Archiv für September 2013

Bericht und Fotos von Antikriegs-Protest am 21. September

Am 21. September 2013 versammelten sich etwa 100 Leute am Wittenbergplatz um gegen einen Militärschlag gegen Syrien zu demonstrieren. Statt der geplanten Demonstration wurde eine Kundgebung durchgeführt um im Anschluss noch gegen Nazis in Kreuzberg auf die Straße zu gehen. Es gab Redebeiträge von der Taksim-Initiative, von der Friedenskoordination Berlin, von NoWar Berlin, von DIDF und von Code Pink.

Fotos von der Kundgebung:
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Aufruf von NoWar Berlin zur Demonstration: Nein zum Krieg gegen Syrien!

In Syrien ist Krieg. Nicht erst mit dem angedrohten und nun doch aufgeschobenen US-Bombardement käme der Krieg in die arabische Republik, seit langem ist er hier. Was als friedliche Massenproteste gegen den autoritären und neoliberalen Kurs der Regierung Baschar Al-Assads begann, wurde längst durch die Einmischung diverser regionaler und internationaler Großmächte zu einem blutigen militarisierten Konflikt mit mittlerweile mehr als hunderttausend Toten und Millionen Menschen, die sich auf der Flucht vor der Gewalt befinden. Zwischen den Frontlinien eines Kampfes, bei dem keine der Seiten – weder das Regime, noch die vom Westen hofierte Freie Syrische Armee (FSA) – behaupten kann, sich keiner Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht zu haben, steht die Zivilbevölkerung.
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Demonstration am 21. September: Nein zum Krieg gegen Syrien

Die UNO hat 1981 den 21. September zum Weltfriedenstag erklärt. Er soll ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein. Das Berliner Aktionsbündnis „Nein zum Krieg gegen Syrien“ nimmt diesen Tag zum Anlass um gegen den weiterhin drohenden Militärschlag gegen Syrien zu demonstrieren. Gefordert wird ein Waffenstillstand und das Verbot jeglicher Waffenexporte. Die Patriot-Raketen und die 300 SoldatInnen der Bundeswehr müssen sofort aus der Türkei abgezogen werden. Gegen jegliche imperialistische Intervention! Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften in Syrien!

Demonstration | 21. September | 13 Uhr | Wittenbergplatz

Offenes Treffen am 18. September zu Syrien

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Vororten von Damaskus, sind mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen. Wer für den Angriff verantwortlich ist, ist noch unklar. Der Giftgaseinsatz wird von westlichen Regierungen als Vorwand benutzt militärisch in Syrien intervenieren zu können.

Die USA verstärkt weiter ihre Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer. Es befinden sich mittlerweile fünf US-Kriegsschiffe in der Region. Auch mehrere deutsche Kriegsschiffe sind im Mittelmeer präsent. Italien und die Türkei haben militärische Einheiten vor die Levante und an die syrische Grenze in Marsch gesetzt. Etwa 100 Kilometer von Syrien entfernt sind deutsche Patriot-Raketen und 300 BundeswehrsoldatInnen stationiert.

Wir rufen dazu auf, am Tag X, wenn es zum Militäreinsatz kommt, um 18 Uhr zur Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz zu kommen. Unser offenes Treffen im September hat die aktuelle Situation in Syrien zum Thema und soll zur Planung von Aktionen gegen den (drohenden) Militärschlag genutzt werden.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. September 2013 | 19 Uhr |
Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Plakat-Aktion zum Jahrestag des Kunduz-Massakers

Am 4. September 2009 gab der deutsche Oberst Georg Klein in Afghanistan den Befehl zur Bombardierung zweier entführter Tanklaster, die im Kundus-Fluß feststeckten. Über 142 Menschen wurden dabei getötet. Das Bombardement ist das bislang größte Kriegsverbrechen seit Bestehen der Bundeswehr. Schüler, Bauern, Taxifahrer, Schäfer, Menschen aus den umliegenden Dörfern, die zu den stecken gebliebenen Tanklastern aufgebrochen waren, um etwas Benzin in ihre mitgebrachten Kanister zu füllen, wurden durch den Befehl zur Bombardierung von Bundeswehroberst Klein, ermordet. Anlässlich des vierten Jahrestages dieses Massakers wurden in Berlin großformatige Plakate mit dem Titel „Deutschland führt Krieg – 4. September 2009 Massaker in Kunduz“ sowie den Namen der Opfer geklebt.

Fotos von den Plakaten
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Bericht mit Fotos vom Antikriegstag

Am Sonntag, dem 1. September 2013 fanden in Berlin anlässlich des weltweiten Antikriegstags – des Jahrestags des Überfalls der deutschen Faschisten auf Polen – zwei Demonstrationen statt. Um 12 Uhr begann die Auftaktkundgebung der vom Berliner Aktionsbündnis „Legt den Leo an die Kette“ und den Gruppen der Berliner Friedenkoordination organisierten Demonstration unter dem Motto „Kein Krieg gegen Syrien“, an der sich etwa 700 Menschen beteiligten. Es gab einen Redebeitrag von Jürgen Grässlin, Preisträger des Aachener Friedenspreises und beteiligt an der Aktion Aufschrei gegen den Waffenexport aus der BRD. Grässlin sprach sich gegen einen völkerrechtswidrigen Gewaltakt gegen Syrien aus. Außerdem gab es noch einen Redebeitrag von Christine Buchholz von der Linken sowie von Hans-Christian Ströbele.
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