Archiv für April 2014

Offenes Treffen am 21. Mai: Mord per Fernbedienung

Vom 20. bis 25. Mai findet in Berlin-Schönefeld die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) statt. Die ILA ist die bedeutendste Fachmesse der Luft- und Raumfahrt­industrie in der BRD und ein gigantischer Tummelplatz der Rüstungsindustrie. Die Bundeswehr ist der größte Einzelaussteller der ILA. Auf der ILA wird es auch einen Extra-Pavillon für Drohnen geben. Drohnen sind Fluggeräte, die ohne Besatzung, also ferngesteuert fliegen können. Sie werden auch militärisch eingesetzt, für Spionage und für »gezielte Tötungen«. Mehr als 4000 Menschen starben bisher durch Drohneneinsätze, die von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt vonstatten gehen. Die Drohnenangriffe der USA, wie zum Beispiel in Pakistan oder dem Jemen, werden vor allem über den Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz koordiniert. Auch die Bundeswehr will ferngesteuert Krieg führen. Die Bundesregierung plant seit längerem die Anschaffung von Kampfdrohnen.

Bei unserem offenen Treffen setzen wir uns mit dem Drohnenkrieg auseinander und überlegen wie wir gegen die Waffenmesse ILA und die Kriegsdrohnenproduktion aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 21. Mai 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Interview mit NoWar Berlin

In der heute erschienenen Zeitung „basis“ gibt es ein Interview mit zwei AktivistInnen von NoWar Berlin zu ihrem Engagement gegen Krieg und Militarisierung. Darin werden sie unter anderem zu den Aktivitäten der Initiative und dem 1. Mai 2014 befragt.

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NoWar beteiligt sich an der revolutionären 1.-Mai-Demo

NoWar Berlin wird sich im Rahmen des Blocks für Klassenkampf, gegen Krieg und Repression an der revolutionären 1.-Mai-Demo beteiligen. Aus dem gemeinsamen Aufruf: „Am 1. Mai wollen wir die verschiedenen Kämpfe gegen die Angriffe von Staat und Kapital auf unsere Arbeits- und Lebensbedingungen, gegen Krieg und Repression und gegen patriarchale Unterdrückung thematisieren und für eine befreite, eine klassenlose Gesellschaft auf die Straße gehen.“

Kommt zum Block für Klassenkampf, gegen Krieg und Repression
1. Mai 2014 * 18 Uhr * Lausitzer Platz

» Gemeinsamer Aufruf zum Block
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NoWar auf dem Berliner Ostermarsch 2014

Am Ostermarsch in Berlin haben etwa 1000 DemonstrantInnen teilgenommen. Die von der Friko Berlin am Ostersamstag organisierte Demo zog von der Friedrichstraße bis zur Neuen Wache Unter den Linden. NoWar Berlin beteiligte sich mit einem eignen Redebeitrag und einem Stangentransparent. Der Redebeitrag wurde zu Beginn der Auftaktkundgebung auf der Weidendammer Brücke gehalten. Darin wurde unter anderem auf den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Krieg verwiesen und erläutert warum ein konsequenter Antimilitarismus die bestehenden Herrschafts- und Produktionsverhältnisse in Frage stellen muss. Das Transparent enthielt darüber hinaus noch eine Aufforderung: „Kein Frieden mit dem Kapitalismus – Kriegsprofiteure sabotieren“.

» Redebeitrag zum Ostermarsch von NoWar Berlin
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Berliner Ostermarsch 2014

Am Samstag, dem 19. April findet der Berliner Ostermarsch unter dem Motto „Krieg wird gemacht! Wir stellen uns dagegen!“ statt. Verschiedene Friedensinitiativen und andere linke Parteien und Gruppen rufen zur Demonstration auf. Gefordert wird unter anderem der Rückzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen, die Verschrottung der Atomwaffen, ein Verbot von Rüstungsexporten und die Schließung aller US-Basen in der BRD.

Demonstration | 19. April 2014 | 12 Uhr |
Weidendammer Brücke (U Friedrichstraße)