Offenes Treffen zum Thema Bildung ohne Bundeswehr am 29. Mai 2013

Gegen Krieg und Militär! Bundeswehr abschaffen!

Seit der Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und der damit verbundenen Umstrukturierung der Bundeswehr muss sie sich intensiver um RekrutInnen bewerben. Gezielt wirbt sie um Jugendliche, um ihren Nachwuchs zu sichern. Dazu setzt sie unter anderem auf Werbekampagnen wie „Action, Adrenalin, Abenteuer – Die Herausforderung deines Lebens wartet auf Dich!“ Krieg wird von der Bundeswehr als Sport-Event und Abenteuer dargestellt. Um für eine „Karriere mit Zukunft“ zu werben tritt die Bundeswehr auch auf Jugendmessen, Festen und in Schulen auf. Doch dem Werbefeldzug der Bundeswehr werden immer wieder kreative antimilitaristische Aktionen wie Die-Ins und Flashmobs entgegengesetzt.

Die Initiative NoWar Berlin engagiert sich gegen Krieg, Aufrüstung und die immer weiterreichende Militarisierung im Innern sowie im Äußeren. Unser offenes Treffen findet monatlich statt, diesmal zum Thema Bildung ohne Bundeswehr. Wir wollen über die Werbestrategien der Bundeswehr in Schulen, Hochschulen und auf Messen sprechen und vor allem wollen wir gemeinsam in Berlin gegen Auftritte der Bundeswehr aktiv werden und zusammen Aktionsideen entwickeln.

Offenes Treffen | Mittwoch | 29. Mai 2013 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

» Flyer fürs offene Treffen als PDF

Für internationale Solidarität – gegen jede Militärintervention in Syrien! Stellungnahme zur Initiative Adopt a Revolution

Die Initiative Adopt a Revolution existiert seit Herbst 2011. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von medico international, den Lokalen Koordinierungskomitees (LCC), der Syrian Revolution General Commission (SRGC), der Union of Free Syrian Students (UFSS) und der Assembly Of Syrian Kurdish Youth Abroad (ASKYA). Adopt a Revolution sammelt Geldspenden für den unbewaffneten Widerstand in Form von „Revolutionspatenschaften“. Die Aufstandsbewegung gegen das Assad-Regime hatte anfänglich, wie andere Bewegungen des „arabischen Frühlings“ auch, viele positive unterstützenswerte emanzipatorische Momente. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse in Syrien durch die zunehmende Militarisierung des Konflikts jedoch stark verändert.
» Weiter Lesen

Bericht Kundgebung gegen Bundeswehreinsatz in der Türkei

Am 14. Dezember 2012 beschloß der Deutsche Bundestag die Entsendung von bis zu 400 SoldatInnen in „PATRIOT-Feuereinheiten“ (BMVg) sowie AWACS-Überwachungsflugzeugen in die Türkei. Diese SoldatInnen sollen dem NATO-Oberbefehlshaber für Europa unterstellt werden. Dagegen fand eine Protestkundgebung direkt gegenüber dem Reichstagsgebäude statt, zu der die Berliner Friedenskoordination sowie das aus türkischen und kurdischen Gruppen bestehende Bündnis BEDEP aufgerufen hatten. Etwa 50 TeilnehmerInnen aus verschiedenen antimilitaristischen und fortschrittlichen Gruppen trotzten dem frostigen Wetter. Das Bündnis gegen Militarisierung und Krieg war mit einem großen Transparent „Nein zum Krieg gegen Syrien“ präsent. Die DemonstrantInnen forderten auf Transparenten und per Megaphon gehaltenen Redebeiträgen die Nichteinmischung der BRD und anderer imperialistischer Staaten in die gesellschaftlichen Konflikte in Syrien sowie die Abschaffung der NATO. Bei der Abstimmung im Bundestag votierten 461 Abgeordnete für, 86 Abgeordnete gegen den Militäreinsatz. Es gab acht Enthaltungen. Nicht nur die Regierungsparteien CDU und FDP stimmten dafür, sondern auch der Großteil der Abgeordneten der SPD und der Grünen. Die LINKE votierte geschlossen gegen die PATRIOT-Entsendung. Mitglieder dieser Partei liessen ein großes Transparent an der Außenfassade des Reichstagsgebäudes herunter. Darauf wurde gefordert, „Keine Soldaten und Raketen in den Nahost-Konflikt“ zu entsenden.

