Archiv für Februar 2014

Offenes Treffen am 19. März: Bundeswehr abschalten

Seit der Aussetzung der Wehrpflicht ist die Bundeswehr verstärkt auf der Suche nach Nachwuchs. Sie hat dazu ihre Ausgaben für Personalwerbung stark erhöht. Wurden im Jahr 2011 noch Anzeigen für rund 8,5 Millionen Euro geschaltet, waren es im Jahr 2012 über 20 Millionen Euro. Um einen ersten Zugang zu jungen Menschen zu bekommen wirbt die Bundeswehr seit einigen Jahren verstärkt in zivilen (Jugend-)Medien. Mit Radiospots auf Jugendsendern, mit Spots innerhalb des Musik-Streaming-Dienstes Spotify und mit Werbeclips, die auf zahlreichen Privatsendern wie RTL, Pro7 oder SAT.1 ausgestrahlt werden, will die Bundeswehr junge Leute zur Bundeswehr locken. Sie inszeniert sich dabei als attraktiver Arbeitgeber und setzt in der Werbung auf die Betonung von Freizeitspaß, Action und Teamgeist. Die Bundeswehr wird als Ort dargestellt an dem junge Menschen ihre Kindheitsträume umzusetzen können.

Bei unserem offenen Treffen im März wollen wir uns mit der Werbung der Bundeswehr in Medien wie Fernsehen und Radio auseinandersetzen und uns überlegen wie wir gegen die Präsenz von Bundeswehr-Werbung aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. März 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Aktionstag gegen Waffenhandel am 26. Februar

Die Kampagne Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! hat den 26.2. zum Aktionstag gegen den Waffenhandel erklärt. Das Datum ist abgeleitet von der Forderung nach Klarstellung des grundsätzlichen Verbots von Rüstungsexporten in Artikel 26.2 des Grundgesetzes, dazu hat die Kampagne 95.000 Unterschriften gesammelt. Im Vorfeld des Aktionstages wurden drei Rüstungskonzerne in Berlin markiert.

Kampagne Aktion Aufschrei
Indymedia-Bericht Kriegsprofiteure markiert