NoWar beteiligt sich an der revolutionären 1.-Mai-Demo

NoWar Berlin wird sich im Rahmen des Blocks für Klassenkampf, gegen Krieg und Repression an der revolutionären 1.-Mai-Demo beteiligen. Aus dem gemeinsamen Aufruf: „Am 1. Mai wollen wir die verschiedenen Kämpfe gegen die Angriffe von Staat und Kapital auf unsere Arbeits- und Lebensbedingungen, gegen Krieg und Repression und gegen patriarchale Unterdrückung thematisieren und für eine befreite, eine klassenlose Gesellschaft auf die Straße gehen.“

Kommt zum Block für Klassenkampf, gegen Krieg und Repression
1. Mai 2014 * 18 Uhr * Lausitzer Platz

» Gemeinsamer Aufruf zum Block

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NoWar auf dem Berliner Ostermarsch 2014

Am Ostermarsch in Berlin haben etwa 1000 DemonstrantInnen teilgenommen. Die von der Friko Berlin am Ostersamstag organisierte Demo zog von der Friedrichstraße bis zur Neuen Wache Unter den Linden. NoWar Berlin beteiligte sich mit einem eignen Redebeitrag und einem Stangentransparent. Der Redebeitrag wurde zu Beginn der Auftaktkundgebung auf der Weidendammer Brücke gehalten. Darin wurde unter anderem auf den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Krieg verwiesen und erläutert warum ein konsequenter Antimilitarismus die bestehenden Herrschafts- und Produktionsverhältnisse in Frage stellen muss. Das Transparent enthielt darüber hinaus noch eine Aufforderung: „Kein Frieden mit dem Kapitalismus – Kriegsprofiteure sabotieren“.

» Redebeitrag zum Ostermarsch von NoWar Berlin

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Berliner Ostermarsch 2014

Am Samstag, dem 19. April findet der Berliner Ostermarsch unter dem Motto „Krieg wird gemacht! Wir stellen uns dagegen!“ statt. Verschiedene Friedensinitiativen und andere linke Parteien und Gruppen rufen zur Demonstration auf. Gefordert wird unter anderem der Rückzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen, die Verschrottung der Atomwaffen, ein Verbot von Rüstungsexporten und die Schließung aller US-Basen in der BRD.

Demonstration | 19. April 2014 | 12 Uhr |
Weidendammer Brücke (U Friedrichstraße)

Offenes Treffen am 16. April: Kein Frieden mit dem Kapitalismus

Jedes Jahr finden über Ostern in vielen Städten Demos statt. Erstmals 1960 haben PazifistInnen und Kriegsdienstverweigerungsgruppen aus norddeutschen Städten einen dreitägigen Ostermarsch zu einem Truppenübungsplatz durchgeführt. Der Protest richtete sich zunächst vor allem gegen die atomare Aufrüstung. Bald wurde auch gegen Rüstung überhaupt und die Wiederbewaffnung der BRD demonstriert. Die InitiatorInnen des Ostermarsches stellten allerdings weder die kapitalistische Marktwirtschaft noch die bürgerlich-parlamentarische Demokratie in Frage. Ende der 1960er Jahre entwickelte sich die außerparlamentarische Bewegung gegen den Vietnam-Krieg und die Notstandsgesetze. Weiteren Aufschwung der Antikriegsbewegung gab es in den 1980er Jahren mit den Protesten gegen den Nato-Doppelbeschluss.

Am 19. April findet ab 12 Uhr an der Weidendammer Brücke (U Friedrichstraße) in Berlin der diesjährige Ostermarsch statt. Bei unserem offenen Treffen setzen wir uns mit der Geschichte und der Entwicklung der Friedenbewegung auseinander und diskutieren über ihre Stärken und Schwächen. Außerdem wollen wir überlegen, wie wir uns beim Ostermarsch mit einer antimilitaristischen und antikapitalistischen Perspektive einbringen.

Offenes Treffen | Mittwoch | 16. April 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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Bundeswehr auf Gesundheitsmesse gestört

Am 15. März 2014 fand die Messe „Gesundheit als Beruf“ in der Urania in Berlin-Schöneberg statt. Auf der Messe war neben Krankenkassen und Hochschulen auch die Bundeswehr mit einem Informationsstand vertreten. Doch die Bundeswehr konnte ihre Propaganda dort nicht ungestört verbreiten. Der antimilitaristische Gesundheitsdienst ist gegen die Präsenz der Bundeswehr auf dem Messegelände aktiv geworden.

