Antimilitaristischer Stadtrundgang

Der antimilitaristische Stadtrundgang wird im September im Rahmen der
Aktionswoche „Für militärfreie Bildung und Forschung“ (24.-29.9.) stattfinden. Jugendoffziere der Bundeswehr leiten sicherheitspolitische Seminare in den Schulen an, Rüstungsfirmen finanzieren Stiftungsprofessuren an Universitäten, Forschungsergebnisse ziviler Hochschulen werden auch für militärische Zwecke genutzt, Hochschulstudien werden von der Bundeswehr gefördert. Die Bundeswehr versucht zunehmend in Schulen und Universitäten Einfluss zu nehmen, um Personal zu rekrutieren und an derAkzeptanz für Bundeswehreinsätze zu arbeiten. Auf dem Rundgang wollen wir an einige Orte gehen, um die zunehmende militärische Durchdringung von Bildung und Forschung zu veranschaulichen. Angesichts des im August gefällten Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts, der erstmals der Bundeswehr den Gebrauch militärischer Waffen im Inlandseinsatz erlaubt, möchten wir auch diesen Ausdruck von Militarisierung und den damit einhergehenden Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte auf dem Rundgang thematisieren.

Samstag, den 29.9.2012, Startpunkt: 14 Uhr Berlin-Mitte: Bodestr./ Friedrichbrücke, zwischen Berliner Dom und Nationalgalerie.

Die Teilnahme ist kostenlos.