Offenes Treffen am 19. Juni 2019: Sand in die Kriegsmaschinerie

Die Bundeswehr und ihre Verbündeten ölen ihre Kriegsmaschinen. Neben der Debatte, dass alle Nato-Mitgliedsstaaten zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für ihre Rüstungshaushalte ausgegeben sollen, dass die EU das Konzert der Großmächte um eine eigene Armee ergänzen will, werden bereits konkrete Projekte angegangen. Die Bundeswehr zeichnet sich zum Beispiel verantwortlich für die Logistik für die regelmäßigen Nato-Truppentransporte ins Baltikum quer durch Deutschland und reaktiviert bereits aufgegebene Liegenschaften, um dort Munitionsdepots einzurichten. Gleichzeitig nimmt die Präsenz von Soldat*innen im öffentlichen Raum spürbar zu. Bei regelmäßigen Manövern der Bundeswehr mit und ohne Verbündete üben sie dafür, dass die Kriegsmaschine reibungslos läuft. Teilweise wird die Bevölkerung dabei sogar in die Übungen mit einbezogen, wie im Mai in Pasewalk und Berchtesgaden. Die übenden Truppen wurden dort auf den Auslandseinsatz in Afghanistan vorbereitet. Beim nächsten offenen Treffen wollen wir uns die militärische Infrastruktur in Deutschland angucken und wie diese von der Bundeswehr genutzt wird, um dann zu diskutieren, wie wir Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine streuen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Juni 2019 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

↗ Meute bleibt! ↗ Polizei & Bundeswehr raus aus der Fusion!

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