Offenes Treffen am 19. November: Militär raus aus der Forschung

Die Rüstungsforschung an Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt. Wissenschaftler*innen forschen bundesweit an Drohnen, Geschossen, Handfeuerwaffen, Funktechnologien und Militärrobotern. Einige Universitäten verfügen über Zivilklauseln, die eine Forschung für militärische Zwecke untersagt. Diese werden jedoch nicht konsequent eingehalten. An der TU Berlin wird trotz vorhandener Zivilklausel Kriegsforschung betrieben. Dort bietet Prof. Dr. Markus Kerber zum Beispiel das Seminar »Verteidigungstechnologie, Streitkräfteökonomik, Geopolitik« an. Dabei geht es unter anderem um Aufklärung durch taktische Drohnen und den Vergleich der Kampfflugzeuge Eurofighter und Rafale. Die Uni Potsdam hat einen eigenen Masterstudiengang Military Studies. Im Rahmen von Förderprogrammen arbeiten Hochschulen mit Rüstungsunternehmen oder den Instituten der Fraunhofer Gesellschaft, die Wehrforschung betreiben, zusammen.

Bei unserem offenen Treffen im November sprechen wir über das Thema Forschung und Krieg und wollen uns darüber austauschen, wo in Berlin und Umgebung Militärforschung stattfindet und wie wir dagegen aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. November 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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Antimilitaristische Beiträge auf der Fahrraddemo gegen die Kriegskonferenz

Die antimilitaristische Fahrraddemo gegen die „International Urban Operations Conference“ führte am 20. Oktober 2014 an zahlreichen Rüstungsunternehmen und Institutionen vorbei – darunter Airbus, Diehl Defence und Frauenhofer. An allen diesen Orten wurden kurze Beiträge verlesen. Einige von ihnen wurden dabei aus der Demo heraus als Kriegsprofiteuere markiert.
» Beitäge zu den Rüstungsunternehmen und Forschungseinrichtungen
» Bericht zur Fahrraddemo
» Fotos von der Fahrraddemo
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Protest gegen Kriegskonferenz

Am 20. Oktober 2014 beteiligten sich etwa 50 bis 60 Leute an einer antimilitaristischen Fahrraddemo gegen die zweite „International Urban Operations Conference“, die vom 20. bis 22. Oktober im Berliner dbb forum in der Friedrichstraße 169/170 stattfindet. Diese Kriegskonferenz wird von der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, einer Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie organisiert. Bei der Tagung treffen sich Militärs und Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen und Forschungseinrichtungen, um sich über Kriegsstrategien in urbanen Räumen auszutauschen. Die Fahrraddemo startete am Potsdamer Platz und führte an mehreren Orten, an denen Kriegsprofiteur*innen und Kriegstrateg*innen ihren Sitz haben, vorbei.
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Route der Antimilitaristischen Fahrraddemo am 20. Oktober

Wir wollen am 20. Oktober zusammen gegen Krieg und Militarisierung protestieren und die Kriegsprofiteur*innen benennen und markieren. Vom Potsdamer Platz aus werden wir ab 17:30 Uhr durch die Berliner Mitte radeln und unterschiedlichen Orten der Kriegsvorbereitung einen Besuch abstatten. Dazu gehört auch der Tagungsort der Kriegskonferenz, das dbb Forum. Zum Abschluss wollen wir vor das Hotel Maritim proArte ziehen, in dem die Kriegsstrateg*innen am Abend ihre Eröffnungsveranstaltung abhalten.


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Antimilitaristische Fahrraddemo und Kundgebung gegen Kriegskonferenz

Vom 20. bis zum 22. Oktober 2014 findet in Berlin-Mitte im dbb Forum die zweite „International Urban Operations Conference“ statt. Die Kriegskonferenz wird von der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, einer Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie organisiert. Dort treffen sich Vertreter*innen von Rüstungsunternehmen, der Bundeswehr und von Forschungsinstituten. Die Kriegskonferenz in Berlin ist ein Ort an dem urbane Kriegsstrategien präsentiert werden und ein Austausch von Wirtschaft, Forschung und Militär stattfindet. Wir wollen am 20. Oktober zusammen gegen Krieg und Militarisierung protestieren und die Kriegsprofiteur*innen benennen und markieren. Vom Potsdamer Platz aus werden wir durch die Berliner Mitte radeln und unterschiedlichen Orten der Kriegsvorbereitung einen Besuch abstatten. Dazu gehört auch der Tagungsort der Kriegskonferenz, das dbb Forum. Zum Abschluss wollen wir vor das Hotel Maritim proArte ziehen, in dem die Kriegsstrateg*innen am Abend ihre Eröffnungsveranstaltung abhalten.

