Offenes Treffen am 18. Dezember 2019: Kein Krieg beginnt hier

Die Bundeswehr und ihre Verbündeten ölen ihre Kriegsmaschinen. Die Präsenz von Militär im öffentlichen Raum nimmt spürbar zu. Sei es, durch öffentliche Gelöbnisse, sei es, in dem EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit dem französischen Präsidenten Macron den Aufbau einer EU-Armee propagiert. Oder sei es die Nato, die mit ihrem Dauermanöver im Baltikum mit tausenden Soldat*innen auf die Krim-Krise reagiert und nächstes Jahr mit dem gleichen Zweck das größte Manöver seit Ende des Kalten Krieges unter dem Titel Defender 2020 durchführen will. Neben den vielen stattfindenden Manövern der Bundeswehr erhöht dies die Präsenz des Militärs auf öffentlichen Straßen- und Schienenwegen ungemein. Militärtransporte finden zum Beispiel regelmäßig zum GÜZ statt. Die BRD ist außerdem wichtige logistische Drehscheibe für die Verbündeten der Bundeswehr.

Mit diesem abschließenden offenen Treffen als Teil der gleichnamigen Veranstaltungsreihe wollen wir diskutieren, wie wir langfristig gegen Militärtransporte als Achillesferse der Kriegslogistik der Bundeswehr und ihrer Verbündeten aktiv werden können und Pläne schmieden, wie wir Sand ins Getriebe der Defender 2020 streuen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Dezember 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF