Offenes Treffen am 17. Juli zu Syrien und den kurdischen Gebieten

In Syrien leben etwa 3,5 Millionen KurdInnen. Sie haben in ihrer Region – Westkurdistan – damit begonnen Selbstverwaltungsstrukturen aufzubauen. In vielen Städten hat die kurdische Bevölkerung die staatlichen Institutionen besetzt und die Kontrolle vom Assad-Regime übernommen. Eine maßgebliche Rolle spielt dabei die Partei der Demokratischen Union (PYD), als stärkste kurdische Organisation. Sie hat Volkskomitees und Volksräte organisiert, sie verfügt über eigene Verteidigungskräfte und genießt großes Vertrauen in der Bevölkerung. Es kommt immer wieder zu Kämpfen zwischen kurdischen »Volksverteidigungseinheiten« (YPG) und der Freien Syrischen Armee (FSA). Die PYD ist Teil des Nationalen Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel, einem Bündnis linker syrischer Organisationen, das gegen das Assad-Regime, gegen religiösen Fundamentalismus und gegen eine ausländische Militärintervention kämpft.

Bei unserem offenen Treffen im Juli wollen wir uns mit der Situation der KurdInnen in Syrien beschäftigen und laden dazu AktivistInnen ein, die sich im kurdischen Befreiungskampf engagieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. Juli 2013 | 19 Uhr |
Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF