Offenes Treffen am 17. September: Kein Forum für Kriegsstrategen

Vom 20. bis 22. Oktober 2014 findet in Berlin im dbb Forum die zweite „International Urban Operations Conference“ statt. Organisiert wird die Konferenz von der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, einer Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Bei dieser Tagung treffen sich Militärs und VertreterInnen von Rüstungsunternehmen, um sich über Kriegsstrategien in urbanen Räumen auszutauschen. In der offiziellen Ankündigung zur Konferenz heißt es: „Heutzutage sind urbane Räume Schlüsselgebiete. Derjenige der fähig ist diese zu kontrollieren, wird sich durchsetzen.“ Rüstungsunternehmen wie Heckler & Koch, Diehl Defence, MBDA und RUAG preisen dort ihre Rüstungstechnik für die Nato-Armeen an. Außerdem finden dort zahlreiche Vorträge statt, unter anderem von VertreterInnen der Bundeswehr, der Europäischen Verteidigungsagentur und verschiedenen Unternehmen, die im Bereich Rüstung und Militärtechnologie tätig sind. Zur Aufrechterhaltung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung, die für die meisten Menschen Armut und Verelendung bedeutet, entwickeln die Herrschenden immer neue Methoden der Aufstandsbekämpfung.

Bei unserem offenen Treffen im September wollen wir die Militärtagung, als ein Ort an dem Krieg geplant wird, zum Thema machen und uns gemeinsam überlegen wie wir unseren Protest dagegen zum Ausdruck bringen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. September 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

Veranstaltung: Störmanöver an der Heimatfront

Bei der Veranstaltung gibt es Informationen zum Gefechtsübungszentrum bei Magdeburg und dem Widerstand dagegen. Wie in den letzten beiden Jahren organisieren auch 2014 antimilitaristische Gruppen das bundesweite War-Starts-Here-Camp. Es wird vom 17. bis 25. August in unmittelbarer Nähe des Gefechtsübungszentrums GÜZ in der Nähe von Magdeburg stattfinden. Aktivist_innen des Vorbereitungskreises werden am Roten Abend die bisherigen Planungen zum diesjährigen Camp vorstellen und berichteten, welche Rolle das GÜZ bei der deutschen Kriegspolitik und der Aufstandsbekämpfungstrategie spielt.

Roter Abend: Mittwoch, 6. August 2014 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Straße 73, Berlin-Friedrichshain

Bericht Videokundgebung gegen GÜZ

Am 1. August 2014 beteiligten sich etwa 70 Leute an einer Video-Kundgebung auf dem Heinrichplatz in Berlin-Kreuzberg gegen das Gefechtsübungszentrum in der Altmark. Die Kundgebung diente zur Mobilisierung zum antimilitaristischen War-Starts-Here-Camp, welches vom 17. bis 25. August in der Nähe des Gefechtsübungszentrums stattfindet. Bei der Video-Kundgebung wurden mehrere kurze Videoclips zum GÜZ und dem Widerstand dagegen gezeigt.

» Bericht mit Fotos bei Indymedia Linksunten

Kein offenes Treffen im August, stattdessen auf zum War-Starts-Here-Camp!

Im August findet kein offenes Treffen von NoWar Berlin statt. Wir rufen dazu auf, sich im August am antimilitaristischen Camp gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) nahe Magdeburg zu beteiligen. Unter dem Motto „War starts here – let’s stop it here“ werden Aktivist*innen vom 17. bis zum 25. August in der Nähe des GÜZ ihre Zelte aufschlagen und eine Woche lang mit Diskussionen und Aktionen gegen das Trainingsgelände und die herrschende Kriegspolitik aktiv werden.

» Informationen zum War-Starts-Here-Camp

Militaristische Straßennamen überklebt

In den Bezirken Berlin-Tempelhof und in Berlin-Charlottenburg wurden in der Nacht zum 20. Juli mehrere Straßennamen überklebt, die sich auf Personen beziehen, die für Krieg, Militarismus und Nationalismus stehen. Damit sollte ein Zeichen gegen militaristische Traditionen gesetzt werden, die im Berliner Straßenbild weiterhin präsent sind. Anlass der Aktion war das „feierliche Gelöbnis“ der Bundeswehr, welches am 20. Juli in Berlin stattfindet und ein zentrales militaristisches Ritual in der BRD darstellt.

» Bericht mit Fotos bei Indymedia Linksunten

» Artikel im Tagesspiegel zur Aktion

Antimilitaristische Videokundgebung am 1. August

Vom 17. bis 25. August 2014 findet zum dritten Mal in Folge das antimilitaristische War-Starts-Here-Camp in der Nähe des „Gefechtsübungszentrum des Heeres“ (GÜZ) bei Magdeburg statt. Das GÜZ in der Altmark ist der modernste Truppenübungsplatz Europas. Auf dem 230 Quadratkilometer großen Militär-Gelände wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Die „Übungsstadt Schnöggersburg“, wird seit 2012 auf dem Gelände gebaut. Das 100 Millionen Euro teure „Urbane Zentrum“, soll über 500 Gebäude und Hochhäuser, Straßen, U-Bahn-Tunnel, Kanalisation und ein Industriegebiet sowie einen 22 Meter breiten Fluss und ein Waldgebiet enthalten. Ab 2016 sollen SoldatInnen in Schnöggersburg verschiedene Formen der Aufstandsbekämpfung wie zum Beispiel Häuserkampf trainieren. Bei der Kundgebung werden unter anderem kurze Video-Clips zum GÜZ und dem Widerstand dagegen gezeigt. Außerdem gibt es Informationen zum GÜZ und den diesjährigen Protesten.

