Archiv für Juli 2018

Camp vom 29. August. – 04. September: Rheinmetall entwaffnen. Krieg beginnt hier

Unter dem Motto „Krieg beginnt hier – Rheinmetall entwaffnen“ wird es rund um den diesjährigen Antikriegstag am 1. September Aktionen am Rheinmetall-Standort in Unterlüß geben. Rheinmetall besteht in Unterlüß in der Südheide seit 1899 und ließ im 2. Weltkrieg Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter*innen und jüdische Frauen aus dem KZ Bergen-Belsen Waffen herstellen. Heute baut die Rheinmetall Waffe Munition GmbH dort u.a. Kampfpanzer wie Leopard 2. Das Unternehmen betreibt dort auch ein 50 qkm großes Erprobungsgelände für Munition und Waffen. Es wirbt damit, dass es das größte in Europa ist. Das Camp beginnt am 29. August, es gibt verschiedene Workshops und unter anderem eine Exkursion zum NATO-Truppenübungsplatz Bergen. Die überregionale Demonstration findet am Sonntag, dem 2. September, in Unterlüß statt.

Infos zum Camp und Demo

Offenes Treffen von NoWar am 15. August

Bei unserem offenen Treffen im August sprechen wir über aktuelle Themen wie Militarisierung, Bundeswehr-Aufritte im öffentlichen Raum und die deutsche Kriegspolitik. Wir überlegen gemeinsam welche Aktionen wir als nächstes machen und wollen Texte für unsere antimilitaristische Zeitung zusammentragen. Hast du Lust dich gegen Krieg und Militarisierung zu engagieren? Dann schau doch bei unserem Treffen vorbei.

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. August 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

SAVE THE DATE – Antimilitaristische Perspektiven 10. November 2018 in Berlin

2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Dies nehmen wir zum Anlass, um die heutige Situation zu analysieren und antimilitaristische Perspektiven zu diskutieren. Kriegerische Auseinandersetzungen nehmen wieder zu. Grund dafür ist die verschärfte Konkurrenz zwischen kapitalistischen Großmächten um Zugang zu Rohstoffen, Märkten und Einflusssphären. Gleichzeitig gibt es in der BRD derzeit keine starke antimilitaristische Bewegung. Eine gemeinsame Klammer, Antimilitarismus deutlichen Ausdruck zu verleihen, fehlt. Wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist, die Lücke zu schließen und den sich verschärfenden gesellschaftlichen Verhältnissen etwas entgegen zu setzen.

Am 10. November 2018 organisieren wir einen Workshop-Tag mit dem Ziel, unsere Analysen zu teilen, uns auszutauschen, kennenzulernen und was zu tun! Unser Ziel ist es, gemeinsame Bezugspunkte zu finden, um der kriegerischen Politik der BRD und ihrer Verbündeten in Berlin und darüber hinaus mit klaren antimilitaristischen, antikapitalistischen und emanzipatorischen Perspektiven und Aktionen begegnen zu können.

Themen der Workshops sind unter anderem Krieg und Kapitalismus, deutsche Rüstungsexporte, Krieg und Flucht, feministische Militärkritik sowie Wissenschaft und Krieg.

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