Archiv für Oktober 2019

Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia!

Die Düsseldorfer Werbe-Agentur Crossmedia GmbH mit Zweigstelle in der Kohlfurter Straße 41 in Berlin-Kreuzberg verdient prächtig an der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Die Crossmedia GmbH ist an der Bundeswehr-Werbekampagne „Mach was wirklich zählt“ beteiligt und produzierte unter anderem die ekelhaften Bundeswehr-Werbe-Serien „Die Rekruten“, „Mali“ und „KSK“.

Wir finden: Werbung fürs Töten und Sterben für deutsche Interessen darf sich nicht lohnen! Bundeswehr abschaffen – Weg mit Crossmedia!

Kundgebung vor der Crossmedia GmbH
13.12.2019 | 17 Uhr | Kohlfurter Straße 41 | Berlin-Kreuzberg

» Mehr Infos unter kreuzberg36.noblogs.org
» Crossmedia über den Zuschlag des Bundeswehr-Werbeetats
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64 Jahre – Kein Grund zu feiern Bundeswehr abschaffen

Am 12. November 2019 feiert die Bundeswehr ihren 64. Gründungstag. Die zentrale Feier soll direkt vor dem Bundestag stattfinden. Mit bundesweiten öffentlichen Gelöbnissen will die Bundeswehr noch stärker in der Öffentlichkeit Präsenz zeigen und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung vergrößern. Dazu passt auch, dass Uniformierte der Bundeswehr künftig umsonst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sollen. Mit Plakaten, Infoständen und Veranstaltungen versucht sich die Bundeswehr in der Gesellschaft zu verankern. Militarismus und Krieg wird in der Werbestrategie der Bundeswehr oft als Computerspiel und Abenteuer propagiert und verharmlost. Mit öffentlichen Gelöbnissen oder auch dem ›Tag der Bundeswehr‹ soll eine Normalität von Militär auf den Straßen geschaffen werden.

Antimilitaristische und Rojava-solidarische Demo
12.11.2019 * 9h * Potsdamer Platz * Berlin

Demoroute: Potsdamer Platz – Kriegsministerium – Türkische Botschaft – Platz der Republik

Die Polizei will mit Auflagen und Verboten verhindern, dass wir in die Nähe des Bundestages kommen. Doch wir lassen uns unseren Protest nicht verbieten!

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Offenes Treffen am 20. November 2019: Solidarität mit Rojava!

Derzeit führt die türkische Armee einen Angriffskrieg im Norden und Osten Syriens mit der offiziellen Begründung, eine „Sicherheitszone“ einzurichten. Doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Angriff auf die sich seit 2011 dort etablierenden demokratischen Strukturen. Die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien, besser bekannt unter ihrem kurdischen Namen Rojava, ist nach dem demokratischen Konföderalismus organisiert. Damit werden emanzipatorische, basisdemokratische und feministische Ansätze in die Tat umgesetzt. Die Selbstverteidigungseinheiten der YPG und die Frauenkampfverbände YPJ spielten zudem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den IS in Syrien. Auf den Rückzug der USA aus der Region folgte der Einmarsch der türkischen Armee, der Mord an und Flucht und Vertreibung von unzähligen Menschen zur Folge hat und der das emanzipatorische Projekt Rojava akut in seiner Existenz bedroht. Tatkräftig unterstützt wurde dieser Angriff im Vorfeld durch deutsche Rüstungsexporte, die sich bereits in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf 250,4 Millionen Euro beliefen.

Beim offenen Treffen wollen wir über das emanzipatorische Projekt Rojava und über die aktuelle Lage informieren und uns darüber austauschen, wie wir unsere Solidarität mit Rojava ausdrücken können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. November 2020 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Offenes Treffen am 16. Oktober 2019: Bundeswehr zerschlagen

Am 12. November 2019 – anlässlich ihres 64-jährigen Bestehens – will die Bundeswehr vor dem Reichstag ein öffentliches Gelöbnis abhalten. Das wollen wir nicht unwidersprochen lassen. Bei unsrem offenem Treffen wollen wir überlegen was wir dem Rekrutengelöbnis entgegensetzen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Oktober 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt!