Offenes Treffen am 21. Mai: Mord per Fernbedienung

Vom 20. bis 25. Mai findet in Berlin-Schönefeld die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) statt. Die ILA ist die bedeutendste Fachmesse der Luft- und Raumfahrt­industrie in der BRD und ein gigantischer Tummelplatz der Rüstungsindustrie. Die Bundeswehr ist der größte Einzelaussteller der ILA. Auf der ILA wird es auch einen Extra-Pavillon für Drohnen geben. Drohnen sind Fluggeräte, die ohne Besatzung, also ferngesteuert fliegen können. Sie werden auch militärisch eingesetzt, für Spionage und für »gezielte Tötungen«. Mehr als 4000 Menschen starben bisher durch Drohneneinsätze, die von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt vonstatten gehen. Die Drohnenangriffe der USA, wie zum Beispiel in Pakistan oder dem Jemen, werden vor allem über den Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz koordiniert. Auch die Bundeswehr will ferngesteuert Krieg führen. Die Bundesregierung plant seit längerem die Anschaffung von Kampfdrohnen.

Bei unserem offenen Treffen setzen wir uns mit dem Drohnenkrieg auseinander und überlegen wie wir gegen die Waffenmesse ILA und die Kriegsdrohnenproduktion aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. Mai 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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