Offenes Treffen am 21. November 2018: Kein Werben fürs Töten und Sterben!

Nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht 2011 muss die Bundeswehr auf dem Arbeitsmarkt um Nachwuchs für ihr Mordshandwerk konkurrieren. Seitdem ist die Bundeswehr mit groß angelegten Werbekampagnen überall präsent. Sei es mit Plakaten auf Werbetafeln, in Bahnen und Bussen oder mit sogenannten Jugendoffizieren in Schulen, Universitäten, Messen und Jobcentern. Auch im Internet auf diversen Social-Media-Kanälen oder mit Serien wie »Die Rekruten« auf Youtube versucht sie Menschen für sich zu gewinnen. Sinn und Zweck dieser Kampagnen ist es zum einen, die Bundeswehr als normale Arbeitgeberin mit spannenden Einsatzgebieten darzustellen. Doch Soldat*in ist kein Beruf wie jeder andere. Die Realität, in Krieg und Besatzung töten zu müssen oder getötet zu werden, wird dabei bewusst verschleiert. Zum anderen sollen diese Kampagnen für gesellschaftliche Akzeptanz der Bundeswehr und damit für die kriegerische Außenpolitik der BRD sorgen und sind damit ein wesentlicher Motor der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Beim offenen Treffen wollen wir über die verschiedenen Werbemaßnahmen der Bundeswehr informieren und gemeinsam überlegen, was wir dagegen tun können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. November 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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