Offenes Treffen am 20. November 2019: Solidarität mit Rojava!

Derzeit führt die türkische Armee einen Angriffskrieg im Norden und Osten Syriens mit der offiziellen Begründung, eine „Sicherheitszone“ einzurichten. Doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Angriff auf die sich seit 2011 dort etablierenden demokratischen Strukturen. Die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien, besser bekannt unter ihrem kurdischen Namen Rojava, ist nach dem demokratischen Konföderalismus organisiert. Damit werden emanzipatorische, basisdemokratische und feministische Ansätze in die Tat umgesetzt. Die Selbstverteidigungseinheiten der YPG und die Frauenkampfverbände YPJ spielten zudem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den IS in Syrien. Auf den Rückzug der USA aus der Region folgte der Einmarsch der türkischen Armee, der Mord an und Flucht und Vertreibung von unzähligen Menschen zur Folge hat und der das emanzipatorische Projekt Rojava akut in seiner Existenz bedroht. Tatkräftig unterstützt wurde dieser Angriff im Vorfeld durch deutsche Rüstungsexporte, die sich bereits in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf 250,4 Millionen Euro beliefen.

Beim offenen Treffen wollen wir über das emanzipatorische Projekt Rojava und über die aktuelle Lage informieren und uns darüber austauschen, wie wir unsere Solidarität mit Rojava ausdrücken können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. November 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

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