Montag | 20. Oktober 2014
Fahrraddemo | 17:30 Uhr | Potsdamer Platz
Kundgebung | 19:30 Uhr | Hotel Maritim | Friedrichstraße 151

» Aufruf von NoWar Berlin
» Aufruf von NoWar Berlin als PDF
» Interview zur Fahrraddemo mit NoWar Berlin
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Offenes Treffen am 15. Oktober: Städte im Fadenkreuz des Militärs

Kriegshandlungen in urbanen Gebieten sind für das Militär von zunehmend wichtiger Bedeutung. Die militärische Ausbildung wird deshalb nach diesen Anforderungen ausgerichtet und die Rüstungsindustrie entwickelt das entsprechende Kriegsgerät. Im Jahr 2003 hat die Nato ihr Strategiepapier „Urban Operations in the Year 2020“ veröffentlicht. Die Nato-StrategInnen sehen eine wachsende Gefahr, da durch die „Slums und Armut in den Städten Spannungen entstehen, die möglicherweise zu Aufständen, zivilen Unruhen und Bedrohungen für die Sicherheit führen, die die Intervention der örtlichen Behörden notwendig machen.“ Die Aufrechterhaltung einer Wirtschaftsordnung, die zu einer steigenden Verelendung führt, erfordert für die Herrschenden ein umfassendes militärisches Krisenmanagement. Dabei spielt auch die zivil-militärische Zusammenarbeit und die Verwischung der Grenzen zwischen Polizei und Militär eine wichtige Rolle.

Bei unserem offenen Treffen im Oktober wollen wir uns mit dem Thema Krieg in städtischen Gebieten auseinandersetzen und die Protestaktionen gegen die „International Urban Operations Conference“ vorbereiten, die vom 20. bis 22. Oktober in Berlin stattfindet.

Offenes Treffen | Mittwoch | 15. Oktober 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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Biji Azadi – Gegen den Terror des IS!

Die Schlacht um Kobane hält weiter an. Die progressiven Kräfte der YPG, YPJ und Guerillaeinheiten der HPG liefern sich heftige Gefechte mit den „Gotteskriegern“ des islamischen Staates. Teilweise soll es gelungen sein den Vormarsch zu stoppen, die Situation für das eingeschlossene Kobane bleibt jedoch weiter kritisch. Aus Solidarität mit der Bevölkerung von Kobane rufen die PYD und die kurdischen Vereine gemeinsam mit linken Gruppen am Donnerstag und Freitag zu einer Mahnwache am Brandenburger Tor (Pariser Platz) und am Samstag zu einer Demonstration gegen den Terror des IS auf.

Mahnwache:

Do. 25.9. | 10 – 24 Uhr | Brandenburger Tor (Pariser Platz)
Fr. 26.9. | 10 – 24 Uhr | Brandenburger Tor (Pariser Platz)

Demonstration:
Sa. 27.9. | 16 Uhr | U Wittenbergplatz

Offenes Treffen am 17. September: Kein Forum für Kriegsstrategen

Vom 20. bis 22. Oktober 2014 findet in Berlin im dbb Forum die zweite „International Urban Operations Conference“ statt. Organisiert wird die Konferenz von der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, einer Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Bei dieser Tagung treffen sich Militärs und VertreterInnen von Rüstungsunternehmen, um sich über Kriegsstrategien in urbanen Räumen auszutauschen. In der offiziellen Ankündigung zur Konferenz heißt es: „Heutzutage sind urbane Räume Schlüsselgebiete. Derjenige der fähig ist diese zu kontrollieren, wird sich durchsetzen.“ Rüstungsunternehmen wie Heckler & Koch, Diehl Defence, MBDA und RUAG preisen dort ihre Rüstungstechnik für die Nato-Armeen an. Außerdem finden dort zahlreiche Vorträge statt, unter anderem von VertreterInnen der Bundeswehr, der Europäischen Verteidigungsagentur und verschiedenen Unternehmen, die im Bereich Rüstung und Militärtechnologie tätig sind. Zur Aufrechterhaltung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung, die für die meisten Menschen Armut und Verelendung bedeutet, entwickeln die Herrschenden immer neue Methoden der Aufstandsbekämpfung.

Bei unserem offenen Treffen im September wollen wir die Militärtagung, als ein Ort an dem Krieg geplant wird, zum Thema machen und uns gemeinsam überlegen wie wir unseren Protest dagegen zum Ausdruck bringen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 17. September 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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Veranstaltung: Störmanöver an der Heimatfront

Bei der Veranstaltung gibt es Informationen zum Gefechtsübungszentrum bei Magdeburg und dem Widerstand dagegen. Wie in den letzten beiden Jahren organisieren auch 2014 antimilitaristische Gruppen das bundesweite War-Starts-Here-Camp. Es wird vom 17. bis 25. August in unmittelbarer Nähe des Gefechtsübungszentrums GÜZ in der Nähe von Magdeburg stattfinden. Aktivist_innen des Vorbereitungskreises werden am Roten Abend die bisherigen Planungen zum diesjährigen Camp vorstellen und berichteten, welche Rolle das GÜZ bei der deutschen Kriegspolitik und der Aufstandsbekämpfungstrategie spielt.

Roter Abend: Mittwoch, 6. August 2014 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Straße 73, Berlin-Friedrichshain

Bericht Videokundgebung gegen GÜZ

Am 1. August 2014 beteiligten sich etwa 70 Leute an einer Video-Kundgebung auf dem Heinrichplatz in Berlin-Kreuzberg gegen das Gefechtsübungszentrum in der Altmark. Die Kundgebung diente zur Mobilisierung zum antimilitaristischen War-Starts-Here-Camp, welches vom 17. bis 25. August in der Nähe des Gefechtsübungszentrums stattfindet. Bei der Video-Kundgebung wurden mehrere kurze Videoclips zum GÜZ und dem Widerstand dagegen gezeigt.

» Bericht mit Fotos bei Indymedia Linksunten



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