Offenes Treffen am 16. Mai 2018: Antimilitaristische Perspektiven

Im November jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Erste Weltkrieg revolutionierte die Kriegsführung: zum einen durch neue strategische und technische Mittel, zum anderen dadurch, dass er auf alle gesellschaftlichen Bereiche Wirkung zeigte. Zum Beispiel begann damals die Militarisierung des Luftraums mit dem ersten Einsatz von Kampfflugzeugen und entwickelte sich bis heute zum automatisieren Drohnenkrieg. Und während damals die Bevölkerung mittels Hurra-Patriotismus emotional in den Krieg getrieben wurde, werden heute westliche Werte im Krieg gegen den Terrorismus am Hindukusch verteidigt. Beides hat eine Brutalisierung der Gesellschaft zur Folge, die nicht nur durch eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft Ausdruck findet, sondern auch rassistische und nationalistische Tendenzen befeuert. Heute gibt es jedoch keine starke link(sradikal)e Friedens- und antimilitaristische Bewegung. Das wollen wir ändern. Wir wollen dafür ein antimilitaristisches Workshopwochenende im Herbst/Winter organisieren. In einem kurzen Input werden beim Treffen die Idee und mögliche Themen vorgestellt. Im Anschluss wollen wir über die Umsetzung dieser Idee diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Mai 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF