Offenes Treffen am 17. Mai 2017: Vernetzte Unsicherheit

Am 12. und 13. Juni findet in Berlin im Rahmen der diesjährigen G20-Präsidentschaft Deutschlands die G20-African-Partnership-Conference (G20-APC) statt. Das Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit ist an der Organisation der Konferenz maßgeblich beteiligt. Es geht bei der Konferenz um die »Stärkung der Beziehungen der G20 mit Afrika«. Ziele seien nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und Ernährungssicherheit. Afrika spielt für die G20-Staaten als Markt und vor allem als Rohstofflieferant eine wichtige Rolle. Ein gemeinsames Interesse der G20 ist die Abschottung gegen Geflüchtete, die weitere Militarisierung der Grenzen und die kapitalistische Ausbeutung Afrikas. Es findet eine Zusammenarbeit zwischen so genannter Entwicklungshilfe und dem Militär statt, wie zum Beispiel im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesverteidigungsministerium und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ unter dem Stichwort »Vernetzte Sicherheit«. Bei unserem offenen Treffen wollen wir uns mit der Frage beschäftigen wie die Themen der G20-APC mit den momentanen Einsätzen der Bundeswehr in Afrika zusammenhängen. Außerdem wollen wir auf die Mobilisierung gegen die G20-APC und die Anti-G20-Proteste in Hamburg eingehen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. Mai 2017 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

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