Offenes Treffen am 18. März: Bundeswehr in Jobcentern

Die Bundeswehr betreibt einen großen finanziellen Aufwand um Nachwuchs zu rekrutieren. Dazu gehören Schulbesuche, Stände auf Messen, Auftritte im Jobcenter und in Arbeitsagenturen. Die Bundeswehr bietet bundesweit regelmäßig Veranstaltungen in Berufsinformationszentren (BIZ) an. Das BIZ ist eine Einrichtung der Arbeitsagentur, in der über Ausbildung, Studium und Beruf informiert wird. Jobcenter fordern junge Menschen dazu auf, an den Werbeveranstaltungen der Bundeswehr teilzunehmen. Die Arbeitsagenturen unterstützen die Bundeswehr direkt bei der Suche nach neuen Freiwilligen für Kriegseinsätze. Die Schwierigkeiten vieler Jugendlicher Ausbildungsplätze und Jobs zu finden und der massive Druck, der auf Erwerbslose ausgeübt wird, spielen der Bundeswehr in die Hände. Sie lockt mit materieller Absicherung und »Karriereperspektiven«. Soldat*in ist aber kein normaler Beruf. Es ist eine Ausbildung zum Töten und getötet werden. Gegen die Werbeversuche der Bundeswehr gibt es immer wieder Protestaktionen.

Bei unserem offenen Treffen im März sprechen wir über das Thema Bundeswehr in Jobcentern und tauschen uns aus wie wir dagegen aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. März 2015 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF