Kundgebung am 20.05.2020: Militaristische Aspekte der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat das öffentliche Leben fest im Griff. Zurzeit ist es nicht erlaubt, sich mit mehr als einer Person außerhalb des eigenen Haushalts zu treffen. Deshalb kann unser monatliches offenes Treffen nicht stattfinden. Das Treffen im Mai wird aber trotzdem in Form einer angemeldeten Versammlung stattfinden, denn Gründe, dass Antimilitarist*innen sich zusammenfinden, diskutieren und ihre Meinung kundtun gibt es genug.

Zu Zeiten von Corona erlebt Militarisierung einen Aufschwung. Sei es mit dem Bundeswehreinsatz im Innern, der nicht nur in logistischer Unterstützung besteht, sondern auch den Einsatz von Soldat*innen zu Ordnungsaufgaben im öffentlichen Raum explizit miteinschließt. Sei es im Kontext von Rüstungsunternehmen, die ihren mörderischen Ruf vermeintlich verbessern können, weil sie neben Kriegsgerät auch medizinische Produkte wie Atemschutzmasken liefern. Sei es das einsetzende Säbelgerassel, mit dem auf kommende, auch kriegerische Konflikte im Zuge der zu erwartenden wirtschaftlichen Krise eingestimmt werden soll.

Wir wollen bei unserer Versammlung militaristische Aspekte der Corona-Krise durch Redebeiträge kurz beleuchten und damit öffentlich zur Diskussion stellen. Achtet auf dem Weg und während der Versammlung darauf die Abstands- und Schutzregeln einzuhalten. #Maskenauf und solidarisch Leben.

Kundgebung (Offenes Treffen) | Mittwoch | 20. Mai 2020 | 19 Uhr | Vor der Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Trotz der Pandemie profitieren Konzerne wie Rheinmetall weiterhin von ihrem Geschäft mit dem Tod, denn die Rüstungsproduktion läuft weiter. Bereits am 19. Mai findet die Online-Hauptversammlung des Konzerns statt. Beteiligt euch an diesem Tag an antimilitaristischen Aktionen an Orten der Kriegsprofiteur*innen, achtet dazu auf aktuelle Ankündigungen von der Kampagne Rheinmetall entwaffnen.