Video-Kundgebung | Freitag | 1. August 2014 | 20:30 Uhr | Heinrichplatz | Berlin-Kreuzberg


Auf zum War-Starts-Here-Camp vom 17. bis 25. August 2014!

» Weitere Informationen zum War-Starts-Here-Camp
» Flyer zur Video-Kundgebung als PDF

Offenes Treffen am 16. Juli: GÜZ markieren, blockieren, sabotieren

Vom 17. bis 25. August 2014 findet zum dritten Mal in Folge ein antimilitaristisches Camp in der Nähe des »Gefechtsübungszentrum des Heeres« (GÜZ) bei Magdeburg statt. Auf dem 230 Quadratkilometer großen Militärgelände wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Die »Übungsstadt Schnöggersburg«, wird seit 2012 auf dem Gelände gebaut. Das 100 Millionen Euro teure »Urbane Zentrum«, soll über 500 Gebäude und Hochhäuser, Straßen, U-Bahn-Tunnel, Kanalisation und ein Industriegebiet sowie einen 22 Meter breiten Fluss und ein Waldgebiet enthalten. Ab 2016 sollen SoldatInnen in Schnöggersburg verschiedene Formen der Aufstandsbekämpfung wie zum Beispiel Häuserkampf trainieren. Die Nato hat in ihrem Strategiepapier »Urban Operations in the Year 2020« festgestellt, dass zukünftige Militäreinsätze vor allem in urbanen Zentren stattfinden werden und dass die Nato-Armeen deshalb ihre Fähigkeiten im »urbanen Krieg« ausbauen müssen.

Bei unserem offenen Treffen im Juli wollen wir das GÜZ und den Widerstand dagegen thematisieren. Wir wollen darüber sprechen, was dieses Jahr beim antimilitaristischen Camp geplant ist und wie wir uns einbringen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. Juli 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Offenes Treffen am 18. Juni: Militärspektakel entgegentreten

Das jährliche Bundeswehr-Gelöbnis am 20. Juli ist mittlerweile das zentrale Militärritual der BRD. Militärische Rituale haben eine wichtige Herrschaftsfunktion für jeden Nationalstaat. Die Rolle des Militärs in der Gesellschaft soll damit gefestigt werden. Seit 1996 wurde das »Öffentliche Gelöbnis« mit Inszenierungen vor dem Charlottenburger Schloss, dem Roten Rathaus und dem Bendlerblock in Berlin fest etabliert. 2010 fand das Gelöbnis zum ersten Mal vor dem Reichstag statt. Mit großem Polizeiaufgebot wurde jeweils die gesamte Umgebung weiträumig abgesperrt. Immer wieder gab es Demonstrationen und phantasievolle Aktionen gegen das Gelöbnis. 1999 konnten trotz schärfster Sicherheitsvorkehrungen Protestierende das Gelöbnis während des »feierlichen Schwures« stören, indem sie zwischen den Fahnen der gelobenden Rekruten hin und her rannten. Auf Transparenten und Regenschirmen war »Tucholsky hat Recht« zu lesen.

Bei unserem offenen Treffen im Juni werden die Funktion des Gelöbnisses und die Proteste gegen das Militärritual Thema sein. Außerdem wollen wir darüber sprechen, wie wir unseren Protest gegen das Gelöbnis am 20. Juli in Berlin zum Ausdruck bringen können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 18. Juni 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs of­fe­ne Tref­fen als PDF

Protest gegen Rüstungsmesse ILA

Am 25. Mai hat eine antimilitaristische Aktion am Eingang der ILA stattgefunden. AktivistInnen sperrten etwa zehn Minuten einen Eingang zur ILA ab und informierten die BesucherInnen über die Rolle der ILA als Rüstungsmesse, auf der die Bundeswehr der größte Einzelaussteller ist. Nachdem die AktivistInnen die Aktion beendet hatten, wurden sie etwa eine Stunde von der Polizei festgehalten und ihre Personalien wurden aufgenommen.

» Bericht mit Fotos bei Indymedia Linksunten

Demo am 31. Mai um 12 Uhr Potsdamer Platz: Gegen Kriegshetze und Nationalismus

Die als „Euromaidan“ benannte Bewegung in der Ukraine hatte das Ziel Janukowitsch zu stürzen. Janukowitsch ist ebenso wie die neue Regierung eng mit Oligarchen wie zum Beispiel dem Erdgas-Unternehmer Serhij Kurtschenko verbunden. Der Protest gegen Korruption, Verarmung und die autoritäre Regierung Janukowitsch war berechtigt. Er wurde jedoch dominiert von nationalistischen und neoliberalen Strömungen, die auch kein Problem mit den Faschisten des „Rechten Sektors“ haben. Linke Kräfte und unabhängige GewerkschafterInnen, die versuchten sich an den Protesten zu beteiligen wurden bedroht, geschlagen und konnten nicht mehr offen auftreten.

» Zum kompletten Aufruf von NoWar Berlin
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