Kundgebung gegen den Bundeswehreinsatz gegen Syrien

Am Freitag den 14. Dezember wird der Bundestag über den Einsatz von 400 BundeswehrsoldatInnen, sowie die Entsendung des Patriot-Raketensystems an die türkisch-syrische Grenze entscheiden. Der Bundestag wird mit großer Mehrheit für den Einsatz stimmen. Die Koalitionsparteien sowie SPD und Grüne haben sich jetzt bereits dafür ausgesprochen. Wir stellen uns entschieden gegen diese neue Stufe hin zu einer offenen imperialistischen Intervention in Syrien. Wir stellen uns auf die Seite der linken und fortschrittlichen Organisationen der syrischen Opposition die sowohl gegen das Assad-Regime als auch gegen eine ausländische Intervention kämpfen.

Schluss mit der imperialistischen Intervention in Syrien!
Nein zum Bundesweheinsatz an der türkisch-syrischen Grenze!

Kundgebung am Freitag den 14.12.2012 um 11 Uhr
Bundestag (Ebertstraße / Scheidemannstraße)

» Aufruf der Friko und von MigrantInnenorganisationen

» Weiter Lesen

Tausend bei Demonstration aus Solidarität mit Hungerstreik kurdischer Gefangener und gegen imperialistische Intervention in Syrien

Am 11. November beteiligten sich etwa 1000 Menschen an einer Demonstration, die vom Bündnis BEDEP organisiert wurde. Die Demonstration fand vor allem aus Solidarität mit den Hungerstreikenden in den türkischen Gefängnissen statt. Am 12. September 2012 traten 63 kurdische Häftlinge der PKK und PAJK in unbefristeten Hungerstreik, in den folgenden Wochen schlossen sich mehr als 700 Gefangene an. Seit dem 5. November sind 10 000 Gefangene im Streik. Sie fordern die Aufhebung der Isolationshaft von Öcalan und die Anerkennung der kurdischen Sprache. Außerdem richtete sich die Demonstration gegen jede Form der imperialistischen Intervention in Syrien. Die Demonstration begann am Hermannplatz und führte zum Oranienplatz, wo sich seit dem 6. Oktober das Protestcamp der Flüchtlinge befindet.

» Fotos
» Weiter Lesen

Nein zum Krieg gegen Syrien! Suriye‘ye karşı savaşa hayır!

Das Bündnis BEDEP (Plattform für Arbeit und Demokratie in Berlin), das aus türkischen und kurdischen Parteien und Organisationen besteht, ruft am Sonntag, dem 11. November zu einer Demonstration gegen eine militärische Intervention in Syrien auf. Die Demonstration wird vom Hermannplatz zum Oranienplatz gehen. Wir rufen dazu auf sich an der Anti-Kriegs-Demonstration zu beteiligen.

Demonstration | 11. November 2012 | Hermannplatz | 14 Uhr

» Aufruf zur Demo vom Berliner Bündnis gegen Krieg und Militarisierung
» Aufruf als PDF, Plakat als PDF und Banner als PNG
» Weiter Lesen

Freiheit für Öcalan – Kein Krieg gegen Syrien!

Am 7. Oktober rufen kurdische Vereine und antifaschistische Gruppen zu einer Protestkundgebung um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin auf. Anlass ist der 14. Jahrestag der Kriegsdrohungen der Türkei gegenüber Syrien, die zur Folge hatten das der PKK-Vorsitzende Abdullah Öcalan sein Exil in Syrien verlassen musste und einige Monate später vom türkischen Geheimdienst aus der Griechischen Botschaft in Kenia in die Türkei verschleppt wurde. Seit diesen Ereignissen, die von der kurdischen Bewegung als „internationales Komplott“ bezeichnet werden, sitzt Abdullah Öcalan in türkischer Isolationshaft und die Möglichkeit einer friedlichen und politischen Lösung der kurdischen Frage wurde von der türkischen Armee in Blut ertränkt. Angesichts der neuerlichen Kriegsdrohungen und Eskalation zwischen der Türkei und Syrien, die vor allem die kurdischen Selbstverwaltungstendenzen in Westkurdistan bedrohen, rufen wir dazu auf am Sonntag für die Freiheit von Abdullah Öcalan und der kurdischen Bevölkerung auf die Strasse zu gehen, sich sber ebenso gegen eine militärische Invasion der Türkei und der NATO in Syrien auszusprechen.

