Archiv für März 2018

Fahhraddemo 31.3. Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan!

Die Berliner Kampagne „Tatort Kurdistan“ ruft unter dem Motto „Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan!“ für den 31. März zu einer Fahrrad-Demonstration um 15 Uhr ab U Turmstraße in Berlin auf.


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Offenes Treffen am 18. April 2018: Rheinmetall entrüsten!

Rheinmetall ist das größte deutsche Rüstungsunternehmen und stellt Kanonen für Panzer und Artillerie sowie Munition und andere Waffentechnik her. Der Umsatz der Rheinmetall-Rüstungssparte ist 2017 um drei Prozent auf gut drei Milliarden angestiegen. Rheinmetall ist einer der Profiteure des Krieges der türkischen Regierung gegen den kurdischen Kanton Afrîn in Nordsyrien. Die türkische Armee greift seit Mitte Januar zusammen mit dschihadistischen Verbänden die kurdischen Gebiete in Nordsyrien an. Ihre Leopard-2-Panzer entstammen der deutschen Waffenschmiede Rheinmetall. Rheinmetall soll außerdem die Aufrüstung von 100 der insgesamt 350 Leopard-Panzer, die sich in türkischem Besitz befinden, durchführen. Der Konzern betreibt das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark, dort wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Am 8. Mai 2018 findet die Hauptversammlung der Rheinmetall AG um 10 Uhr, im Maritim Hotel in Berlin statt. Diese Versammlung der Kriegsprofiteur*innen wollen wir nicht ungestört über die Bühne gehen lassen. Bei unserem offenen Treffen im April wollen wir über Rheinmetall sprechen und überlegen wie wir unseren Protest gegen Rheinmetall am 8. Mai auf die Straße tragen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. April 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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Offenes Treffen von NoWar Berlin am 21. März 2018

Die Berliner Erwerbsloseninitiative Basta wirft beim Offenen Treffen einen Blick auf die seit Jahren bestehende Kooperation zwischen Bundeswehr und der Bundesagentur für Arbeit. So präsentiert sich die Bundeswehr auf tausenden Veranstaltungen in Berufsinformationszentren, Schulen oder beim Volksfest als gewöhnlicher Arbeitgeber. Gleichzeitig wurde in der Bundesagentur für Arbeit, verantwortlich unter anderem für die Jobcenter, durch den ehemaligen Offizier Frank Weiße ein militärisches Denken verankert. Führung und Disziplin ziehen sich so seit Jahren durch die Strukturen der Bundesagentur. Das diese nun auch als ein Auffangbecken für ausrangierte Militärs beworben wird, ist nur ein weiterer Baustein dieser Allianz.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. März 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg