotel stand ein Polizeifahrzeug, außerdem war Security vom Hotel vor Ort. Ein Angestellter des Hotels, der wohl um das Image des Hotels besorgt war, wies die Aktivist*innen darauf hin, bei der Aktion nicht das Hotel-Logo zu fotografieren. Nachdem die Aktivist*innen noch auf die andere Straßenseite gegangen waren, um Flyer an Passant*innen zu verteilen, kamen Polizisten und nahmen von zwei Menschen die Personalien auf und sprachen einen Platzverweis für den Bereich um das Hotel aus.

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Offenes Treffen am 20. Dezember 2017: Antimilitaristischer Jahresrück- und Ausblick

2017 gab es bundesweit viele antimilitaristische Aktionen: Störungen von Aufritten der Bundeswehr, Sabotage und Markierung von militaristischer Infrastruktur und Rüstungskonzernen sowie das War-Starts-Here-Camp am GÜZ in Letzlingen. Inhaltlicher Schwerpunkt auch aus antimilitaristischer Perspektive waren die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Darüber hinaus wurde die Werbeoffensive der Bundeswehr, die den öffentlichen Raum mit militaristischer Propaganda überzog, durch kreative Aktionen gestört. Größere mediale Aufmerksamkeit erreichten auch die Proteste gegen die Truppenverlegung der Nato inklusive der Bundeswehr durch Deutschland ins Baltikum. Außerdem gab es auch dieses Jahr bundesweit Proteste gegen den Tag der Bundeswehr. In Berlin sorgte die Störung des Bittgottesdienstes während des Kirchentags mit Militärbischof Rink und Kriegsministerin von der Leyen für Aufmerksamkeit. Bei unserem offenen Treffen im Dezember wollen wir aus antimilitaristischer Sicht auf das Jahr 2017 zurückblicken und uns die verschiedenen Aktivitäten in Berlin und anderen Orten ins Gedächtnis rufen. Außerdem wollen wir gemeinsam über mögliche Themen und Aktionen im neuen Jahr diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. Dezember 2017 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Soliparty: Bundeswehr wegtanzen

Soliparty für antimilitaristische Initiativen und Repressionskosten. Störaktionen gegen die Bundeswehr und vielfältige Anti-Kriegs-Proteste sind dringend notwendig, angesichts von deutschen Rüstungsexporten, Bundeswehr-Werbung, Militärforschung und weltweiten Kriegseinsätzen der Bundeswehr. Die antimilitaristische Praxis ist mit Kosten verbunden. Deshalb veranstalten wir wieder einmal eine Soliparty, um viele weitere antimilitaristische Aktivitäten zu finanzieren und auch um von Repression Betroffene zu unterstützen. Kommt rum. Es gibt leckere Cocktails und feine Mukke.

Konzert — 22:30 Uhr
  • Die Diebin
  • Option Weg
  • DJ*anes — 00:30 Uhr
  • Klang vor Stellung | Mashups/Electricplayground
  • Jalla und Nina Unschuld | All Time Favorites
  • m.phase & isita pony (Parole Ponyhof!) | Electric Ride
  • Samstag | 16.12.2017 | 22 Uhr | Supamolly |
    Jessnerstraße 41 | Berlin-Friedrichshain

    » Party-Flyer als PDF

    Kein Raum für Macker und Sexisten. No means No! Only Yes means Yes! Wir wollen, dass sich alle auf unserer Party wohlfühlen können. Diskriminierendes Verhalten hat hier keinen Platz. Es wird ein Awareness-Team geben.

    Offenes Treffen am 15. November 2017: Kriegseinsätze beenden

    Die Bundeswehr ist weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt. Mitte Oktober hat die Bundesregierung sieben Kriegseinsätze der Bundeswehr um drei Monate verlängert. Etwa 3700 Soldat*innen der Bundeswehr befinden sich momentan in 16 verschiedenen Einsätzen im Ausland. Über Tausend sind im Rahmen der UN-Mission MINUSMA in Mali, auch deutsche Transport- und Kampfhubschrauber sind dort stationiert. Die offizielle Begründung des Einsatzes lautet »Friedenssicherung«. Geopolitische und wirtschaftliche Interessen sind jedoch die Gründe für die Militäreinsätze. Mali verfügt über Uran- und Ölvorkommen und im angrenzenden Niger liegen Uranminen, die vor allen von französischen Konzernen ausgebeutet werden. Seit 2001 sind die Bundeswehr und andere internationale Truppen in Afghanistan stationiert. Mit 980 Soldat*innen ist Deutschland zweitgrößter Truppensteller von »Resolute Support«. Nach 16 Jahren Krieg und Besatzung bleibt die Lage in Afghanistan katastrophal. Die Besatzungstruppen sind dabei ein Teil des Problems und nicht der Lösung. Abschiebungen stoppen! Bundeswehr raus aus Afghanistan! Bei unserem offenen Treffen im November wollen wir über die aktuellen Kriegseinsätze der Bundeswehr sprechen und gemeinsam überlegen, wie wir dagegen aktiv werden können.

    Offenes Treffen | Mittwoch | 15. November 2017 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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    Offenes Treffen am 18. Oktober 2017: Gegen die Berliner Kriegskonferenz

    Am 28. und 29. November 2017 findet die Berlin Security Conference (BSC) im Hotel Andel‘s Berlin in der Landsberger Allee 106 statt. Die Konferenz wird von der Zeitung »Behörden-Spiegel« organisiert und stellt eine internationale Zusammenkunft von Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen, der Nato und der Bundeswehr sowie Politiker*innen dar. Sponsor*innen sind unter anderem die Rüstungsunternehmen Heckler & Koch, RUAG, Thales und ThyssenKrupp. Bei der BSC findet auch eine Ausstellung der beteiligten Unternehmen statt, die dort für ihr Kriegsgerät werben können. Das Motto der Konferenz lautet: »Europa unter Druck – Sicherheit und Verteidigung in unberechenbaren Zeiten«. Das Partnerland der Konferenz in diesem Jahr ist Schweden. Dort soll 2018 die Wehrpflicht wiedereingeführt werden. In Schweden wurde im September ein Militärmanöver in der Ostsee durchgeführt. Gegen die größte Militär-Übung in Schweden seit 20 Jahren gab es Proteste von Kriegsgegner*innen wie zum Beispiel in Göteborg. Bei unserem offenen Treffen wollen wir über die BSC sprechen und gemeinsam überlegen wie wir gegen die Kriegskonferenz aktiv werden können.

    Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Oktober 2017 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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    Storkow: Aktion gegen den Tag der Bundeswehr

    Indymedia: „Am 10. Juni 2017 findet bundesweit der so genannte Tag der Bundeswehr statt. Auch in Storkow präsentiert sich die Bundeswehr mit Hubschraubern und Panzern der Bevölkerung. Wir wollen das Militärspektakel nicht unkommentiert über die Bühne gehen lassen und haben deshalb drei Ortstafeln von Storkow antimilitaristisch verändert. Wir haben die Schilder mit neuen Bezeichnungen wie „Kriegsstadt Storkow“ und Parolen „War starts here“ und „Kriege beenden – Bundeswehr abschaffen“ und „Keinen Tag der Bundeswehr“ beklebt.
    » Indymedia-Beitrag zur Aktion mit Fotos
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