Archiv für Oktober 2014

Solidarität mit Rojava: Globaler Aktionstag am 01.11.2014

Am Samstag findet ein internationaler Aktionstag mit dem Widerstand von Kobanê gegen den Islamischen Staat (IS) statt. In Westkurdistan (Rojava) wurden kommunale Selbstverwaltungen in drei Kantonen aufgebaut. Einer dieser drei Kantone ist Kobanê. Die Volksverteidigungseinheiten YPG und die Frauenverteidigungseinheiten YPJ verteidigen das demokratische Projekt gegen die Angriffe der Islamisten. Rojava stellt ein emanzipatorisches Gegenmodell zu den herrschenden Verhältnissen im Nahen und Mittleren Osten dar.

Demonstration | Berlin | 14 Uhr | Adenauerplatz/Kurfürstendamm

Offenes Treffen am 19. November: Militär raus aus der Forschung

Die Rüstungsforschung an Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt. Wissenschaftler*innen forschen bundesweit an Drohnen, Geschossen, Handfeuerwaffen, Funktechnologien und Militärrobotern. Einige Universitäten verfügen über Zivilklauseln, die eine Forschung für militärische Zwecke untersagt. Diese werden jedoch nicht konsequent eingehalten. An der TU Berlin wird trotz vorhandener Zivilklausel Kriegsforschung betrieben. Dort bietet Prof. Dr. Markus Kerber zum Beispiel das Seminar »Verteidigungstechnologie, Streitkräfteökonomik, Geopolitik« an. Dabei geht es unter anderem um Aufklärung durch taktische Drohnen und den Vergleich der Kampfflugzeuge Eurofighter und Rafale. Die Uni Potsdam hat einen eigenen Masterstudiengang Military Studies. Im Rahmen von Förderprogrammen arbeiten Hochschulen mit Rüstungsunternehmen oder den Instituten der Fraunhofer Gesellschaft, die Wehrforschung betreiben, zusammen.

Bei unserem offenen Treffen im November sprechen wir über das Thema Forschung und Krieg und wollen uns darüber austauschen, wo in Berlin und Umgebung Militärforschung stattfindet und wie wir dagegen aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. November 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Antimilitaristische Beiträge auf der Fahrraddemo gegen die Kriegskonferenz

Die antimilitaristische Fahrraddemo gegen die „International Urban Operations Conference“ führte am 20. Oktober 2014 an zahlreichen Rüstungsunternehmen und Institutionen vorbei – darunter Airbus, Diehl Defence und Frauenhofer. An allen diesen Orten wurden kurze Beiträge verlesen. Einige von ihnen wurden dabei aus der Demo heraus als Kriegsprofiteuere markiert.
» Beitäge zu den Rüstungsunternehmen und Forschungseinrichtungen
» Bericht zur Fahrraddemo
» Fotos von der Fahrraddemo
» Weiter Lesen

Protest gegen Kriegskonferenz

Am 20. Oktober 2014 beteiligten sich etwa 50 bis 60 Leute an einer antimilitaristischen Fahrraddemo gegen die zweite „International Urban Operations Conference“, die vom 20. bis 22. Oktober im Berliner dbb forum in der Friedrichstraße 169/170 stattfindet. Diese Kriegskonferenz wird von der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, einer Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie organisiert. Bei der Tagung treffen sich Militärs und Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen und Forschungseinrichtungen, um sich über Kriegsstrategien in urbanen Räumen auszutauschen. Die Fahrraddemo startete am Potsdamer Platz und führte an mehreren Orten, an denen Kriegsprofiteur*innen und Kriegstrateg*innen ihren Sitz haben, vorbei.
» Weiter Lesen

Route der Antimilitaristischen Fahrraddemo am 20. Oktober

Wir wollen am 20. Oktober zusammen gegen Krieg und Militarisierung protestieren und die Kriegsprofiteur*innen benennen und markieren. Vom Potsdamer Platz aus werden wir ab 17:30 Uhr durch die Berliner Mitte radeln und unterschiedlichen Orten der Kriegsvorbereitung einen Besuch abstatten. Dazu gehört auch der Tagungsort der Kriegskonferenz, das dbb Forum. Zum Abschluss wollen wir vor das Hotel Maritim proArte ziehen, in dem die Kriegsstrateg*innen am Abend ihre Eröffnungsveranstaltung abhalten.


» Karte in groß anzeigen

Antimilitaristische Fahrraddemo und Kundgebung gegen Kriegskonferenz

Vom 20. bis zum 22. Oktober 2014 findet in Berlin-Mitte im dbb Forum die zweite „International Urban Operations Conference“ statt. Die Kriegskonferenz wird von der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, einer Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie organisiert. Dort treffen sich Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen, der Bundeswehr und von Forschungsinstituten. Die Kriegskonferenz in Berlin ist ein Ort an dem urbane Kriegsstrategien präsentiert werden und ein Austausch von Wirtschaft, Forschung und Militär stattfindet. Wir wollen am 20. Oktober zusammen gegen Krieg und Militarisierung protestieren und die Kriegsprofiteur*innen benennen und markieren. Vom Potsdamer Platz aus werden wir durch die Berliner Mitte radeln und unterschiedlichen Orten der Kriegsvorbereitung einen Besuch abstatten. Dazu gehört auch der Tagungsort der Kriegskonferenz, das dbb Forum. Zum Abschluss wollen wir vor das Hotel Maritim proArte ziehen, in dem die Kriegsstrateg*innen am Abend ihre Eröffnungsveranstaltung abhalten.

Montag | 20. Oktober 2014
Fahrraddemo | 17:30 Uhr | Potsdamer Platz
Kundgebung | 19:30 Uhr | Hotel Maritim | Friedrichstraße 151

» Aufruf von NoWar Berlin
» Aufruf von NoWar Berlin als PDF
» Interview zur Fahrraddemo mit NoWar Berlin
» Weiter Lesen

Offenes Treffen am 15. Oktober: Städte im Fadenkreuz des Militärs

Kriegshandlungen in urbanen Gebieten sind für das Militär von zunehmend wichtiger Bedeutung. Die militärische Ausbildung wird deshalb nach diesen Anforderungen ausgerichtet und die Rüstungsindustrie entwickelt das entsprechende Kriegsgerät. Im Jahr 2003 hat die Nato ihr Strategiepapier „Urban Operations in the Year 2020“ veröffentlicht. Die Nato-StrategInnen sehen eine wachsende Gefahr, da durch die „Slums und Armut in den Städten Spannungen entstehen, die möglicherweise zu Aufständen, zivilen Unruhen und Bedrohungen für die Sicherheit führen, die die Intervention der örtlichen Behörden notwendig machen.“ Die Aufrechterhaltung einer Wirtschaftsordnung, die zu einer steigenden Verelendung führt, erfordert für die Herrschenden ein umfassendes militärisches Krisenmanagement. Dabei spielt auch die zivil-militärische Zusammenarbeit und die Verwischung der Grenzen zwischen Polizei und Militär eine wichtige Rolle.

Bei unserem offenen Treffen im Oktober wollen wir uns mit dem Thema Krieg in städtischen Gebieten auseinandersetzen und die Protestaktionen gegen die „International Urban Operations Conference“ vorbereiten, die vom 20. bis 22. Oktober in Berlin stattfindet.

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. Oktober 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF