Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Offenes Treffen am 20. November 2019: Solidarität mit Rojava!

Derzeit führt die türkische Armee einen Angriffskrieg im Norden und Osten Syriens mit der offiziellen Begründung, eine „Sicherheitszone“ einzurichten. Doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Angriff auf die sich seit 2011 dort etablierenden demokratischen Strukturen. Die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien, besser bekannt unter ihrem kurdischen Namen Rojava, ist nach dem demokratischen Konföderalismus organisiert. Damit werden emanzipatorische, basisdemokratische und feministische Ansätze in die Tat umgesetzt. Die Selbstverteidigungseinheiten der YPG und die Frauenkampfverbände YPJ spielten zudem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den IS in Syrien. Auf den Rückzug der USA aus der Region folgte der Einmarsch der türkischen Armee, der Mord an und Flucht und Vertreibung von unzähligen Menschen zur Folge hat und der das emanzipatorische Projekt Rojava akut in seiner Existenz bedroht. Tatkräftig unterstützt wurde dieser Angriff im Vorfeld durch deutsche Rüstungsexporte, die sich bereits in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf 250,4 Millionen Euro beliefen.

Beim offenen Treffen wollen wir über das emanzipatorische Projekt Rojava und über die aktuelle Lage informieren und uns darüber austauschen, wie wir unsere Solidarität mit Rojava ausdrücken können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. November 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

26.11. Kundgebung gegen Berlin Security Conference

Am 26.11. treffen sich bei der Berlin Security Conference ranghohe Militärs, Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen und verschiedene Kriegsminister*innen. Verhandelt wird dort über die Sicherheit und Zukunft von Menschen. Dieses Jahr ist das Schwerpunktland Italien. Das Italien, das Seenotretter*innen kriminalisiert und unter anderen für die Abschottung Europas steht. Und so ist es nur folgerichtig, dass auf der Konferenz Unternehmen wie Leonardo, das die Drohnen für Frontex herstellt, präsent sind. Doch auch deutsche Unternehmen wie Rheinmetall, mit dessen Waffen derzeit in Rojava gemordet wird, sind vertreten.

Auf der Konferenz treffen sich die Verantwortlichen für das Sterben im Mittelmeer, für die Festung Europa und für die Kriege die mit ihren Waffen und Armeen geführt werden.

Kundgebung gegen das Treffen
von Rüstungsindustrie, Politik und Militär
26.11.2019 | 17 Uhr | Landsberger Allee 106

Rheinmetall Entwaffnen Berlin

Crossmedia GmbH in Kreuzberg angegriffen

Quelle Indymedia: „‚Krieg beginnt hier‘ ist mehr als ein antimilitaristischer Slogan und trifft bei der Crossmedia GmbH genau ins Schwarze. Mit der rosa Fassade und den eingeschlagenen Scheiben des Kriegsprofiteurs und wichtigen Bausteins der Heimatfront senden wir solidarische Grüße nach Rojava! Auch in diese Richtung und nach einem neuen Bundeswehreinsatz schielt der deutsche Imperialismus derzeit. Wir wünschen allen Menschen dort und ihrem mutigen Widerstand viel Kraft!“

» Komplette Erklärung

Bericht mit Fotos vom Protest gegen das Bundeswehr-Gelöbnis

Am 12. November 2019 haben sich 100 Menschen an der Demonstration gegen die kriegerische Außenpolitik der BRD und den Angriffskrieg der Türkei gegen Rojava unter dem Motto „64 Jahre – Kein Grund zu feiern – Bundeswehr abschaffen“ beteiligt. Die Demonstration begann um 9 Uhr am Potsdamer Platz. Am Kriegsministerium und an der türkischen Botschaft gab es Zwischenkundgebungen. Die Berliner Polizei hatte eine Allgemeinverfügung erlassen und den Bereich um den Platz der Republik weiträumig abgesperrt. Es gab ein massives Polizeiaufgebot, inklusive Reiter*innen-Staffel und Hunden. Die Demo wurde durch die Polizei noch vor Ebertstraße Ecke Behrensstraße gestoppt – mehr als einen halben Kilometer vom Gelöbnis entfernt.

» Kompletter Bericht von Rheinmetall Entwaffnen Berlin
» Weitere Fotos von der Demo gegen das Gelöbnis
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Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia!

Die Düsseldorfer Werbe-Agentur Crossmedia GmbH mit Zweigstelle in der Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg verdient prächtig an der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Die Crossmedia GmbH ist an der Bundeswehr-Werbekampagne „Mach was wirklich zählt“ beteiligt und produzierte unter anderem die ekelhaften Bundeswehr-Werbe-Serien „Die Rekruten“, „Mali“ und „KSK“.

Wir finden: Werbung fürs Töten und Sterben für deutsche Interessen darf sich nicht lohnen! Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia!

