Offenes Treffen am 21. Juni 2017: Schnöggersburg abreißen

Vom 31. Juli bis 6. August 2017 findet das antimilitaristische War-Starts-Here-Camp am Gefechts-Übungszentrum (GÜZ) in Sachsen-Anhalt statt. Auf dem 230 Quadratkilometer großen Militär-Gelände wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Ausgestattet und betrieben wird es vom Rüstungskonzern Rheinmetall. Deutsche Soldat*innen bereiten sich hier auf Auslandseinsätze in unterschiedlichen Regionen vor. Seit Jahren wird auf dem Truppenübungsplatz für 140 Millionen Euro die Bundeswehrübungsstadt Schnöggersburg gebaut, mit U-Bahn, Hochhäusern, künstlichem Fluss und Brücken. Anfang 2018 sollen dort die ersten deutschen und Nato-Truppen auf Kriegseinsätze in Städten vorbereitet werden. Das antimilitaristische Camp findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Mit dem Camp soll das GÜZ als zentraler Ort der Kriegsvorbereitung sichtbar gemacht und mit unterschiedlichen Aktionen soll der »Normalbetrieb« – die gut geschmierte Kriegsmaschinerie gestört und blockiert werden. Diesmal geht es beim Camp vor allem darum, antimilitaristische und antirassistische Perspektiven zu entwickeln. Bei unserem offenen Treffen im Juni wollen wir über das GÜZ und das War-Starts-Here-Camp sprechen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. Juni 2017 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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