Archiv für Januar 2015

Offenes Treffen am 18. Februar: Der Bundeswehr die Show vermiesen

Seit die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, wirbt die Bundeswehr verstärkt um Nachwuchs. Ursula von der Leyen hat dazu im Juni 2014 die Kampagne »Aktiv. Attraktiv. Anders. – Bundeswehr in Führung« ins Leben gerufen. Die Bundeswehr hat ihre Ausgaben für Werbemaßnahmen in den letzten Jahren massiv gesteigert. Im Jahr 2013 wurden 30 Millionen Euro für »Nachwuchswerbung« ausgegeben. In der Georgenstraße 24 am Bahnhof Friedrichstraße hat die Bundeswehr am 19. November 2014 ihren bundesweit ersten »Showroom« eröffnet. Der Rekrutierungsladen soll sowohl als Anlaufpunkt für Bewerber*innen als auch als »Plattform für den Dialog mit der Öffentlichkeit« dienen. Die Bundeswehr inszeniert sich als »normaler Arbeitgeber« und verschleiert die Tatsache, dass sie Menschen sucht, die bereit sind zu töten und selbst getötet zu werden. Mit der »Attraktivitätsoffensive« soll die Kriegsfähigkeit des deutschen Militärs erhöht werden. Die Bundeswehr beteiligt sich weltweit an Kriegseinsätzen, um deutsche Wirtschaftsinteressen durchzusetzen.

Bei unserem offenen Treffen im Februar sprechen wir über die Rekrutierungsstrategien der Bundeswehr im öffentlichen Raum und wollen gemeinsam diskutieren, wie wir dagegen aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Februar 2015 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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Videoclip: Antimilitaristischer Jahresrückblick 2014

Im Jahr 2014 gab es bundesweit viele antimilitaristische Aktionen: Störungen von Aufritten der Bundeswehr auf Messen, in Schulen und Hochschulen, Sabotage und Markierung von militaristischer Infrastruktur, von zivil-militärischer Zusammenarbeit und Rüstungskonzernen. Außerdem gab es zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen in Solidarität mit dem emanzipatorischen Projekt in Rojava. Zum dritten Mal wurde im August das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) bei Magdeburg geentert und Kriegslogistik sabotiert und markiert.

Der Videoclip versucht in chronologischer Reihenfolge schlaglichtartig auf antimilitaristische Ereignisse in Berlin und bundesweit zurückzublicken.

Offener Brief an die Berliner Friedenskoordination

Die bundesweite Friedensbewegung ist im Rahmen ihrer Kampagne »Friedenswinter« eine Kooperation mit den Organisator*innen der Montagmahnwachen eingegangen. In Berlin fand am 13. Dezember 2014 eine Demonstration unter dem Motto »Verantwortung für unser Land heißt: Nein zu Krieg und Konfrontation« statt. Der Aufruf zur Demonstration in Berlin wurde auch von Aktivist*innen der Montagsmahnwachen wie Lars Mährholz, Ken Jebsen und Lea Frings unterzeichnet. Da wir in der Vergangenheit auch an Aktionen der Berliner Friedenskoordination teilgenommen haben, wollen wir zu der neuen Bündnispolitik der Friedensbewegung Stellung beziehen. Wir positionieren uns gegen die Zusammenarbeit mit den Montagmahnwachen und wollen im Folgenden kurz darlegen, warum für uns eine gemeinsame Demonstration mit Vertreter*innen der Montagsmahnwachen nicht denkbar ist.
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Offenes Treffen am 21. Januar: Antimilitaristischer Jahresrück- und -ausblick

Im Jahr 2014 gab es bundesweit viele antimilitaristische Aktionen: Störungen von Aufritten der Bundeswehr auf Messen, in Schulen und Hochschulen, Sabotage und Markierung von militaristischer Infrastruktur, von zivil-militärischer Zusammenarbeit und Rüstungskonzernen. Außerdem gab es zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen in Solidarität mit dem emanzipatorischen Projekt in Rojava. Zum dritten Mal wurde im August das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) bei Magdeburg geentert und Kriegslogistik sabotiert und markiert. Auch in Berlin haben vielfältige Aktionen stattgefunden. Zum Beispiel wurde die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) blockiert. Des Weiteren gab es eine antimilitaristische Fahrraddemo gegen die International Urban Operations Conference.

Bei unserem offenen Treffen im Januar wollen wir aus antimilitaristischer Sicht auf das Jahr 2014 zurückblicken und uns die verschiedenen Aktivitäten in Berlin und anderen Orten ins Gedächtnis rufen. Außerdem wollen wir gemeinsam über mögliche Themen und Aktionen im neuen Jahr diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. Januar 2015 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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