Offenes Treffen am 18. Juli 2018: Tag der offenen Kriegspropaganda

Am 25. und 26. August ist der Tag der offenen Tür der Bundes­regierung. An diesen Tagen lädt das Bundeskanzler*innenamt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt zu öffentlichen Veranstaltungen ein, um die Arbeit der Ministerien kennenzulernen. Bei dieser Gelegenheit veranstaltete das Kriegsministerium letztes Jahr eine Werbeshow für die Bundeswehr. So wurden letztes Jahr ein Tornado-Kampflugzeug und verschiedene Panzermodelle auf dem Hof des Kriegsministeriums ausgestellt. Auch dieses Jahr ist wieder ähnliches Werben fürs Sterben zu erwarten. Deshalb wollen wir uns bei diesem offenen Treffen darüber unterhalten, was wir gegen dieses Militärspektakel unternehmen können. Davor gibt es einen kurzen Input über die aktuelle Kriegspolitik der BRD. Anlässlich des Tages der offenen Tür der Bundesregierung informieren wir kurz über aktuelle Kriegseinsätze der Bundeswehr, über die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik unter deutscher Führung und über die aggressive Politik der Nato mit deutscher Beteiligung. Dieser Input dient auch dazu, unser geplantes antimilitaristisches Workshopwochenende zu »Antimilitaristischen Perspektiven« am 10. November 2018 vorzubereiten.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Juli 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Adbustings rund um den Reichstag zum Tag der Bundeswehr

Indymedia: Wer heute am Tag der Bundeswehr in Berlin zwischen Reichstag und Kanzler*innenamt entlang flaniert, erlebt eine Überraschung. Blickt man in die Werbevitrinen, könnte man meinen, die Bundeswehr hätte eine neue Werbekampagne aufgelegt. In einer Mischung aus den Designs der “Mach-was-zählt”-Kampagne und der Werbung für den heutigen Tag der Bundeswehr sprechen die dort hängenden Plakate scheinbar aus der Position der Militärs die Passant*innen an. Doch auf den zweiten Blick erschließt sich, dass es sich um subversive Fälschungen des Kollektivs „Bundeswehr enttarnen“ handelt.

» Text mit Fotos auf Indymedia

Offenes Treffen von NoWar Berlin am 20. Juni

Bei unserem offenen Treffen im Juni sprechen wir über unser antimilitaristisches Workshop-Wochenende, welches wir am 10. November in Berlin organisieren werden. Außerdem sprechen wir über aktuelle Themen wie Militarisierung, Bundeswehr-Aufritte im öffentlichen Raum und die deutsche Kriegspolitik. Wir überlegen gemeinsam welche Aktionen wir als nächstes machen und wollen Texte für eine antimilitaristische Zeitung zusammentragen. Hast du Lust dich gegen Krieg und Militarisierung zu engagieren? Dann schau doch bei unserem Treffen vorbei.

Offenes Treffen | Mittwoch | 20. Juni 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

Bericht von Kundgebung „Bundeswehr raus aus dem SchwuZ“

Am 2. Juni 2018 fand unter dem Motto „Bundeswehr raus aus dem SchwuZ! Keine Werbung für Krieg, Ausbeutung und Überwachung!“ die Kundgebung von NoWar Berlin statt, an der sich etwa 60 Menschen beteiligten. Bei der LGBT Job- und Karrieremesse Sticks & Stones sind als Aussteller unter anderem die Bundeswehr und Unternehmen wie ThyssenKrupp, Google und der Axel-Springer-Verlag beteiligt.
» Weiter Lesen

Kundgebung am 2. Juni: Bundeswehr raus aus dem SchwuZ – Keine Werbung für Krieg, Ausbeutung und Überwachung

Am 2. Juni 2018 findet im SchwuZ die LGBT Job- und Karrieremesse STICKS & STONES statt, an der als Aussteller die Bundeswehr und Unternehmen wie ThyssenKrupp, Google und der Axel-Springer-Verlag beteiligt sind. Wir wollen nicht, dass an einem fortschrittlichen Ort für Militarisierung, für Rüstungskonzerne und für prekäre Arbeitsverhältnisse geworben wird und rufen deswegen zu einer Protestkundgebung auf.

