Offenes Treffen am 16. Oktober zum Thema „Kein Werben fürs Sterben“

Mit der Aussetzung der Wehrpflicht hat die Bundeswehr eines ihrer wichtigsten Rekrutierungsmittel verloren. Deshalb drängt sie massiv in den öffentlichen Raum, sei es in Schulen, mit öffentlichen Gelöbnissen, Auftritten bei Messen und anderen öffentlichen Veranstaltungen, mit Radio- und TV-Spots oder mit Werbeplakaten.

Seit geraumer Zeit stiften AntimilitaristInnen und FriedensaktivistInnen bundesweit Unruhe bei Reklame-Einsätzen der Bundeswehr. Auch in Berlin gibt es immer wieder gelungene Aktionen gegen die Präsenz der Bundeswehr und gegen Armeewerbung. Beispielsweise wurde in Berlin-Kreuzberg im Juni ein BVG-Bus, der mit Werbung für die Bundeswehr beklebt war, gestoppt und mit antimilitaristischen Parolen besprüht. Auch eine Veranstaltung mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Audimax der Humboldt-Universität konnte im April verhindert werden.

Bei unserem offenen Treffen im Oktober wollen wir gemeinsam Aktionen gegen die Aufritte der Bundeswehr planen und praktische Handlungsmöglichkeiten gegen die Militarisierung der Gesellschaft diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Oktober 2013 | 19 Uhr |
Achtung! Neuer Ort: Regenbogenfabrik | Lausitzer Straße 22 | Kreuzberg (Seminarraum Hinterhof)

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