Kundgebung vor der Crossmedia GmbH
13.12.2019 | 17 Uhr | Kohlfurter Straße 41 | Berlin-Kreuzberg

» Mehr Infos unter kreuzberg36.noblogs.org
» Crossmedia über den Zuschlag des Bundeswehr-Werbeetats
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64 Jahre – Kein Grund zu feiern Bundeswehr abschaffen

Am 12. November 2019 feiert die Bundeswehr ihren 64. Gründungstag. Die zentrale Feier soll direkt vor dem Bundestag stattfinden. Mit bundesweiten öffentlichen Gelöbnissen will die Bundeswehr noch stärker in der Öffentlichkeit Präsenz zeigen und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung vergrößern. Dazu passt auch, dass Uniformierte der Bundeswehr künftig umsonst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sollen. Mit Plakaten, Infoständen und Veranstaltungen versucht sich die Bundeswehr in der Gesellschaft zu verankern. Militarismus und Krieg wird in der Werbestrategie der Bundeswehr oft als Computerspiel und Abenteuer propagiert und verharmlost. Mit öffentlichen Gelöbnissen oder auch dem ›Tag der Bundeswehr‹ soll eine Normalität von Militär auf den Straßen geschaffen werden.

Antimilitaristische und Rojava-solidarische Demo
12.11.2019 * 9h * Potsdamer Platz * Berlin

Demoroute: Potsdamer Platz – Kriegsministerium – Türkische Botschaft – Platz der Republik

Die Polizei will mit Auflagen und Verboten verhindern, dass wir in die Nähe des Bundestages kommen. Doch wir lassen uns unseren Protest nicht verbieten!

» Aufruf als PDF
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Offenes Treffen am 16. Oktober 2019: Bundeswehr zerschlagen

Am 12. November 2019 – anlässlich ihres 64-jährigen Bestehens – will die Bundeswehr vor dem Reichstag ein öffentliches Gelöbnis abhalten. Das wollen wir nicht unwidersprochen lassen. Bei unsrem offenem Treffen wollen wir überlegen was wir dem Rekrutengelöbnis entgegensetzen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Oktober 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

Offenes Treffen am 18. September 2019: Antimilitaristisch aktiv in Berlin

Bei unserem offenen Treffen wollen wir das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Unterlüß auswerten und weitere Aktionen planen. Nach gut einer Woche Diskussion und Aktion gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall wollen wir über das Erlebte berichten, Erfolge und Misserfolge besprechen und uns die Frage stellen, wie wir mit der neu gewonnenen Kraft Antimilitarismus in Berlin sichtbar machen können. Falls ihr während des Camps von Repression betroffen wart, kommt vorbei, damit wir gemeinsam solidarisch damit umgehen können. Ansatzpunkte für antimilitarische Aktionen in Berlin gibt es genug: Lobbyvereine der Rüstungsindustrie, Think-Tanks der Kriegsstrateg*innen und nicht zuletzt das Kriegsministerium tummeln sich in Berlin. Der öffentliche Raum wird mit Bundeswehrwerbung überschwemmt, durch mehr feierliche Gelöbnisse sollen auch öffentliche Plätze militarisiert werden. Außerdem hat Deutschland sich zur militärlogistischen Drehscheibe entwickelt: Militärs und ihre Gerätschaften starten hier in Manöver und Kriegseinsätze. Und last but no least: Was tun wenn die türkische Armee das emanzipatorische Projekt Rojava angreift? Gründe, antimilitaristisch aktiv zu sein, finden sich also mehr als genug. Kommt daher zum offenen Treffen, um darüber zu diskutieren, wo wir in Berlin am besten Sand im Getriebe der Kriegsmaschinerie sein können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. September 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

Auf nach Unterlüß – Rheinmetall Entwaffnen

Lasst uns gemeinsam nach Unterlüß zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp fahren: Zusammen wollen wir campen, diskutieren, demonstrieren und blockieren. Am Freitag – ab den frühen Morgenstunden – werden wir die Kriegs-Produktion der Rheinmetall-Fabrik in Unterlüß lahmlegen.

Solibus-Anreise

  • 3. September (Dienstag)
    10:00 Uhr | O-Platz | Tickets für 14 Euro in linken Buchläden
  • Treffpunkte gemeinsame Zuganreise (Queer durchs Land)

  • 4. September (Mittwoch)
    11:30 Uhr | Hauptbahnhof | Gleis 7 zwischen C und D
  • 5. September (Donnerstag)
    11:30 Uhr | Hauptbahnhof | Gleis 7 zwischen C und D
  • Weitere Infos zum Camp
    rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

    Rüstungslobby-Verband markiert – Rheinmetall entwaffnen!

    Quelle Indymedia: Am 14. August 2019 haben antimilitaristische Aktivist*innen in Berlin den Bundesverband für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) in der Friedrichstraße 60 besucht und mit zwei Papiertransparenten und Stencils markiert. Auf den Transparenten steht „Rheinmetall entwaffnen“ und „BDSV-Rüstungslobby zerschlagen“.
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