Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Offenes Treffen am 19. Februar 2020: Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos

Als Folge des deutschen Militarismus und Rassenwahns wurden im Sommer 1942 innerhalb weniger Wochen 250 000 bis 300 000 Menschen aus dem Warschauer Ghetto deportiert und in Treblinka ermordet. Knapp 100 000 jüdische Menschen starben zuvor an Hunger und Erschöpfung. Wer waren diese Menschen, was haben sie gedacht und wie haben sie gelebt? Das geheime Archiv der Gruppe Oyneg Shabes um Emanuel Ringelblum gibt Antworten darauf. Die Gruppe sammelte systematisch Tagebücher, Briefe sowie Berichte zu den Hauskomitees, Flüchtlingszentren und Suppenküchen des Ghettos, führte Interviews und vieles mehr. Das Archiv mit seinen tausenden von Dokumenten konnte nach dem Krieg teilweise aus den Trümmern von Warschau geborgen werden. Die jiddischen und polnischen Texte sind aber bisher nur in Teilen ins Deutsche übersetzt. Der Dokumentarfilm »Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos« von 2018 handelt vom Leben im Warschauer Ghetto und von der Geschichte des Archivs.

Anlässlich des vergangenen Holocaust-Gedenktags am 27.01. wollen wir uns den Film zusammen beim offenen Treffen im Februar anschauen und darüber sprechen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Februar 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Offenes Treffen am 15. Januar 2020: Antimilitaristischer Jahresrück- und Ausblick

2019 gab es viele antimilitaristische Aktionen. Wir wollen das Jahr aus antimilitaristischer Perspektive Revue passieren lassen. Was waren die wichtigen Ereignisse und welche Proteste haben sich entfaltet – in Berlin aber auch bundesweit? Wir wollen aber auch einen antimilitaristischen Blick auf das Jahr 2020 werfen. Was steht bevor und wo wollen wir uns einbringen und Impulse setzten?

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. Januar 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

Büro von ETILAF markiert – Solidarität mit Rojava!

Quelle Indymedia: „Heute am weltweiten Aktionstag der Kampagne riseup4Rojava wurde in der Chausseestraße 101 in Berlin das Büro der „Nationalen Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte“ (ETILAF) markiert. Es wurden Plakate an die Fassade geklebt und „War starts here“ gesprüht. ETILAF unterstützt den Angriffskrieg der Türkei gegen Rojava und wurde von der Bundesregierung finanziell gefördert.“

» Komplette Erklärung

Bericht von der Kundgebung gegen Bundeswehr-Werbeagentur „Crossmedia“

Am Freitag, 13.12.19, beteiligten sich etwa 150 Menschen lautstark und mit vielen Transparenten und schildern an der Kundgebung „Bundeswehr abschaffen – weg mit Crossmedia!“ in Berlin-Kreuzberg. Crossmedia ist zusammen mit der Werbeagentur Castenow für alle „personalwerblichen Maßnahmen“ der Bundeswehr zuständig und hat u.a. die widerlichen Youtube-Serien „Mali“, „Die Rekruten“ und „KSK“ produziert.

» Kompletter Bericht der Stadtteil-Initiative Kreuzberg 36

Bericht: Kundgebung gegen die Kriegskonferenz BSC

Am 26. November 2019 versammelten sich an der Landsberger Allee vor dem „Andels Vienna House“, das Austragungsort der Kriegskonferenz „Berlin Security Conference“ ist, ca. 50 Menschen, um gegen die Festung Europa mit ihrer Kriegsindustrie und ihrem Militär zu protestieren. Auf der Konferenz treffen sich führende Militärs, Vertreter*innen von Rüstungsunternhemen und parlamentarische Politiker*innen. Sponsor*innen sind unter anderem die Rüstungsunternehmen Rheinmetall, Airbus, Krauss-Maffei Wegmann, Leonardo und ThyssenKrupp. Mit ihren Waffen wird aktuell in Rojava gemordet. Außerdem liefern diese Unternehmen nicht nur Fluchtursachen sondern auch gleich die menschenfeindliche Technik zur Durchsetzung des europäischen Grenzregimes.

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Farbangriff auf Berliner Kriegskonferenz

Quelle Indymedia: „‚In der Nacht zum 26. November 2019 haben antimilitaristische Aktivist*innen den Austragungsort der „Berlin Security Conference“, das „Vienna House Andel’s Berlin“ an der Landsberger Allee 106 mit Farbe markiert. Vor den Eingängen zu der Konferenz wurde „WAR STARTS HERE“ gesprüht und rote Farbe wurde sinnbildlich für das Sterben im Mittelmeer, an Grenzübergängen und in Kriegen hinterlassen.“

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Veranstaltungsreihe: Kein Krieg beginnt hier – Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine!

Die Bundeswehr und ihre Verbündeten ölen ihre Kriegsmaschinen. Die Bundeswehr zeichnet sich zum Beispiel verantwortlich für die Logistik für die regelmäßigen Nato-Truppentransporte ins Baltikum quer durch Deutschland und reaktiviert bereits aufgegebene Liegenschaften, um dort Munitionsdepots einzurichten. Gleichzeitig nimmt die Präsenz von Soldat*innen im öffentlichen Raum spürbar zu. Bei regelmäßigen Manövern der Bundeswehr mit und ohne Verbündete wird dafür geübt, dass die Kriegsmaschine reibungslos läuft. Teilweise wird die Bevölkerung dabei sogar in die Übungen mit einbezogen, um die übenden Truppen auf ihre Auslandseinsätze vorzubereiten.

