Demo gegen die Bonner Kriegskonferenz in Kabul

Am 1. Dezember 2011 fand in Kabul eine Demonstration der Solidaritätspartei statt. An ihr beteiligten sich mehrere Hundert Frauen und Männer. Viele Frauen nutzten dabei ihre Kopftücher oder Burkas offenkundig zur Vermummung. Die Demonstration hatte das Ziel, den Beschluss der vom Karsai-Regime organisierten Loya Jirga zu denunzieren, welche verlangte, die Besatzung des Landes permanent zu machen. Zugleich richtete sich die Demo gegen die Petersberg-II-Konferenz in Bonn und bekundete auf Transparenten ihre Solidarität mit den Aufständen im Norden Afrikas. Die DemonstrantInnen verabschiedeten eine Resolution, die die ausländischen Truppen auffordert, das Land zu verlassen. Eine US-Flagge wurde verbrannt. DemoteilnehmerInnen trugen einen Sarg, der mit den Worten „Unabhängigkeit, Freiheit und nationale Würde“ beschriftet war.

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