Kundgebung | 7. Oktober | 14 Uhr | Brandenburger Tor

Antimilitaristischer Stadtrundgang

Der antimilitaristische Stadtrundgang wird im September im Rahmen der
Aktionswoche „Für militärfreie Bildung und Forschung“ (24.-29.9.) stattfinden. Jugendoffziere der Bundeswehr leiten sicherheitspolitische Seminare in den Schulen an, Rüstungsfirmen finanzieren Stiftungsprofessuren an Universitäten, Forschungsergebnisse ziviler Hochschulen werden auch für militärische Zwecke genutzt, Hochschulstudien werden von der Bundeswehr gefördert. Die Bundeswehr versucht zunehmend in Schulen und Universitäten Einfluss zu nehmen, um Personal zu rekrutieren und an derAkzeptanz für Bundeswehreinsätze zu arbeiten. Auf dem Rundgang wollen wir an einige Orte gehen, um die zunehmende militärische Durchdringung von Bildung und Forschung zu veranschaulichen. Angesichts des im August gefällten Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts, der erstmals der Bundeswehr den Gebrauch militärischer Waffen im Inlandseinsatz erlaubt, möchten wir auch diesen Ausdruck von Militarisierung und den damit einhergehenden Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte auf dem Rundgang thematisieren.

Samstag, den 29.9.2012, Startpunkt: 14 Uhr Berlin-Mitte: Bodestr./ Friedrichbrücke, zwischen Berliner Dom und Nationalgalerie.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Camp „War starts here“ in der Altmarkt

Im Rahmen der antimilitaristischen Kampagne War starts here – Krieg beginnt hier findet vom 12. bis 17. September 2012 ein Camp in der Altmark (Sachsen-Anhalt) statt.
Rund um das dortige „Gefechtsübungszentrum“ (GüZ) sind Aktionen geplant. Europas größter Truppenübungsplatz wird privatwirtschaftlich vom „Rheinmetall Dienstleistungszentrum Altmark“ betrieben und an Bundeswehr und andere NATO-Armeen vermietet. Die Militärs proben dort für neue Kriege mit neusten Waffenystemen (Panzer, Luft- und Bodenraketen, …) sowie Krieg in Städten und Aufstandsbekämpfung. Mitten in Deutschland wird bei Manövern sowie logistisch und analytisch Krieg geprobt und vorbereitet.

Infos: Camp | Aktionstag (15.9.) | Anti-Kriegs-Aktionen (Hamburg)

Veranstaltung: Krieg in Syrien – Volksaufstand oder Destabilisierung?

Der »arabische Frühling« begann vielversprechend: In Tunesien und Ägypten gingen Tausende auf die Straße – gegen ihre repressiven Regierungen und für soziale Gerechtigkeit. Doch der Aufbruch währte nicht lange: In Kairo teilen sich heute der reaktionäre Militärrat und die islamistische Muslimbruderschaft die Macht, in Bahrain schlugen saudi-arabische Panzer den Volksaufstand nieder und Libyen wurde durch westlicher Armeen auf das Niveau eines »Failed States« gebombt.

Danach kam Syrien: Was als Protestbewegung begann wurde schnell zum Bürgerkrieg. Für die Linke hierzulande stellt sich die Situation unübersichtlich dar: Ist der Sturz des Assad-Regimes im Sinne der Bevölkerung Syriens oder doch von außen gesteuert? Welche Kräfte sind die Bestimmenden innerhalb der Opposition? Was sind die Interessen der imperialistischen Hauptmächte und wie versuchen sie diese durchzusetzen?

Diese und weitere Fragen wollen die Antifaschistische Linke Berlin [ALB] und die Antifaschistisch Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB) mit Martin Glasenapp (Medico International), Karin Leukefeld (Journalistin) und Tobias Pflüger (Informationsstelle Militarisierung) diskutieren

17. September | 19 Uhr | SO 36 | Oranienstrasse 190