» Poster als PDF
» Weiter Lesen

Offener Brief von NoWar Berlin an das SchwuZ wegen Jobmesse mit Bundeswehr

Wir haben mit Entsetzen festgestellt, dass am 2. Juni 2018 im SchwuZ die LGBT Job- und Karrieremesse STICKS & STONES stattfindet, an der als Aussteller auch die Bundeswehr beteiligt ist. Auf eurer Internet-Seite heißt es: „Wir begrüßen 80 stolze Arbeitgeber_innen – von Start-Ups bis Großkonzern.“

Wir finden es unerträglich, dass an einem von uns als alternativ und emanzipatorisch wahrgenommenen Ort, Werbung für das Töten und Sterben von Menschen gemacht werden kann. Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie jeder andere, denn das Töten von Menschen darf nicht als normaler Beruf durchgehen. Die Bundeswehr drängt immer stärker in den öffentlichen Raum und sucht Nachwuchskräfte für ihre weltweiten Kriegseinsätze. Wir wollen keine Soldat*innen im SchwuZ und stellen uns gegen Militarisierung und Krieg!
» Weiter Lesen

Proteste gegen Rheinmetall am 7./8. Mai

Am 8. Mai findet in Berlin im Maritim-Hotel die Hauptversammlung von Rheinmetall statt. Rheinmetall ist die größte deutsche Rüstungsfirma. Weltweit ist Rheinmetall auf Platz 26 der größten Rüstungskonzerne. Rheinmetall machte im Militärbereich im Jahr 2016 3,3 Milliarden Dollar Umsatz, Waffen machen 52 Prozent des Gesamtgeschäfts von Rheinmetall aus. Panzer, Flugabwehrsysteme und Munition werden produziert. Rheinmetall ist einer der Hauptlieferanten der Bundeswehr. Das Unternehmen liefert Waffen in Kriegsgebiete und an diktatorische Staaten wie die Türkei und Saudi-Arabien. Rheinmetall arbeitet mit türkischen Rüstungsunternehmen zusammen und soll die im türkischen Besitz befindlichen Leopard-2-Panzer aufrüsten. Kommt zu den Protesten!

Demonstration | 7. Mai | 17:30 | Platz des 18. März
Kundgebung | 8. Mai | 9:00 | Hotel Maritim | Stauffenbergstr. 26

Offenes Treffen am 16. Mai 2018: Antimilitaristische Perspektiven

Im November jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Erste Weltkrieg revolutionierte die Kriegsführung: zum einen durch neue strategische und technische Mittel, zum anderen dadurch, dass er auf alle gesellschaftlichen Bereiche Wirkung zeigte. Zum Beispiel begann damals die Militarisierung des Luftraums mit dem ersten Einsatz von Kampfflugzeugen und entwickelte sich bis heute zum automatisieren Drohnenkrieg. Und während damals die Bevölkerung mittels Hurra-Patriotismus emotional in den Krieg getrieben wurde, werden heute westliche Werte im Krieg gegen den Terrorismus am Hindukusch verteidigt. Beides hat eine Brutalisierung der Gesellschaft zur Folge, die nicht nur durch eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft Ausdruck findet, sondern auch rassistische und nationalistische Tendenzen befeuert. Heute gibt es jedoch keine starke link(sradikal)e Friedens- und antimilitaristische Bewegung. Das wollen wir ändern. Wir wollen dafür ein antimilitaristisches Workshopwochenende im Herbst/Winter organisieren. In einem kurzen Input werden beim Treffen die Idee und mögliche Themen vorgestellt. Im Anschluss wollen wir über die Umsetzung dieser Idee diskutieren.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Mai 2018 | 19 Uhr | Meuterei | Reichenberger Straße 58 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Veranstaltung „Lieber tot als rot“ mit Malte Meyer am 24.4


Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär wollen wir in der Diskussion mit Malte Meyer anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund gehen. Im Zentrum sollen außerdem die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten sowie Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990 stehen.

Referent: Malte Meyer (lebt in Köln und beschäftigt sich seit längerem mit historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik)

Dienstag, 24. April 2018 | BAIZ | Schönhauser Allee 26A | 19 Uhr | Kosten: 2,00 Euro

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Hellen Panke e. V. in Kooperation mit der FAU Berlin und der antimilitaristischen Initiative NoWar Berlin, mit freundlichen Herberge des BAIZ.

Fahhraddemo 31.3. Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan!

Die Berliner Kampagne „Tatort Kurdistan“ ruft unter dem Motto „Kriegsprofiteure enttarnen – Panzer zu Fahrrädern! Keine Waffen für Erdoğan!“ für den 31. März zu einer Fahrrad-Demonstration um 15 Uhr ab U Turmstraße in Berlin auf.


» Weiter Lesen