Archiv für Oktober 2018

Antimilitaristische Perspektiven 10. November 2018 in Berlin

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs verschärft sich die Konkurrenz zwischen den kapitalistischen Großmächten um den Zugang zu Rohstoffen, Märkten und Einflusssphären. Kriegerische Auseinandersetzungen nehmen zu. Gleichzeitig gibt es in der BRD derzeit keine starke antimilitaristische Bewegung. Mit unserem Workshoptag wollen wir dazu beitragen diese Lücke zu schließen. Unser Ziel ist es, gemeinsame Bezugspunkte zu finden, um den sich verschärfenden gesellschaftlichen Verhältnissen in Berlin, der BRD und weltweit unseren Widerstand entgegenzusetzen.

Kommt vorbei, diskutiert mit uns in den Workshops und entwickelt mit uns antimilitaristische, antikapitalistische und emanzipatorische Perspektiven!

Für Essen und Getränke werden wir sorgen. Ebenso für eine Kinderbetreuung. Bitte schreibt uns bis zum 7. November an nowar@riseup.net, wie viele Kinder in welchem Alter betreut werden sollen. Die SFE ist dank eines Fahrstuhls barrierearm zu erreichen. Bitte meldet euch unter 01521 62 67 860, da für die Benutzung des Aufzuges ein Schlüssel benötigt wird.

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Offenes Treffen am 21. November 2018: Kein Werben fürs Töten und Sterben!

Nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht 2011 muss die Bundeswehr auf dem Arbeitsmarkt um Nachwuchs für ihr Mordshandwerk konkurrieren. Seitdem ist die Bundeswehr mit groß angelegten Werbekampagnen überall präsent. Sei es mit Plakaten auf Werbetafeln, in Bahnen und Bussen oder mit sogenannten Jugendoffizieren in Schulen, Universitäten, Messen und Jobcentern. Auch im Internet auf diversen Social-Media-Kanälen oder mit Serien wie »Die Rekruten« auf Youtube versucht sie Menschen für sich zu gewinnen. Sinn und Zweck dieser Kampagnen ist es zum einen, die Bundeswehr als normale Arbeitgeberin mit spannenden Einsatzgebieten darzustellen. Doch Soldat*in ist kein Beruf wie jeder andere. Die Realität, in Krieg und Besatzung töten zu müssen oder getötet zu werden, wird dabei bewusst verschleiert. Zum anderen sollen diese Kampagnen für gesellschaftliche Akzeptanz der Bundeswehr und damit für die kriegerische Außenpolitik der BRD sorgen und sind damit ein wesentlicher Motor der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Beim offenen Treffen wollen wir über die verschiedenen Werbemaßnahmen der Bundeswehr informieren und gemeinsam überlegen, was wir dagegen tun können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. November 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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