Mit unserer Veranstaltungsreihe wollen wir uns einen Überblick über die militärische Infrastruktur in Deutschland verschaffen mit dem Ziel, Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine streuen. Wir werden konkret Widerstandsformen aus dem Castor-Widerstand angucken und eine erfolgreiche Blockade eines Militärtransportes, um uns davon inspirieren zu lassen. Am Ende der Reihe steht ein gemeinsames Plenum, auf dem wir kommende Aktivitäten planen.

Eine Veranstaltungsreihe von AMAB, (nomadisches) Antikriegscafé, NoWar Berlin

27.11.19, 19:30 Uhr, RegenbogenKino (Lausitzer Straße 22)
Kein Krieg beginnt hier – Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine! von Antikriegscafé. Bei der Veranstaltung werden die politischen und militärischen Hintergründe und Zusammenhänge der aktuellen NATO-Manöver, Truppenstationierungen in Osteuropa und der dafür benötigten Transporte aufgezeigt.

04.12.19, 19:30 Uhr, RegenbogenKino (Lausitzer Straße 22)
Militärtransporte blockieren: Ein historischer Rückblick mit besonderen Focus auf die Blockade 2008 gegen die Nato-Response-Force von der Antimilitaristischen Aktion Berlin (amab) und mila.

11.12.19, 19:30 Uhr, RegenbogenKino (Lausitzer Straße 22)
Trainstopping – Vortrag über Widerstandsformen am Beispiel des Widerstandes gegen Atomtransporte von Cécile.

18.12.19, 19:00 Uhr, Meuterei (Reichenberger Straße 58)
Offenes Treffen von NoWar. Das Treffen soll sich insbesondere mit Aktionen gegen Militär-Transporte beschäftigen und einen Ort für Vernetzung bereit stellen.

» Ausführliches Programm
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Räumungs-Prozesstermin 26.02.2020 : Meuterei bleibt!

Die Meuterei ist ein bedrohtes Kneipenkollektiv, sozialer Treffpunkt, Kiezkneipe, Ort für kollektive Arbeit, unser aller Wohnzimmer in der Reichenberger Straße 58 und seit Anfang Juni 2019 ohne Mietvertrag. Inzwischen wurde auch der Räumungs-Prozesstermin für Donnerstag, den 26.02.2020 festgelegt.

Die Meuterei ist unser Ort. Seid vielen Jahren finden hier unsere offenen Treffen von NoWar Berlin statt. Meute bleibt! Alle bleiben!

Kommt zur Räumungs-Prozesstermin-Kundgebung
26.02.2020 | Landgericht | Tegeler Weg 17-21

» Weitere Infos: leutefuerdiemeute.blogsport.eu

Offenes Treffen am 18. Dezember 2019: Kein Krieg beginnt hier

Die Bundeswehr und ihre Verbündeten ölen ihre Kriegsmaschinen. Die Präsenz von Militär im öffentlichen Raum nimmt spürbar zu. Sei es, durch öffentliche Gelöbnisse, sei es, in dem EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit dem französischen Präsidenten Macron den Aufbau einer EU-Armee propagiert. Oder sei es die Nato, die mit ihrem Dauermanöver im Baltikum mit tausenden Soldat*innen auf die Krim-Krise reagiert und nächstes Jahr mit dem gleichen Zweck das größte Manöver seit Ende des Kalten Krieges unter dem Titel Defender 2020 durchführen will. Neben den vielen stattfindenden Manövern der Bundeswehr erhöht dies die Präsenz des Militärs auf öffentlichen Straßen- und Schienenwegen ungemein. Militärtransporte finden zum Beispiel regelmäßig zum GÜZ statt. Die BRD ist außerdem wichtige logistische Drehscheibe für die Verbündeten der Bundeswehr.

Mit diesem abschließenden offenen Treffen als Teil der gleichnamigen Veranstaltungsreihe wollen wir diskutieren, wie wir langfristig gegen Militärtransporte als Achillesferse der Kriegslogistik der Bundeswehr und ihrer Verbündeten aktiv werden können und Pläne schmieden, wie wir Sand ins Getriebe der Defender 2020 streuen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Dezember 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

26.11. Kundgebung gegen Berlin Security Conference

Am 26.11. treffen sich bei der Berlin Security Conference ranghohe Militärs, Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen und verschiedene Kriegsminister*innen. Verhandelt wird dort über die Sicherheit und Zukunft von Menschen. Dieses Jahr ist das Schwerpunktland Italien. Das Italien, das Seenotretter*innen kriminalisiert und unter anderen für die Abschottung Europas steht. Und so ist es nur folgerichtig, dass auf der Konferenz Unternehmen wie Leonardo, das die Drohnen für Frontex herstellt, präsent sind. Doch auch deutsche Unternehmen wie Rheinmetall, mit dessen Waffen derzeit in Rojava gemordet wird, sind vertreten.

Auf der Konferenz treffen sich die Verantwortlichen für das Sterben im Mittelmeer, für die Festung Europa und für die Kriege die mit ihren Waffen und Armeen geführt werden.

Kundgebung gegen das Treffen
von Rüstungsindustrie, Politik und Militär
26.11.2019 | 17 Uhr | Landsberger Allee 106

Rheinmetall Entwaffnen Berlin