Archiv für Juli 2014

Militaristische Straßennamen überklebt

In den Bezirken Berlin-Tempelhof und in Berlin-Charlottenburg wurden in der Nacht zum 20. Juli mehrere Straßennamen überklebt, die sich auf Personen beziehen, die für Krieg, Militarismus und Nationalismus stehen. Damit sollte ein Zeichen gegen militaristische Traditionen gesetzt werden, die im Berliner Straßenbild weiterhin präsent sind. Anlass der Aktion war das „feierliche Gelöbnis“ der Bundeswehr, welches am 20. Juli in Berlin stattfindet und ein zentrales militaristisches Ritual in der BRD darstellt.

» Bericht mit Fotos bei Indymedia Linksunten

» Artikel im Tagesspiegel zur Aktion

Antimilitaristische Videokundgebung am 1. August

Vom 17. bis 25. August 2014 findet zum dritten Mal in Folge das antimilitaristische War-Starts-Here-Camp in der Nähe des „Gefechtsübungszentrum des Heeres“ (GÜZ) bei Magdeburg statt. Das GÜZ in der Altmark ist der modernste Truppenübungsplatz Europas. Auf dem 230 Quadratkilometer großen Militär-Gelände wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Die „Übungsstadt Schnöggersburg“, wird seit 2012 auf dem Gelände gebaut. Das 100 Millionen Euro teure „Urbane Zentrum“, soll über 500 Gebäude und Hochhäuser, Straßen, U-Bahn-Tunnel, Kanalisation und ein Industriegebiet sowie einen 22 Meter breiten Fluss und ein Waldgebiet enthalten. Ab 2016 sollen SoldatInnen in Schnöggersburg verschiedene Formen der Aufstandsbekämpfung wie zum Beispiel Häuserkampf trainieren. Bei der Kundgebung werden unter anderem kurze Video-Clips zum GÜZ und dem Widerstand dagegen gezeigt. Außerdem gibt es Informationen zum GÜZ und den diesjährigen Protesten.

Video-Kundgebung | Freitag | 1. August 2014 | 20:30 Uhr | Heinrichplatz | Berlin-Kreuzberg


Auf zum War-Starts-Here-Camp vom 17. bis 25. August 2014!

» Weitere Informationen zum War-Starts-Here-Camp
» Flyer zur Video-Kundgebung als PDF