Offenes Treffen am 16. April: Kein Frieden mit dem Kapitalismus

Jedes Jahr finden über Ostern in vielen Städten Demos statt. Erstmals 1960 haben PazifistInnen und Kriegsdienstverweigerungsgruppen aus norddeutschen Städten einen dreitägigen Ostermarsch zu einem Truppenübungsplatz durchgeführt. Der Protest richtete sich zunächst vor allem gegen die atomare Aufrüstung. Bald wurde auch gegen Rüstung überhaupt und die Wiederbewaffnung der BRD demonstriert. Die InitiatorInnen des Ostermarsches stellten allerdings weder die kapitalistische Marktwirtschaft noch die bürgerlich-parlamentarische Demokratie in Frage. Ende der 1960er Jahre entwickelte sich die außerparlamentarische Bewegung gegen den Vietnam-Krieg und die Notstandsgesetze. Weiteren Aufschwung der Antikriegsbewegung gab es in den 1980er Jahren mit den Protesten gegen den Nato-Doppelbeschluss.

Am 19. April findet ab 12 Uhr an der Weidendammer Brücke (U Friedrichstraße) in Berlin der diesjährige Ostermarsch statt. Bei unserem offenen Treffen setzen wir uns mit der Geschichte und der Entwicklung der Friedenbewegung auseinander und diskutieren über ihre Stärken und Schwächen. Außerdem wollen wir überlegen, wie wir uns beim Ostermarsch mit einer antimilitaristischen und antikapitalistischen Perspektive einbringen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. April 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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