Archiv für Januar 2014

Offenes Treffen am 19. Februar: Deutsche Waffen, deutsches Geld …

Zahlreiche Unternehmen verdienen direkt oder indirekt am internationalen Handel mit Waffen und anderem Kriegsgerät. Die größten Produzenten in Deutschland sind Rheinmetall, ThyssenKrupp, EADS (jetzt Airbus Group), Krauss-Maffei Wegmann, Diehl und Heckler & Koch. Die deutschen Rüstungsexporte boomen seit Jahren. Wichtigster Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern im Wert von 1,24 Milliarden Euro war im Jahr 2012 die Golfmonarchie Saudi-Arabien. Der Bundessicherheitsrat erteilt die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern oder Kriegsschiffen in Staaten wie zum Beispiel Ägypten, Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Exporteur von Kriegsgerät. Zu den »Verkaufsschlagern« zählen beispielsweise das Schnellfeuergewehr G36 der baden-württembergischen Firma Heckler & Koch und die Leopard-Kampfpanzer von Krauss-Maffei Wegmann.

Bei unserem offenen Treffen im Februar beschäftigen wir uns mit der deutschen Rüstungsindustrie und planen Aktionen anlässlich des Aktionstages gegen Rüstungsexporte am 26. Februar 2014 in Berlin.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Februar 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Video-Clip: Bildung ohne Bundeswehr

Der Clip entstand im Rahmen des ersten offenen Treffens der Initiative NoWar Berlin im Mai 2013 zum Thema »Bildung ohne Bundeswehr«. Darin werden vor allem Aktionen gegen Auftritte der Bundeswehr an Schulen, Hochschulen und auf Messen in der letzten Zeit gezeigt.