Offenes Treffen am 15. November 2017: Kriegseinsätze beenden

Die Bundeswehr ist weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt. Mitte Oktober hat die Bundesregierung sieben Kriegseinsätze der Bundeswehr um drei Monate verlängert. Etwa 3700 Soldat*innen der Bundeswehr befinden sich momentan in 16 verschiedenen Einsätzen im Ausland. Über Tausend sind im Rahmen der UN-Mission MINUSMA in Mali, auch deutsche Transport- und Kampfhubschrauber sind dort stationiert. Die offizielle Begründung des Einsatzes lautet »Friedenssicherung«. Geopolitische und wirtschaftliche Interessen sind jedoch die Gründe für die Militäreinsätze. Mali verfügt über Uran- und Ölvorkommen und im angrenzenden Niger liegen Uranminen, die vor allen von französischen Konzernen ausgebeutet werden. Seit 2001 sind die Bundeswehr und andere internationale Truppen in Afghanistan stationiert. Mit 980 Soldat*innen ist Deutschland zweitgrößter Truppensteller von »Resolute Support«. Nach 16 Jahren Krieg und Besatzung bleibt die Lage in Afghanistan katastrophal. Die Besatzungstruppen sind dabei ein Teil des Problems und nicht der Lösung. Abschiebungen stoppen! Bundeswehr raus aus Afghanistan! Bei unserem offenen Treffen im November wollen wir über die aktuellen Kriegseinsätze der Bundeswehr sprechen und gemeinsam überlegen, wie wir dagegen aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. November 2017 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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