Offenes Treffen am 18. Februar: Der Bundeswehr die Show vermiesen

Seit die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, wirbt die Bundeswehr verstärkt um Nachwuchs. Ursula von der Leyen hat dazu im Juni 2014 die Kampagne »Aktiv. Attraktiv. Anders. – Bundeswehr in Führung« ins Leben gerufen. Die Bundeswehr hat ihre Ausgaben für Werbemaßnahmen in den letzten Jahren massiv gesteigert. Im Jahr 2013 wurden 30 Millionen Euro für »Nachwuchswerbung« ausgegeben. In der Georgenstraße 24 am Bahnhof Friedrichstraße hat die Bundeswehr am 19. November 2014 ihren bundesweit ersten »Showroom« eröffnet. Der Rekrutierungsladen soll sowohl als Anlaufpunkt für Bewerber*innen als auch als »Plattform für den Dialog mit der Öffentlichkeit« dienen. Die Bundeswehr inszeniert sich als »normaler Arbeitgeber« und verschleiert die Tatsache, dass sie Menschen sucht, die bereit sind zu töten und selbst getötet zu werden. Mit der »Attraktivitätsoffensive« soll die Kriegsfähigkeit des deutschen Militärs erhöht werden. Die Bundeswehr beteiligt sich weltweit an Kriegseinsätzen, um deutsche Wirtschaftsinteressen durchzusetzen.

Bei unserem offenen Treffen im Februar sprechen wir über die Rekrutierungsstrategien der Bundeswehr im öffentlichen Raum und wollen gemeinsam diskutieren, wie wir dagegen aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Februar 2015 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF