Bundeswehraufritt im BIZ gestört

Am 26. März 2015 haben Antimilitarist*innen eine Veranstaltung der Bundeswehr im Berufsinformationszentrum in der Charlottenstraße 87 in Berlin gestört. Bereits vor dem Eingang zum Veranstaltungsraum hatten sich Securities von der Arbeitsagentur positioniert. Der Vortrag des Bundeswehroffiziers wurde unterbrochen, es wurden Flyer an die etwa zwölf anwesenden, überwiegend jugendlichen, Teilnehmer*innen verteilt. Es wurde ein Transparent mit dem Spruch „Kein Werben fürs Töten und Sterben – Bundeswehr raus aus BIZ und Jobcentern“ ausgebreitet und über Megafon ein Beitrag gegen den Auftritt der Bundeswehr abgespielt. Die Securities kamen gleich zu Beginn der Aktion in den Raum, drängten die Antimilitarist*innen hinaus und drohten damit die Polizei zu rufen. Es wurden im Raum und auf dem Weg aus dem Jobcenter viele kleine Schnipsel mit dem Slogan „Kein Werben fürs Töten und Sterben“ geworfen.

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