Indymedia-Bericht mit Fotos

Offenes Treffen am 19. März: Bundeswehr abschalten

Seit der Aussetzung der Wehrpflicht ist die Bundeswehr verstärkt auf der Suche nach Nachwuchs. Sie hat dazu ihre Ausgaben für Personalwerbung stark erhöht. Wurden im Jahr 2011 noch Anzeigen für rund 8,5 Millionen Euro geschaltet, waren es im Jahr 2012 über 20 Millionen Euro. Um einen ersten Zugang zu jungen Menschen zu bekommen wirbt die Bundeswehr seit einigen Jahren verstärkt in zivilen (Jugend-)Medien. Mit Radiospots auf Jugendsendern, mit Spots innerhalb des Musik-Streaming-Dienstes Spotify und mit Werbeclips, die auf zahlreichen Privatsendern wie RTL, Pro7 oder SAT.1 ausgestrahlt werden, will die Bundeswehr junge Leute zur Bundeswehr locken. Sie inszeniert sich dabei als attraktiver Arbeitgeber und setzt in der Werbung auf die Betonung von Freizeitspaß, Action und Teamgeist. Die Bundeswehr wird als Ort dargestellt an dem junge Menschen ihre Kindheitsträume umzusetzen können.

Bei unserem offenen Treffen im März wollen wir uns mit der Werbung der Bundeswehr in Medien wie Fernsehen und Radio auseinandersetzen und uns überlegen wie wir gegen die Präsenz von Bundeswehr-Werbung aktiv werden können.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. März 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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Aktionstag gegen Waffenhandel am 26. Februar

Die Kampagne Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! hat den 26.2. zum Aktionstag gegen den Waffenhandel erklärt. Das Datum ist abgeleitet von der Forderung nach Klarstellung des grundsätzlichen Verbots von Rüstungsexporten in Artikel 26.2 des Grundgesetzes, dazu hat die Kampagne 95.000 Unterschriften gesammelt. Im Vorfeld des Aktionstages wurden drei Rüstungskonzerne in Berlin markiert.

Kampagne Aktion Aufschrei
Indymedia-Bericht Kriegsprofiteure markiert

Offenes Treffen am 19. Februar: Deutsche Waffen, deutsches Geld …

Zahlreiche Unternehmen verdienen direkt oder indirekt am internationalen Handel mit Waffen und anderem Kriegsgerät. Die größten Produzenten in Deutschland sind Rheinmetall, ThyssenKrupp, EADS (jetzt Airbus Group), Krauss-Maffei Wegmann, Diehl und Heckler & Koch. Die deutschen Rüstungsexporte boomen seit Jahren. Wichtigster Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern im Wert von 1,24 Milliarden Euro war im Jahr 2012 die Golfmonarchie Saudi-Arabien. Der Bundessicherheitsrat erteilt die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern oder Kriegsschiffen in Staaten wie zum Beispiel Ägypten, Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Exporteur von Kriegsgerät. Zu den »Verkaufsschlagern« zählen beispielsweise das Schnellfeuergewehr G36 der baden-württembergischen Firma Heckler & Koch und die Leopard-Kampfpanzer von Krauss-Maffei Wegmann.

Bei unserem offenen Treffen im Februar beschäftigen wir uns mit der deutschen Rüstungsindustrie und planen Aktionen anlässlich des Aktionstages gegen Rüstungsexporte am 26. Februar 2014 in Berlin.

Offenes Treffen | Mittwoch | 19. Februar 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

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Video-Clip: Bildung ohne Bundeswehr

Der Clip entstand im Rahmen des ersten offenen Treffens der Initiative NoWar Berlin im Mai 2013 zum Thema »Bildung ohne Bundeswehr«. Darin werden vor allem Aktionen gegen Auftritte der Bundeswehr an Schulen, Hochschulen und auf Messen in der letzten Zeit gezeigt.

Soliparty: Bundeswehr wegtanzen

Soliparty für antimilitaristische Initiativen und Repressionskosten. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit und auch in Berlin viele antimilitaristische Aktionen organisiert. Störaktionen gegen die Bundeswehr und Anti-Kriegs-Proteste verursachen auch Kosten. Deshalb veranstalten wir nun eine Soliparty. Mit dem Geld sollen antimilitaristische Aktivitäten und von Repression Betroffene finanziell unterstützt werden.

Leckere Cocktails und feine Mukke. DJ Peter (Ska, Dub, Reggae), DJ Testrock (Diskopunk), DJ Discoism (Contemporary Pop with a 90s twist), Steven Maff / sowasvon (Deep House, Experimental).

Samstag | 18.01.2014 | 22 Uhr | Zielona Gora | Grünberger 73
Party-Flyer als PDF



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